Gladbachs Sportdirektor stinksauer

Eberl wütet gegen eigene Fans: „Die sollen zu Bayern gehen“

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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl gefiel das Verhalten der Fans nicht. Foto: Marius Becker

Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach hat wütend und mit großem Unverständnis auf die Pfiffe einiger Fans beim 3:1-Heimsieg reagiert.

Mönchengladbach - "Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wenn man unsere Mannschaft, die ein hervorragendes Heimspiel macht, bei Rückpässen auspfeift. Es geht mir so auf den Sack. Dann sollen sie zu Bayern München oder PSG gehen", sagte Eberl. 

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den Ex-Gladbacher Andre Hahn wurden die Rückpässe der Gladbacher von Unmutsbekundungen begleitet. "Hier wird ehrlich Fußball gespielt und mit jungen Spielern gearbeitet. Mit so etwas kann ich nicht leben, wenn wir bei guten Spielen ausgepfiffen werden. Das ist nicht mehr Borussia Mönchengladbach, wie ich es kenne. Ich rede nicht von der Nordkurve. Ich rede von den Zuschauern, die ab und an mal Fußball gucken wollen. Das ist pervers", sagte Eberl und erhielt Zuspruch von Nationalspieler Matthias Ginter. "Die Leute, die pfeifen, das sind keine Fans." 

Eberl vermisst dabei auch die Würdigung der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Jahren. "Das ist der Mannschaft und dem Klub gegenüber, der sich acht Jahre den Arsch aufreißt, um mal gegen Barcelona spielen zu dürfen, eine Frechheit. Die sollen uns einfach Fußballspielen lassen", sagte der Sportdirektor. Gladbach beendet die Hinrunde mit 28 Punkten und liegt damit auf Europacup-Kurs.

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sid

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