Mega-Talent vor Wechsel

Chelsea düpiert? Holländischer Mittelklasse-Klub verkündet nach Bosz-Ansage den Havertz-Transfer in die Niederlande

Kai Havertz steht vor dem Abschied aus Leverkusen. Auf Twitter sorgte ein holländischer Verein jetzt für einen Schock. Ist der Wechsel schon fix?

  • Kai Havertz schied mit Bayer Leverkusen aus der Europa League aus.
  • Der Leverkusener will wechseln - der FC Chelsea gilt als großer Favorit.
  • Grätscht jetzt ein holländischer Verein plötzlich dazwischen?

Update vom 11. August, 10.59 Uhr: Eigentlich ist der FC Chelsea in der klaren Pole Position für einen Transfer von Kai Havertz. Spieler und Verein sollen sich sogar schon einig sein. Doch eine verrückte Meldung aus Holland sorgte just für Wirbel: Der niederländische Mittelklasse-Klub Heracles Almelo vermeldete auf Twitter den Havertz-Transfer als fix!

Der Verein postete eine Fotomontage des Mega-Talents im Dress des Erstligisten. Aber zieht es Havertz tatsächlich völlig überraschend in die Eredivisie? Wohl kaum. Auslöser der ganzen Verwirrung war Leverkusen-Coach Peter Bosz. Auf der Pressekonferenz nach der Europa-League-Pleite gegen Inter Mailand erlaubte sich der 56-Jährige einen Scherz. Er verkündete: „Ich kann euch mitteilen, dass Kai Havertz nächstes Jahr bei Heracles Almelo spielt.“ Dabei verzog er keine Miene. Der Journalist, der die Frage nach der Havertz-Zukunft stellte, brach daraufhin in schallendes Gelächter aus. Bosz war selbst zweimal Trainer bei Heracles (2004-2006 und 2010-2013).

Kai Havertz nach Holland? Mittelklasse-Verein vermeldet Transfer nach Bosz-Witz als fix

Die Social-Media-Abteilung der Niederländer nahm die Story dankend an und fand eine passende Antwort: Man vermeldete den „Wechsel“ kurzerhand als fix. „Welkom Kai“ hieß es im Tweet. Der Tabellen-Achte der abgelaufenen Eredivisie-Saison wird selbst am besten wissen, dass ein Spieler des Kalibers Havertz wohl eher nicht zu ihnen wechselt. Die Fans hatten allerdings mächtig Spaß daran. „Das ist jemand für die Kaderbreite“, witzelt ein User. „Endlich ein Traditionsverein“, stichelte ein anderer Fan.

Update vom 9. August 12.40 Uhr: Lange war es ruhig um Leverkusens Juwel Kai Havertz und sein angebliches Transferziel FC Chelsea geworden. Nach dem verpassten Einzug ins Champions-League-Finalturnier* scheint es nun Neuigkeiten aus England zu geben, parallel bereiten sich die Leverkusener auf das anstehende Europa-League-Viertelfinale* gegen Inter Mailand vor.

Havertz willigt wohl Fünfjahresvertrag ein - Erfüllen die Briten Völlers Mega-Millionen-Forderung?

Wie der französische Sender RMC Sport berichtet, soll sich Havertz bereits über einen Fünfjahresvertrag bei den Londonern einig sein. Wie RMC-Journalist Mohamed Bouhafsi schreibt, wird nur noch die Staffelung der Zahlungen in den kommenden Tagen beschlossen. Die Leverkusener forderten eine dreistellige Millionen-Ablöse, während der Vierte der abgelaufenen Saison in der Premier League* den Preis drücken will.

