Brasilianischer Stürmerstar vor Wechsel in die Politik

Fußballstar Ronaldinho will für rechtsextreme Partei kandidieren

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Ronaldinho (links) und Ronaldo bei der WM 2006 für Brasilien. Damals gehörten die beiden zur absoluten Weltklasse.

Lange Zeit galt Ronaldinho als einer der besten Kicker der Welt. Jetzt steht er offenbar vor einem Wechsel in die Politik: für eine rechtsextreme Partei.

Rio de Janeiro - Der frühere brasilianische Fußballstar Ronaldinho Gaucho (37) will offenbar in die Politik wechseln. Der Weltmeister von 2002 und Weltfußballer von 2004 und 2005 soll Ende 2018 für die Partei des rechtsextremen Populisten Jair Messias Bolsonaro antreten, berichtet die Zeitung „O Globo“ (Donnerstag). Ronaldinho soll für den Teilstaat Minas Gerais als Senator kandidieren.

Ronaldinho äußerte sich bisher noch nicht politisch

Zuletzt war der Dribbelkünstler eher für seinen extrovertierten Lebensstil und Skandale außerhalb des Platzes aufgefallen; politische Kommentare hatte man von ihm noch nicht gehört. Zuletzt hieß es dann, ihm nahestehende Unternehmer sondierten seinen Wechsel in die Politik.

Parteichef Bolsonaro ist bekannt für seine kontroversen Ansichten

Bolsonaro selbst will 2018 für das Präsidentenamt kandidieren. In Umfragen liegt er derzeit auf dem zweiten Platz, hinter Ex-Präsident Luiz Inacio Lula da Silva. Der frühere Fallschirmspringer des Heeres steht für eine Bewaffnung der Bürger zur Bekämpfung der alltäglichen Gewalt in Brasilien. Für seine öffentlichen Beschimpfungen von Frauen und Dunkelhäutigen wurde er zu Geldstrafen verurteilt.

KNA

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