„...dann fing der Schiedsrichter mit seiner Show an“

Vidal in Rage wegen „Clown“ Kassai und „geraubtem“ Sieg 

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Unzufrieden mit dem Schiedsrichter: FCB-Star Arturo Vidal machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. 

Madrid - Sein strittiger Platzverweis war mitentscheidend für das Viertelfinal-Aus des FC Bayern - entsprechend ungehalten war Arturo Vidal nach dem Fußball-Drama von Madrid.

„Wenn zwei Top-Mannschaften gegeneinander spielen, darf der Schiedsrichter nicht der Clown sein, der das Spiel zur Show macht und Real den Vorzug gibt“, schimpfte der Chilene nach dem 2:4 nach Verlängerung bei Real Madrid in Richtung Referee Viktor Kassai.

Einmal in Rage war der Mittelfeldspieler nicht mehr aufzuhalten. „Es ist furchtbar, furchtbar. Man könnte sich umbringen“, klagte Vidal in der Nacht auf Mittwoch. Der ungarische Schiedsrichter hatte den Südamerikaner in der 84. Spielminute wegen der zweiten Gelben Karte des Platzes verwiesen - nach einer Aktion, die kein Foul war.

Vidal nach Niederlage kaum mehr zu bremsen 

Der deutsche Meister rettete sich zwar mit 2:1 in die Verlängerung, kassierte dann aber drei Tore und schied aus. Im Hinspiel (1:2) hatte Vidal Bayerns einziges Tor erzielt und einen Elfmeter verschossen.

„Als wir 2:1 führten, hatten sie Angst“, sagte Vidal nach dem Rückspiel über die Madrilenen. „Aber dann fing der Schiedsrichter mit seiner Show an, und mit einem Mann weniger ist es sehr schwer.“ Der Nationalspieler warf Kassai vor, Bayern den Sieg gestohlen zu haben. „Dieser Raub darf in der Champions League nicht durchgehen.“

dpa

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