"Win-Win-Situation“

Hoffenheim-Manager: So profitieren die Bayern vom Gnabry-Wechsel

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Serge Gnabry wurde an Hoffenheim ausgeliehen.

Serge Gnabry spielt in der nächsten Saison im Trikot der TSG 1899 Hoffenheim. Das soll auch positive Auswirkungen für den FC Bayern haben, hofft Manager Rosen. 

Hoffenheim - Bundesligist 1899 Hoffenheim und Trainer Julian Nagelsmann setzen große Hoffnungen in Jung-Nationalspieler Serge Gnabry. "Er kann uns sehr viel helfen. Er hat ein unglaubliches Tempo, sehr gute Abschlussqualität und ist sehr variabel einsetzbar. Er bringt viele Komponenten in unser Spiel, die wir so in der letzten Saison nicht hatten, beispielsweise seine Tiefensprints", sagte Nagelsmann dem SID am Rande der 11Freunde-Meisterfeier. 

Im Rahmen der Feierstunde des Fußball-Magazins in Köln hatte Nagelsmann am Freitagabend die Auszeichnung als Trainer des Jahres entgegengenommen, gekürt worden war er von einer hochkarätig besetzten Jury um Bundestrainer Joachim Löw. Gnabry soll am Dienstag zur Mannschaft stoßen und dann am zweiten Trainingslager in Windischgarsten in Österreich teilnehmen. 

Hoffenheim-Manager: "Win-Win-Situation für alle Beteiligten“

Hoffenheims Manager Alexander Rosen hofft nach dem Transfer des Angreifers, der von Bayern München ausgeliehen wurde und nach einer Saison an die Isar wechseln soll, eine "Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Die Bayern bekommen hoffentlich einen top-ausgebildeten Spieler zurück, uns kann er bei der Mehrfachbelastung ganz entscheidend helfen, und Serge hat jetzt bei der TSG doch größere Einsatzchancen als beim FC Bayern." 

Hoffenheim startet in dieser Saison erstmals in der Champions-League-Qualifikation, Nagelsmann will die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. "Wir wissen auch, dass Teams, die normalerweise in den Sphären auftauchen, in der vergangenen Saison nicht so performt haben wie üblich", sagte der Coach: "Das ist auch ein Grund dafür, warum wir so weit oben stehen konnten."

sid

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