Kolumbianischer Spielmacher im Fokus

Bayern-Star James Rodriguez hat offenbar eine Entscheidung getroffen

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James Rodriguez steht beim FC Bayern wohl vor dem Abgang.

Über die Zukunft von James Rodriguez herrscht nun angeblich Klarheit. Das Mittelfeld-Ass des FC Bayern soll seine Entscheidung sogar schon intern verkündet haben. 

  • Wie geht es mit James Rodriguez weiter? Der kolumbianische Edeltechniker spielt unter Niko Kovac keine tragende Rolle.

Update vom 22. Mai 2019, 11.30 Uhr: James Rodriguez hat seine Entscheidung getroffen und wird den FC Bayern München verlassen. Das berichtet zumindest Sky Sport. Demnach sehe James seine Zukunft nicht in München und hätte seine Entscheidung bereits intern klar gemacht. 

Der deutsche Rekordmeister könnte den Mittelfeldspieler zwar für 42 Millionen Euro fix aus seinem Vertrag bei Real Madrid rauskaufen, wird dies aber wohl nicht tun. Eine offizielle Entscheidung soll nach Sky-Infos erst nach dem Pokalfinale getroffen werden. 

Zieht es James Rodriguez zu Juventus Turin?

Der Vertrag des Kolumbianers bei Real Madrid läuft noch bis 2021, eine Zukunft ist allerdings auch in der spanischen Hauptstadt eher unwahrscheinlich. Juventus Turin sei zwar eine Option, ein konkretes Angebot stehe aber noch aus. 

Vor seinem Wechsel könnte James noch einen letzten Titel mit den Münchnern gewinnen. Am Samstag treffen die Bayern im DFB-Pokalfinale auf RB Leipzig. Dabei hat RB-Boss Dietrich Mateschitz bereits angekündigt, das erste Pokalfinale seines Vereins zu verpassen

Top-Klub kommentiert James-Bild - verrät ein Emoji seinen Wechsel?

Update vom 15. Mai 2019: Der Flirt zwischen James Rodriguez und Paris St. Germain wird offenbar heißer. Am Montag hatte der Kolumbianer ein Foto auf seinem Facebook-Account geteilt, das ihn freudestrahlend auf dem Ergometer zeigt. Dazu schrieb er: „Zurück“. Eine Nachricht, die beim Rekordmeister natürlich auf Wohlwollen stößt. Doch ein weiterer Verein scheint der Rückkehr des 27-Jährigen sehnlichst entgegen zufiebern. Oder warum spendierten die Pariser mit ihrem offiziellen Account Beifall unter dem Post?

Die ominöse Nachricht von Paris St. Germain. 

Eines ist damit gewiss: Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel des feinen Technikers haben somit neuen Nährboden bekommen. 

Wende bei James? Spanischer Klub könnte dafür sorgen

Update vom 14. Mai 2019: Die Wege von James Rodriguez und seinem aktuellen Verein, dem FC Bayern München, könnten sich nach der aktuellen Saison trennen. Klar, dass dies etliche Vereine auf den Plan ruft. Jetzt soll ein weiterer Klub Interesse haben: Atlético Madrid soll einem Bericht der spanischen Don Balon zufolge ins Transfer-Wettrennen eingestiegen sein.

Demnach plant Atlético auch über einen möglichen Abgang von Antoine Griezmann hinaus einen Umbruch im Sommer. Aus den Verkäufen könnte man dann James finanzieren. Das Problem dabei: James gehört offiziell noch dem Stadtrivalen Real Madrid. Dem Bericht nach will Real-Boss Florentino Pérez nicht mit Atlético verhandeln. Heißt: Der FC Bayern müsste James erst fest verpflichten, um ihn dann an die Rojo-Blancos weiterzuverkaufen. 

Diese Option hatte wiederum der FC Bayern schon vor Längerem ausgeschlossen. Allerdings könnte das vertragliche Zwischenparken von James an der Isar dem FCB gehörig Geld in die Kassen spülen. Don Balon schreibt, dass Atlético 60 Millionen Euro für den Kolumbianer zahlen müsste. Der FC Bayern besitzt eine Kaufoption über 42 Millionen. Das würde ein Plus von 18 Millionen bedeuten. 

