Nach Kreuzbandriss

Gündogan auf dem Weg zum Comeback: „Bei 70 Prozent“

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Ilkay Gündogan mit der Nationalmannschaft in Rom. 

Ilkay Gündogan steht nach einer langwierigen Verletzung vor seinem Comeback. Noch im vergangenen Jahr hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen, nun will er wieder angreifen. 

Manchester - Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan will nach seinem Kreuzbandriss nicht zu früh ein Comeback wagen. „Ich kann jedenfalls sagen, dass ich meinen Körper genau kenne und sicher nicht den Fehler machen werde, etwas zu überstürzen oder auf Teufel komm raus zu früh zu viel zu wollen“, sagte der 26 Jahre alte Profi vom Champions-League-Teilnehmer Manchester City der Sport Bild.

Der frühere Dortmunder hatte sich die schwere Knieverletzung am 15. Dezember 2016 im Spiel gegen den FC Arsenal zugezogen. Schon in den Jahren zuvor hatte er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und die WM 2014 und die EM 2016 verpasst. Anfang Juni kehrte der Mittelfeldspieler nach monatelanger Reha in das Training bei Manchester City zurück. Er liege auf dem Weg zum Comeback jetzt „bei 70 Prozent“, meinte er.

„Haben viele tolle Spieler“

Den zunehmenden Konkurrenzkampf mit den jüngeren Spielern um einen Platz in der Nationalmannschaft sieht Gündogan gelassen. Grundsätzlich solle man stolz darauf sein, „dass wir so viele tolle Spieler haben. Es gehört nun mal zum Leistungssport dazu, dass man sich gegen Konkurrenten behaupten muss.“ Zuletzt hatte die deutsche Nationalmannschaft ohne einen Großteil der Weltmeister den Confed-Cup gewonnen, die U21-Auswahl hatte sich den EM-Titel gesichert.

Gündogan wies aber darauf hin, dass auch die anderen Top-Nationen „ähnlich stark bestückt sind“. Die Franzosen oder die Spanier stünden in nichts nach. „Es zeigt sich immer mehr, dass die Spieler schon mit 18,19 Jahren top ausgebildet sind und das Zeug haben, auf höchstem Niveau zu spielen.“

dpa

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