Kai ist konzentriert und sehr motiviert, er will Fußball spielen und mit uns etwas erreichen. Die Chance haben wir“, meinte Bayer-Coach Peter Bosz gegenüber der Bild am Sonntag bezüglich des internationalen Interesses am 21-Jährigen. Geschäftsführer Sport Rudi Völler weiß „vom Interesse von ein paar Klubs, speziell Chelsea, aber für uns ist die Situation ganz einfach: er hat noch zwei Jahre Vertrag. Wenn ihn jemand will, dann nur nach unseren Bedingungen, ansonsten bleibt er noch ein Jahr und wir sind glücklich.“ Es gäbe „keinen Covid-Rabatt“ für einen „Künstler wie ihn“, meinte Völler zur Gazetta dello Sport.

Kai Havertz vor Wechsel nach England? Nationalmannschafts-Kollege verplappert sich

Update vom 23. Juli, 15.50 Uhr: Der Transfer von Leverkusens Top-Talent Kai Havertz in die Premier League wird immer wahrscheinlicher. Nun verriet ein Teamkollege aus der Nationalmannschaft wohl unabsichtlich den womöglich feststehenden Wechsel des 21-Jährigen.

Havertz-Transfer über die Bühne? Teamkollege verplappert sich vor Mikrofon

Der Star-Neuzugang des FC Bayern Leroy Sané verriet im Rahmen der Pressekonferenz zu seiner Präsentation wohl unabsichtlich den Mega-Transfer des Sommers. „Mit Timo Werner und Kai Havertz“ seien „zwei Deutsche in einem Jahr“ zum FC Chelsea gewechselt, meinte Sané beiläufig. „Da hat Chelsea gut zugepackt. Es steht außer Frage, dass Deutschland eine gute Jugendarbeit hat“, fügte der 24-Jährige hinzu. Im ersten Satz klingt es ganz so, als habe Sané bereits die Gewissheit über den Transfer des Top-Talents. Weiß Sané also mehr?

Angeblich steht eine Summe von rund 100 Millionen Euro für die Dienste des Mittelfeld-Asses im Raum. Den Transfer von Timo Werner von RB Leipzig hatte Chelsea deutlich unter Marktwert abgewickelt. Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ließ jedoch durchsickern, dass er von seiner dreistelliger Millionen-Forderung nicht abkommen werde. Im Falle eines Transfers ist es also gut möglich, dass die Leverkusener Wünsche erfüllt wurden (Update vom 21. Juli).

Am letzten Spieltag der Premier League machte der FC Chelsea die Qualifikation für die Champions League perfekt - ein Havertz-Wechsel wird also nun noch wahrscheinlicher. Der junge Nationalspieler selbst sorgte bei den Blues-Anhängern schon mit einem Instagram-Like für Euphorie.

Offenbar darf sich auch Chelseas Ligarivale Manchester United über einen Bundesliga-Export freuen - zieht es Ivan Perisic auf die Insel*? Währenddessen sorgte ein Gladbach-Fan für einen genialen TV-Moment*, als er nicht über einen Erzrivalen sprechen wollte. Dabei ging es aber nicht um Leverkusen und Havertz.

Havertz-Poker: Chelsea-Boss macht ernst - Wird Völlers Mega-Forderung erfüllt?

Update vom 21. Juli, 12.45 Uhr: Ein Wechsel von Bayer Leverkusens Top-Talent Kai Havertz scheint in diesem Sommer fast unvermeidbar zu sein. Der 21-Jährige soll vom Premier-League-Team* FC Chelsea umworben werden und könnte schon bald für die Londoner auflaufen. Die Gespräche zwischen Klub und Spieler sollen zeitnah stattfinden.

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Wie die Bild in Anlehnung an einen Bericht von The Athletic (Artikel hinter Bezahlschranke) berichtet, soll der Transfer nun in die entscheidende Phase gehen. Nach Informationen der Bild werden die Briten in den kommenden Tagen mit Leverkusen-Sportdirektor Rudi Völler in Kontakt treten. Der Weltmeister von 1990 wird mit dem Chelsea-Vorstandsmitglied Marina Granovskaia verhandeln müssen.