James verrät wohl seinen neuen Verein - Bayern-Boss macht Andeutung, die dem widersprechen könnte

Update vom 8. Mai 2019, 19.57 Uhr:Die Personalie James spaltet weiter die Führungsetage des FC Bayern. Während Niko Kovac nicht gerade als Riesen-Fan des Kolumbianers bekannt ist, gilt für Karl-Heinz Rummenigge wohl genau Gegenteiliges. Der Vorstandsvorsitzende unterstreicht in einem Interview einmal mehr seine Begeisterung für den feinen Techniker: „Ich mag ihn. Das habe ich immer gesagt – und dabei bleibe ich auch.“ Dennoch erklärt er, dass bisher noch keine Entscheidungen über einen endgültigen Verbleib des 27-Jährigen gefallen ist. „Wir haben noch überhaupt keine Entscheidung getroffen. Er hat mich um ein Gespräch gebeten, das haben wir aber noch nicht geführt. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir es führen und dann weitersehen.“  

Neuer Verein von James bekannt? Einen Haken scheint es zu geben

Update vom 8. Mai 2019, 16.35 Uhr: Der FC Bayern und James Rodriguez werden ab Sommer wohl getrennte Wege gehen. Einem Bericht der SportBild zufolge soll der Kolumbianer seinen Noch-Teamkollegen verraten haben, wohin er wechseln wird. Demnach könnte der Mittelfeldspieler bald unter der Leitung von Thomas Tuchel spielen. Die Franzosen sollen laut James an seiner Verpflichtung interessiert sein. Allerdings soll Paris Saint-Germain einen möglichen Transfer davon abhängig machen, ob Superstar Neymar die französische Hauptstadt verlassen wird. 

Ein Verkauf des 27-Jährigen soll demnach durchaus ein Thema sein, jedoch hoffen die Pariser auf eine fürstliche Ablöse von 350 Millionen Euro. Damit würde Neymar seinen eigenen Transferrekord über 222 Millionen Euro sprengen. In der Folge hätte PSG genug Spielraum für eine Verpflichtung des Kolumbianers. Bleibt Neymar, könnten die Financial-Fairplay-Probleme des Vereins einen Wechsel verhindern. 

Update vom 4. Mai 2019, 20.02 Uhr: Auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic äußerte sich nach dem Spiel gegen 96 gegenüber Sky über die James-Situation: „Wir haben uns noch nicht entschieden und lassen uns Zeit“, so Brazzo. Dann gab es auch Lob für den Kolumbianer: „Er ist immer eine Option und ein Spieler, der richtig gut kicken kann. Er tut uns immer gut. Wir werden es schon entscheiden und lassen uns nicht beeinflussen“. 

Update vom 4. Mai 2019, 17.03 Uhr: Auch Vereinslegende Franz Beckenbauer hat sich nun zur Causa James Rodriguez geäußert und sich mehr oder weniger als Fan des Kolumbianers geoutet: „James Rodríguez passt zum FC Bayern, weil er mit dem Ball umgehen kann. So viele haben wir da nicht in der Mannschaft“, so der Kaiser am Samstag.

Zukunft beim FC Bayern? Rummenigge mit Ansage in Sachen James

Update vom 4. Mai 2019, 16.47 Uhr: Ob James Rodriguez noch eine Zukunft beim FC Bayern hat, ist offenbar noch komplett offen. Nach dem Hin- und Her der vergangenen Tage äußerte sich nun Vereins-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Am Rande einer Veranstaltung in der Allianz Arena sagte er laut Spox: „Das Gespräch muss erst noch geführt werden“.

Vor dem Anpfiff zeigte sich Bayern-Trainer Niko Kovac zudem genervt von einer Frage zur Causa James. Er deutete Informationen für die kommende Woche an.

FC-Bayern-Abgang? James Rodriguez reist nach Barcelona

Update vom 4. Mai 2019, 13.27 Uhr: Kurz nachdem spanische Medien berichtet hatten, dass der FC Bayern die Kaufoption bei James Rodriguez nicht ziehen wird, sorgte der Kolumbianer mit einem Kurz-Trip für Aufsehen: James flog am Freitag via Privatjet nach Barcelona. Das berichtet die Bild. Allerdings soll James dort keine Gespräche mit den Blaugrana geführt haben. Der Grund seiner Reise soll privat gewesen sein: Nach eigenen Angaben besuchte James einen Freund in der katalanischen Hauptstadt und „mein Onkel lebt auch in Barcelona“, wird er von dem Blatt zitiert.

Daneben soll der 27-Jährige der Bürokratie wegen für einen halben Tag nach Spanien gereist sein: Er soll seiner Tochter Salome einen spanischen Pass ausstellen haben lassen. Auch der Kolumbianer besitzt seit Kurzem einen spanischen Pass, was ein Engagement in La Liga erleichtert, denn: In Spanien dürfen nur drei Nicht-EU-Ausländer im Kader einer Mannschaft stehen.

