„mangelhafte Organisation“ 

Flutlichtausfall bei Leipzig-Spiel: Jetzt ermittelt die UEFA gegen Besiktas

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Die Spieler von RB Leipzig warten im Vodafone Park darauf, dass das Flutlicht wieder angeht. 

Am Dienstag Abend wurde es kurzzeitig dunkel im Stadium von Besiktas Istanbul, denn das Flutlicht fiel im Champions-League-Spiel gegen RB Leipzig aus. Nun ermittelt die UEFA.

Der Flutlichtausfall im Champions-League-Gruppenspiel zwischen Besiktas Istanbul und RB Leipzig am vergangenen Dienstag (2:0) hat ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) eröffnete am Donnerstag ein Disziplinarverfahren gegen die Türken wegen "mangelhafter Organisation". Zudem ermittelt die UEFA wegen Verstößen gegen die Sicherheitsbestimmungen aufgrund blockierter Treppenaufgänge. Der Fall soll am 19. Oktober verhandelt werden.

Das erste Auswärtsspiel der Leipziger in der Champions League hatte ab der 59. Minute für zehn Minuten unterbrochen werden müssen, da im Stadion vorübergehend das Flutlicht ausgefallen war. Die Spieler wurden in die Kabinen geschickt, kamen aber nach einigen Minuten zurück aufs Feld.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte nach der Partie zu dem Flutlichtausfall gesagt: „In der Phase, in der wir den Gegner unter Druck hatten, fällt das Licht aus. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...“ Nach der Rückkehr in Leipzig hatte der 50-Jährige dies noch mal wiederholt und daraufhingewiesen, dass das wohl nicht der erste Mal passiert sei. Die Gäste hatten sich nach der Pause von dem 0:2-Rückstand und der schwachen ersten Hälfte etwas erholt gezeigt und selbst Chancen erarbeitet, eh der Spielfluss durch den Lichtausfall unterbrochen wurde.

SID

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