Er ist nicht das einzige Opfer

Steuerbetrug mal umgekehrt - Spanischer Fiskus enthält Ex-Bayern-Profi Geld vor

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Opfer des Steuerbetrugs in Spanien: Hamit Altintop (l.).

Cristiano Ronaldo, Marcelo, Luka Modric, die Liste der Steuer-Sünder im Weltfußball ist lang. Nun sorgt ein umgekehrter Fall des Steuerbetruges in Spanien für Aufsehen.

Die langjährigen Bundesliga-Profis Nuri Sahin (30) von Werder Bremen und Hamit Altintop (35/früher Schalke 04 und Bayern München) sind angeblich Opfer eines Steuerbetruges in Spanien geworden. Dies berichtet El Mundo am Montag. Beide hatten 2011/12 beim Rekordmeister Real Madrid unter Vertrag gestanden. Eine Steuerinspektorin soll insgesamt 40 Top-Fußballern einen Gesamtbetrag von 6,5 Millionen Euro vorenthalten haben. Es ging augenscheinlich um eine Steuerrückzahlung durch den spanischen Fiskus, die den Spielern zugestanden hatte. 

Steuerbetrug in Spanien: Zahlung an private Firma 

Die Steuerinspektorin soll die Gelder nicht an die Fußballer zurückgezahlt, sondern an eine private Firma (Lapver SA) überwiesen haben. In Unkenntnis der ihnen zustehenden Steuererstattung war der Betrug lange Zeit nicht entdeckt worden.

Sahin und Hamit Altintop verließen beide Real trotz langfristiger Verträge beim spanischen Rekordmeister im Sommer 2012. Das Duo hatte sich bei den Königlichen nicht durchsetzen können. Sahin wechselte kurz vor knapp noch von Borussia Dortmund zu Werder Bremen. Altintop hingegen hatte Anfang des Jahres den SV Darmstadt überraschend verlassen und trat zuletzt vermehrt als TV-Experte auf. 

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sid

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