Auch wenn der Grund seiner Reise privat war, stehen die Zeichen zwischen dem FC Bayern und James aktuell auf Trennung. Der Spieler soll mit seiner Situation in München unzufrieden sein und der FC Bayern soll seinerseits nicht vollends überzeugt sein, um die 42 Millionen für eine feste Verpflichtung zu zahlen.

James vor FC-Bayern-Abgang? Wechselt er nach England?

Update vom 3. Mai 2019, 12.36 Uhr: Kaum machte die Meldung die Runde, dass James Rodriguez nicht weiter beim FC Bayern bleiben wird, gibt es schon die ersten Spekulationen um seinen neuen Klub. Da er bekanntlich nicht immer das beste Verhältnis zu Real-Madrid-Coach Zinedine Zidane hatte, wird schon über einen Weiterverkauf spekuliert. 

Die britische Sun bringt den Kolumbianer mit Manchester United und FC Chelsea in Verbindung. Weil sich beide englischen Top-Klubs wohl neu aufstellen wollen und einen kleinen Umbruch starten, könnte James im Sommer eine Rolle in deren Überlegungen spielen. 

Medien: Zukunft von James geklärt - So geht es mit dem Kolumbianer weiter

Update vom 3. Mai 2019, 10.30 Uhr: Wie die Marca berichtet, kehrt James Rodriguez im Sommer zu Real Madrid zurück. Als Grund für die Rückkehr nennt die spanische Zeitung, dass der FC Bayern München die Option für 42 Millionen Euro nicht zieht, weil die Beziehung zu Niko Kovac nicht gut sein soll. 

Auch die Bild will erfahren haben, dass der Kolumbianer kein Geheimnis daraus macht, dass er nicht bei Bayern bleiben wird. Angeblich, so die Marca, hätte Rummenigge den Spielmacher gerne gehalten, jedoch ist das Verhältnis zu Kovac seit Sommer (als der damalige Trainer Julen Lopetegui ihn wieder nach Madrid lotsen wollte) angeknackst. 

Allerdings könnte sich der Wunsch James‘, dass er wieder für Real Madrid spielen wird, nicht erfüllt werden. Zinedine Zidane scheint kein großer Fan des Kolumbianers zu sein und war auch mit ein Grund, warum er an die Säbener Straße wechselte. 

Ein Statement des FC Bayern München steht noch aus. 

Effenberg über Bayern-Star James Rodriguez: „Der richtige Weg für ihn wäre ...“

Update vom 2. Mai 2019: In seiner Kolumne bei t-online rät Stefan Effenberg James zu einem Wechsel: „Wenn er seine persönliche Situation beim FC Bayern vernünftig beurteilt, muss James erkennen, dass es der richtige Weg für ihn wäre, den Verein zu verlassen. Er muss spielen und Spaß am Kicken haben. Der geht doch verloren, wenn er immer nur 7, 10, 12 oder 15 Minuten spielen darf.“

Video: James Rodriguez‘ magischer Moment 2014

In der Liga habe der Kolumbianer nur drei Spiele über 90 Minuten gemacht. Das sei nicht sein Anspruch. So könne er nicht bei den Münchner bleiben, schreibt der Ex-Bayern-Star. Selbst bei Real sieht Effenberg keine Chance für ihn: „Vielleicht muss er sich ganz neu orientieren. Auch bei Real Madrid wird es sicherlich schwierig, auf entsprechende Einsatzzeiten zu kommen.“

Ob er gegen Hannover spielt, verrät Niko Kovac vielleicht auf der Pressekonferenz zum Spieltag.

FC Bayern: Diagnose bei James Rodriguez ist da - reicht die Zeit für Hannover?

Update vom 29. April 2019, 17.39 Uhr: Auch das noch! Nach dem mageren 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg droht dem FC Bayern der Ausfall von Mittelfeldspieler James. Der 27-Jährige habe sich nach Vereinsangaben eine "neurogene Muskelverhärtung" zugezogen.

In den nächsten Tagen wird der Kolumbianer wohl nicht trainieren können. Die Bayern rechneten aber damit, dass James "wohl zeitnah wieder zur Verfügung stehen" werde. Ob die Zeit für Partie bei Hannover 96 reicht, ist aber wohl noch ungewiss.