Die russisch-kanadische Vertraute von Chelsea-Eigentümer und Milliardär Roman Abramowitsch gilt als harte Verhandlungspartnerin und gilt als eine der mächtigsten Frauen im globalen Fußballnetzwerk. Wie die deutsche Zeitung berichtet, haben die Londoner den Transfer des jungen Nationalspielers oberste Priorität eingeräumt.

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Doch Völler wird es egal sein, wer zur Verhandlung auftaucht, solange seine Forderungen erfüllt werden. Der Leverkusener Manager bleibt dabei: Er will nicht weniger als 100 Millionen Euro für Kai Havertz, der festgelegte Preis soll auf keinen Fall unterboten werden. 

In England wird wiederum von einem 80-Millionen-Deal gesprochen. Die Bild berichtet außerdem von einem Abschluss, bei dem 70 Millionen Euro sofort gezahlt werden würden, weitere 30 Millionen Euro könnten nachträglich in Form von Erfolgsprämien an die Werkself gehen.

Völlers Problem bei dem Transferpoker scheint die fehlende Konkurrenz in der wichtigen Phase zu sein, da viele Klubs, bedingt durch die Corona-Krise, keine zu großen Transfers tätigen können oder wollen. Real-Madrid-Klubchef kündigte sogar an, dass es keine großen Transfers im Sommer geben werde. Manchester United scheint lieber in den Engländer Jadon Sancho vom BVB investieren zu wollen.

Doch Havertz ist noch immer Leverkusener Spieler und wird wohl regulär an der Vorbereitung auf die Europa-League-Finalrunde* teilnehmen. Am 6. August steht das Rückspiel gegen die Glasgow Rangers an. Sollte sich Havertz im kleinen Europacup nicht schwer verletzen, wird es wohl am endgültigen Saisonende zum Wechsel kommen.

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Update vom 16. Juli 2020, 11.45 Uhr: Seit Monaten wird über einen Transfer des Leverkusener* Juwels Kai Havertz spekuliert, denn viele Top-Vereine zeigten Interesse am 21-Jährigen. Wie der Kicker berichtet, soll der Nationalspieler definitiv einen Entschluss gefasst haben. Havertz möchte die Werkself noch in diesem Sommer verlassen und den nächsten Karriereschritt gehen.

Zur kommenden Saison könnte der technisch beschlagene Mittelfeldspieler also bereits in einer europäischen Spitzenliga spielen, die Premier League* scheint ein greifbar nahes Ziel für Havertz zu sein. Dem Kicker-Bericht zufolge deutet sich ein Wechsel zum FC Chelsea an, Havertz soll sich bereits für den Londoner Club entschieden haben.

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Der russische Besitzer des Vereins Roman Abramovich würde es Chelsea finanziell ermöglichen, den DFB-Spieler noch diesen Sommer zu verpflichten. Auch das neue Chelsea-Team, das derzeit aus jungen Spielern zusammengestellt wird, würde aus sportlicher Sicht gut zum flexibel einsetzbaren Havertz passen. Leipzigs Timo Werner wechselte bereits an die Stamford Bridge, Nationalmannschaftskollege Antonio Rüdiger wartet dort ebenfalls.

Da die englischen Top-Vereine absolut finanzkräftig sind, sollte Leverkusen* im Falle eines Transfers in diesem Sommer auch seinen geforderten dreistelligen Millionenbetrag für den Ausnahmekicker bekommen. Eine zuvor getroffene Absprache mit Havertz würde den Transfer erlauben, da die Vorstellungen der Leverkusener wohl bei einem Transfer zum FC Chelsea erfüllt werden könnten. Der Vertrag des 21-Jährigen besitzt keine Ausstiegsklausel, weshalb er auch vor Vertragsende 2022 für einen entsprechenden Betrag wechseln dürfte.

An der geforderten Summe will Leverkusen auch trotz der wirtschaftlichen Krise im Zuge der Pandemie nichts ändern. „Es gibt keinen Corona-Abschlag“, so der Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler am Mittwoch, doch ob die hundert Millionen Euro letzten Endes gezahlt werden, wird sich zeigen. Im Falle des Transfers von Leroy Sane zum FC Bayern hatte sich der ursprüngliche Preis nahezu halbiert.

