"Unglaublich, undenkbar. Es ist wirklich passiert"

Irres Video: Roma-Präsident flippt völlig aus - so feiert die italienische Presse ihre Helden

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Der AS Rom siegt mit 3:0 gegen den FC Barcelona un zog doch noch ins Viertelfinale der Königsklasse ein.

Das Weiterkommen des AS Rom gegen den FC Barcelona bringt nicht nur die italienische Presse zum Ausflippen - auch der Roma-Präsident feiert auf besondere Art.

Rom - Die spanische Presse zerlegt derweil den FC Barcelona nach der 0:3-Niederlage und dem überraschenden Viertelfinal-Aus in der Champions League bei AS Rom. "Der Niederfall des Barca-Imperiums" titelte die Marca, "Historische Klatsche für Barca" die Zeitung AS.

Die italienische Presse kann das Comeback der Giallorossi dagegen kaum fassen: "Unglaublich, undenkbar. Es ist wirklich passiert" (Tuttosport), "ein schallendes Comeback" (Corriere dello Sport), "Roma, die verrückte Nacht im Olimpico. Die ganze Stadt spielt verrückt" (Gazzetta dello Sport). Rom zog nach dem 1:4 im Hinspiel eine Woche zuvor erstmals seit 1991 wieder in eine Europacup-Vorschlussrunde ein.

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Wie verrückt die Stadt wirklich spielte, zeigt dieses Video von Roma-Präsident James Palotta. 

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Nach dem Schlusspfiff feierten Tausende auf den Straßen Roms und versammelten sich am alt ehrwürdigen Trevi-Brunnen. Plötzlich tauchte Roma-Präsident Palotta auf, drängelte sich durch die Menschenmassen und sprang freudentrunken in voller Montur in den Brunnen!

Touristen müssen hohe Strafen zahlen, wenn sie in römischen Brunnen ein Bad nehmen. Und Pallotta, der Präsident des AS Rom? Auf dem Video ist zu sehen, wie sich Pallotta rücklings in den Brunnen wirft. Eigentlich steht auf Baden in den historischen Becken in Rom eine Strafe von bis zu 500 Euro. 

Der Sprecher des AS Rom bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass Pallotta am Mittwoch Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi treffen werde, um sich für das Bad zu entschuldigen. Er werde die Strafe bezahlen, hieß es.

Nur ter Stegen wird von der harschen Kritik verschont

Die spanische Presse hingegen hatte für den lethargischen Auftritt der Katalanen nur Häme übrig: "Luis Suarez, Semedo, Umtiti und Alba waren als Touristen unterwegs" (Marca). Auch der am Dienstag erstaunlich unauffällig agierende Superstar Lionel Messi wurde nicht verschont: "Ohne Persönlichkeit, ohne Spielwitz, ohne Messi und ohne Argumente" (AS). Barcelona erreichte letztmals 2015 das Halbfinale der Königsklasse.

Lob gibt es nur für den machtlosen deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen, der bei der Pleite in der italienischen Hauptstadt noch eine höhere Niederlage verhinderte: "Barca kann sich sogar noch bei ter Stegen bedanken, dass es am Ende nur drei Gegentore waren" (Sport).

Italien feiert neben Trainer Eusebio Di Francesco vor allem die drei Torschützen: "Barcelona fällt unter den Schlägen von Dzeko, De Rossi und Manolas. Die letzten Minuten sind nur noch Herzrasen, aber nach 94 Minuten feiern die Giallorossi" (Tutosport).

fs/sid

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