FC Bayern: James nach nur 15 Minuten wieder ausgewechselt

Update vom 28. April 2019 20.41 Uhr: Die schnelle Auswechslung von James hatte wohl doch keine sportlichen Gründe. Nach der Partie sagte Niko Kovac: „Nach fünf Minuten kam Thiago zu mir und meinte, James spüre etwas an der Wade. Er konnte jetzt nicht genau definieren, ob da etwas kaputtgegangen ist, oder ob er sich da nur etwas gezerrt, hat. Er wurde jetzt schon behandelt, morgen bei der Untersuchung werden wir sehen, ob mehr kaputt ist oder nicht.“

19.55 Uhr: Im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde James in der zweiten Halbzeit, nach der dürftigen Vorstellung seiner Kollegen (0:0 zur Halbzeit), in der 57. Minute für Javi Martinez eingewechselt. Nur 15 Minuten später nahm ihn Trainer Niko Kovac wieder vom Feld und brachte den 18-jährigen Alphonso Davies. Eine Verletzung war nicht zu erkennen. 

Sky-Kommentator Wolff Fuss spekulierte sogleich: „Jetzt ist klar, dass diese 42 Millionen wohl anderweitig investiert werden.“ Er spielte damit darauf an, dass die Bayern die Kaufoption für den Kolumbianer wohl nicht ziehen werden. 

Unklar war zunächst, ob möglicherweise nicht doch eine Verletzung Anlass für die Auswechslung war. Sollte dem nicht so sein, hätte Niko Kovac seinem kolumbianischen Star jedenfalls eine massive Demütigung angedeihen lassen...

FC Bayern: Neue Spekulationen um James Rodriguez - und ein Fragezeichen

News vom 18. April 2019: Das Drama um James Rodriguez geht in die nächste Runde. Der Kolumbianer, der am Donnerstag das Training abbrechen musste und für die Partie gegen Werder Bremen fraglich ist, wie tz.de* berichtet, ist aktuell von Real Madrid ausgeliehen, aber der FC Bayern besitzt eine Kaufoption.

Die will der FCB offenbar ziehen. Wie Don Balon berichtet, soll es in den vergangenen Tagen zu einem ersten Treffen zwischen den Verantwortlichen des Rekordmeisters und James‘ Beratern gekommen sein. Dabei sollen die Gespräche eine klare Tendenz aufgezeigt haben.

FC Bayern: Wird James gekauft und direkt weitergereicht?

Laut des Berichts soll die Grundlage für eine feste Verpflichtung von James gelegt worden sein, zu dem die Bayern wohl aktuell tendieren. James selbst soll von dieser Aussicht aber nicht sehr angetan sein. Ein Grund dafür ist offenbar das schwierige Verhältnis des Kolumbianers zu Niko Kovac.

Don Balon berichtet weiter, dass die Bayern ernsthaft erwägen James‘ seinen Wunsch zu erfüllen. Allerdings wollen sie ihn trotzdem kaufen. Die Lösung: Bayern kauft James und transferiert ihn direkt mit Gewinn weiter. Diese Variante hatte Hasan Salihamidzic allerdings Anfang des Jahres noch kategorisch ausgeschlossen.

Nächster Zoff der Bayern-Bosse? Zukunft von James spaltet Rummenigge und Hoeneß

News vom 11. April 2019: Noch ist James Rodriguez nur an den FC Bayern ausgeliehen, doch der Rekordmeister hat eine Kaufoption für den Kolumbianer. Für 42 Millionen Euro könnte der FCB ihn fest verpflichten. Ob die Münchner diese Option nutzen, steht in den Sternen. Die Bosse des FCB sind sich jedenfalls nicht einig - nicht nur bei diesem Thema, wie tz.de* berichtet.

Wenn es nach Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge geht, ist ein Kauf die beste Lösung, wie Don Balon berichtet. Wenn es nicht klappen sollte mit dem Mittelfeldspieler, könne man ihn immer noch gewinnbringend verkaufen.

Hoeneß contra Rummenigge - wer entscheidet über James?

Präsident Uli Hoeneß hingegen steht einem Kauf von James eher ablehnend gegenüber. Für ihn sprechen die Leistungen und das Auftreten gegenüber dem Trainer Niko Kovac und dem Sportdirektor Hasan Salihamidzic gegen eine Verpflichtung. Aber: „Wir müssen es in der Gesamtbetrachtung am Ende entscheiden. Er ist im Großen und Ganzen ein großartiger Spieler“, so Hoeneß. Er will die Entscheidung über den Verbleib James‘ dem Trainer überlassen. 