Einzige Bedingung für einen Transfer in der aktuellen Wechselperiode wäre, dass Havertz das Europa-League-Finalturnier* in NRW noch bis August bei Bayer Leverkusen* spielt. 

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Update vom 8. Juli 2020, 14.02 Uhr: Während Kai Havertz Bayer Leverkusen verlassen möchte, spielt auch Lionel Messi angeblich mit dem Gedanken, dem FC Barcelona den Rücken zu kehren. Wie realistisch wäre der FC Bayern als neuer Verein? 

Update vom 8. Juli 2020, 12.15 Uhr: Wer nach dem Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen einen genauen Blick auf Kai Havertz geworfen hat, der hat es wohl schon geahnt: Der Shooting Star hat keinen Bock mehr, die Trophäen nur aus der Ferne zu sehen. Er will sie in die Höhe stemmen, selbst Geschichte schreiben. Bei Vizekusen (der Verein hat sich diesen Begriff tatsächlich patentieren lassen) wird es Kai Havertz aber nicht packen.

Wie die Bild berichtet, möchte der Mittelfeldspieler die Werkself deshalb noch in diesem Sommer verlassen. In Kürze werde er die Bayer-Bosse um seine Freigabe bitten, heißt es. Aber wo geht es dann hin? Mindestens ein Klub soll laut Bild bereit sein, die von Leverkusen geforderten 100 Millionen Euro zu bezahlen - der FC Chelsea

Kai Havertz: Transfer im Sommer rückt näher - FC Bayern raus, Chelsea neuer Favorit?

Bayer würde Havertz wohl keine Steine in den Weg legen, pocht aber eben auf diese Ablösesumme. Wie Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge jüngst klar machte, sei ein Transfer des Nationalspielers in diesem Sommer für die Münchner nicht möglich. Die Blues könnten trotz Corona bezahlen, aber wohl nicht am Stück. Heißt also, dass Havertz auf Raten finanziert werden müsste. Von 70 Millionen Euro Sofortzahlung und 30 bis 40 Millionen als Nachschlag ist die Rede. Bedingung: Chelsea müsste die Champions League (Auslosung der Viertel- und Halbfinals hier im Live-Ticker) erreichen.

Auch Real Madrid war immer wieder als Interessent gehandelt worden, wollte wegen Corona aber wohl erst 2021 in den Poker um Havertz einsteigen. Schnappt sich der FC Chelsea also den nächsten Deutschen? Havertz wäre dann ein weiterer Spieler, den die Bayern auf der Liste hatten und der letztlich in London gelandet oder geblieben ist: Timo Werner, Hakim Ziyech und Callum Hudson-Odoi lassen grüßen.

Am Freitag wird Leverkusen erstmal gebannt Richtung Nyon blicken: Die Auslosung der Europa League gibt es hier im Live-Ticker

Kai Havertz: Zieht der FC Bayern gegen einen Top-Klub den Kürzeren?

Update vom 5. Juli 2020: Die große Pokal-Überraschung blieb am Samstagabend aus. Die Bayern waren auf dem Weg zum Double nicht zu stoppen - nicht von Leverkusen und nicht vom unauffällig spielenden Kai Havertz

Das von zahlreichen Top-Klubs gejagte Top-Talent konnte zum Ende hin immerhin mit einem sehenswerten Elfmetertreffer den Schlusspunkt setzen - ansonsten war nicht viel zu sehen vom Spielgestalter. Nur 44 Ballaktionen bei einer Zweikampfquote von 44 Prozent sprechen für sich. 

Seinem Status als Objekt der Begierde in diesem Transfersommer* wird diese Leistung jedoch keinen Abbruch tun. Und so ist aus England zu hören, dass mit dem FC Chelsea ein Top-Klub aus der Premier League nun Ernst machen und sich die Dienste des 21-Jährigen sichern will. Wie der „Telegraph“ berichtet, sind die „Blues“ sehr an Havertz interessiert und wollen nach Timo Werner den nächsten deutschen Star auf die Insel holen. 