Für den Torschützenkönig der WM 2014 James dürfte es im Augenblick keine angenehme Zeit sein. Wenn Bayern die Kaufoption nicht zieht, geht es für ihn am Ende der Saison wieder zurück nach Madrid. Dort scheint man aber im Moment ohne den Mittelfeldspieler zu planen.

Auch bei den Profis selbst herrscht derzeit wohl wenig Einigkeit. Robert Lewandowski und Kingsley Coman gerieten im Training handfest aneinander. Dabei wird es aber wohl kaum um James Rodriguez gegangen sein. 

Ganz anderes Ziel für James? Ex-Schwiegervater erklärt, wo der Bayern-Star gerne spielen würde

News vom 10. April 2019: Im Sommer wird sich die sportliche Zukunft von James Rodriguez entscheiden. Im Augenblick hält der FC Bayern noch eine Kaufoption für den von Real Madrid ausgeliehenen Mittelfeldspieler. Doch die wird man in München wahrscheinlich nicht ziehen. Aber auch die Madrilenen wollen den Kolumbianer nicht zurück und überlegen, ihn zu verkaufen.

Einen möglichen Abnehmer brachte jetzt Rodriguez‘ Ex-Schwiegervater Hernan Ospina ins Gespräch, berichtet das Sportportal spox.com. Demnach würde er gerne in Italien für den SSC Neapel spielen. Dort ist nämlich ein alter Bekannter des Mittelfeld-Stars angestellt. Seit einem Jahr trainiert Carlo Ancelotti den Serie A-Verein. Die beiden kennen sich sowohl aus der Zeit bei Real Madrid, wie auch von Ancelottis Zeit bei den Bayern.

Trotz spanischer Staatsbürgerschaft: Wohl keine James-Rückkehr nach Madrid 

News vom 9. April 2019: James Rodriguez ist mittlerweile in Spanien eingebürgert - damit schienen alle Türen für eine Rückkehr zu den Königlichen weit aufgestoßen. Denn nach den Verpflichtungen von Eder Militao, Vinicius Junior und Rodrygo Goes ist das Kontingent für Nicht-EU-Ausländer bei Real Madrid aufgebraucht.

Real Madrid: Zinedine Zidane sortierte James Rodriguez schon einmal aus

Dank seines spanischen Passes, könnte James also problemlos in Madrid auflaufen. Wäre da nicht die Rückkehr von Erfolgscoach Zinédine Zidane. Denn die Marca beschreibt James‘ Wechsel in die Bundesliga beinahe als eine Art Flucht vor dem französischen Star-Trainer. Im Laufe der Saison 2016/17 war James in der Hackordnung bei den Galaktischen stetig weiter abgefallen. Das Champions League Finale gegen Liverpool erlebte er gar von der Tribüne aus. Kaum vorstellbar also, dass der damalige 60-Millionen-Mann unbedingt wieder unter Zizou trainieren möchte. Zumal er im vergangenen Jahr auch in Deutschland nur selten Weltklasse andeuten konnte, wie tz.de konstatiert*.

James Rodriguez: Bei Hazard-Transfer fast chancenlos in Madrid 

Erschwerend hinzu kommtdas Mega-Paket, das Real Madrid für Chelseas Eden Hazard schnüren will, von dem tz.de* berichtete. Nicht nur, dass die Madrilenen damit einen absoluten Weltklasse-Spieler als direkten Konkurrenten für James verpflichten würden, selbst die Galaktischen benötigen für einen 100-Millionen-Euro-Transfer, plus wahrscheinlichem Monster-Gehalt, zusätzliches Kleingeld. Ein Verkauf des Wackelkandidaten liegt daher nahe. Ob der FC Bayern die Kauf-Klausel im Leihvertrag des Kolumbianers zieht, oder eben nicht, wird dabei kaum eine Rolle spielen. Einen Abnehmer für den begabten Offensiv-Regisseur zu finden, wird ein Leichtes sein.

Der Hintergrund der Debatte um James‘ Staatsangehörigkeit: Der spanische Verband gestattet nur drei Profis aus Nicht-EU-Ländern und ist mit dieser Regelung einer der strengsten Europas. Während die Deutsche Fußball Liga (DFL) beispielsweise nur vorschreibt mindestens zwölf deutsche Lizenzspieler und acht „Local Players“ im Kader zu führen. Als Local Player bezeichnet die DFL einen Spieler, der im Alter von 16 bis 22 Jahren mindestens drei Jahre lang im aktuellen Verein ausgebildet wurde, die Staatsangehörigkeit spielt hier keine Rolle.

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mb

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