Die „Bild am Sonntag“ will wissen, dass das Interesse von Seiten Chelsea nicht oberflächlich ist - anscheinend beschäftigt man sich in London tatsächlich ernsthaft mit einem Transfer. Ein Angebot soll jedoch noch nicht abgegeben worden sein. Nach wie vor pocht Leverkusen auf einen dreistelligen Millionenbetrag als Ablöse für Havertz. Diese harte Verhandlungsposition hat den FC Bayern bekanntlich bereits dazu veranlasst, aus dem Poker um Havertz auszusteigen - jedenfalls wenn es um eine Verpflichtung in diesem Sommer-Transferfenster geht. 

Die „Bams“ will zudem noch erfahren haben, dass sich das Havertz-Lager und Leverkusen nach dem Pokalfinale zusammensetzen wird, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Transfer-Theater um Havertz scheint noch lange nicht vorbei zu sein. 

Update vom 4. Juli: In den vergangenen Wochen kamen zahlreiche Gerüchte um einen Abgang von Leverkusens Kai Havertz auf, mitunter wurde über einen Wechsel nach England spekuliert. Nachdem der FC Bayern* klar von einer Verpflichtung in diesem Sommer Abstand nahm, wird ein Transfer ins Ausland wahrscheinlicher. Havertz‘ Teamkollege Wendell äußerte sich nun bezüglich der Havertz-Gerüchte, Sportdirektor Rudi Völler verriet ein spannendes Detail zu Havertz‘ Vertragssituation.

FC Bayern: Völler enthüllt Vereinbarung mit Havertz - Teamkollege verrät Ziel des Talents

Der Brasilianer verriet der britischen Sun das Traumziel des 21-Jährigen Nationalspielers. Angesprochen auf die Premier League meinte Wendell: „Ich denke, Kai träumt davon, dort zu spielen. Er hat den Wunsch und ich denke, wenn er sich dazu entschließt, in England zu spielen, wird das ein Erfolg“.

Wendell ist überzeugt von den Fähigkeiten seines talentierten Teamkameraden und fuhr fort: „Deutsche sind sehr fokussierte Menschen. Sie konzentrieren sich sehr auf das, was sie wollen. Wenn er in die Premier League geht, wird er viel lernen.“ Zuletzt gab es vereinzelte Transfergerüchte um einen Wechsel zum FC Chelsea, wo mit Timo Werner und Antonio Rüdiger zwei Kollegen aus dem DFB-Team auf Havertz warten würden.

Doch der Leverkusener* Sportdirektor Rudi Völler möchte Havertz halten, zudem gebe es „nichts Konkretes, nichts zu vermelden“. Der Weltmeister von 1990 verriet im Bild-Talk mit Marcel Reif: „Wir haben eine Vereinbarung: Wenn es passt, kann er auch diesen Sommer gehen.“ Das Talent stand in dieser Saison in 42 Spielen auf dem Platz, wobei er 16-mal traf und neun weitere Treffer vorbereitete.

FC Bayern: Kommt Havertz noch dieses Jahr? Rummenigge spricht Klartext

Update vom 3. Juli:  In diesem Sommer wird es keinen Transfer von Kai Havertz zum FC Bayern geben! Das stellte Karl-Heinz-Rummenigge am Freitag im Gespräch mit Sport1 klar: „Ich sage es ganz klar: Ein Transfer von Havertz wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein. Ganz Fußball-Europa und auch der FC Bayern stehen aktuell vor großen finanziellen Herausforderungen, so lange nicht wieder vor Zuschauern gespielt werden kann. Sie kennen ja die Größenordnung, die Rudi Völler bei Bayer Leverkusen* im Hinterkopf hat.“ 

Bei Bayerns Pokalfinalgegner ist von einem Preisschild um die 100 Millionen Euro die Rede. In der derzeitigen Lage und angesichts des Sané-Transfers für den FCB schlicht nicht stemmbar. Noch nicht? Für die Zukunft des Youngsters wünscht sich der Bayern-Boss, dass er in der Bundesliga* bleibt, denn „wenn ich ehrlich bin, würde ich Rudi Völler auch wünschen, dass Havertz zumindest noch ein Jahr in Leverkusen bleibt. Denn wir haben Interesse an Konkurrenz.“

Währenddessen sorgten die Fans von Bayer Leverkusen für einen Corona-Eklat. Vor dem Pokalfinale ließen sie jegliche Covid-19-Auflagen vermissen.

FC Bayern: Havertz-Transfer vom Tisch? Leverkusener könnte sich prominentes Beispiel nehmen

Erstmeldung vom 2. Juli: Leverkusen/München - Der FC Bayern* hat mit dem Transfer von Leroy Sané*, verglichen mit der Konkurrenz, bereits ordentlich vorgelegt. Nun stellt sich die Frage, ob der Poker um Kai Havertz damit beendet ist.  

FC Bayern: Havertz nach Transfer-Offensive kein Thema mehr?

Wie die Bild-Zeitung schreibt, sollen die Bayern nach der Verpflichtung ihres Wunschspielers keine weiteren Aktivitäten auf dem Transfermarkt planen, da bereits mit Tanguy Kouassi ein Talent und mit Leroy Sané ein internationaler Star an die Isar gelotst wurden. 

Hinzu kommt der ablösefreie Transfer des Keepers Alexander Nübel. Havertz sei darum kein Thema mehr - auch angesichts der finanziellen Einbußen in der Corona-Krise.

Der britische Telegraph berichtet nun, dass Kai Havertz auch auf der Insel Interessenten auf den Plan rufe. Der FC Chelsea tat sich mit dem etwas überraschenden Wechsel des Nationalspielers Timo Werner hervor. Dem Bericht zufolge soll der Londoner Spitzenklub, der wieder zu alter Stärke finden will, eine Verpflichtung des Nationalspielers von Bayer Leverkusen* in Betracht ziehen.

Bei Chelsea würde Havertz mit Antonio Rüdiger auf einen weiteren Nationalmannschafts-Kollegen treffen. Havertz heizte selbst die Chelsea-Gerüchte an, da er einen Tweet eines Chelsea-Fans mit dem Inhalt „Anncounce Havertz“ (zu Deutsch: „Gebt die Havertz-Verpflichtung bekannt“) mit einem Like versehen hatte.

Kai Havertz: Neue Interessenten aus England - Völler will über 100 Millionen 

Wenn man den von Rudi Völler geforderten Betrag von über 100 Millionen für Havertz einordnet, so kann das Talent eigentlich nur zu einem finanzkräftigen Klub in England wechseln - oder zu einem Topklub in Spanien. Ein Angebot von Real Madrid über 80 Millionen Euro sollen die Leverkusener * Anfang Juni noch abgelehnt haben.

Auch wenn Havertz beim FC Bayern* laut Berichten in dieser Transferperiode kein Thema mehr zu sein scheint, lobte Uli Hoeneß am Donnerstag das Talent in höchsten Tönen. „Kai Havertz ist ein hervorragender Fußballspieler, der in seinem jungen Alter schon außergewöhnliche Leistungen bietet. Leverkusen kann mit ihm an einem guten Tag fast jede Mannschaft schlagen“, meinte der Ehrenpräsident des Rekordmeisters* im Hinblick auf das DFB-Pokal-Finale am SamstagLeroy Sané* ist da, aber die Kaderplanung des FC Bayern läuft weiter* - Ottmar Hitzfeld warnt eindringlich: „Das schafft nur Probleme.“

Video: Havertz‘ Trainer plant auch kommende Saison mit dem Star

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Rubriklistenbild: © Martin Meissner/dpa

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