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FC Bayern München: Winter-Transfergerüchte 2017/2018 und aktuelle News

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Welche Spieler holen die Bosse des FC Bayern München im Winter 2017/2018 an die Isar? 

Transfergerüchte und aktuelle News zum FC Bayern München: Welche Spieler holen die Bayern im Winter 2017/2018? Wer verlässt München im Januar? Alle Infos.

München - Im Januar 2018 kann der FC Bayern München wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen. Vier Wochen lang öffnet sich zum Beginn der Rückrunde das Fenster für Spieler-Verpflichtungen, Käufe und Verkäufe. Fußball-Experten gehen davon aus, dass der Rekordmeister auch den einen oder anderen Spieler unter Vertrag nehmen wird, um den Kader zu verstärken (vor allem auf der Ersatzbank). Zumal sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits entsprechend geäußert hat. 

Hier erfahren Sie alles zu möglichen Transfers des FC Bayern München im Winter 2017/2018. Wir informieren Sie über das Winter-Transferfenster und fassen alle Gerüchte um mögliche Transfers zusammen.

Wie lange darf der FC Bayern München im Januar 2018 Transfers tätigen?

Das Winter-Transferfenster öffnet sich zum Jahreswechsel am 1. Januar 2018 und schließt am 31. Januar 2018 um Punkt 18 Uhr. Bis zur letztgenannten Deadline darf der FC Bayern München Spieler verpflichten, kaufen und verkaufen. Nach diesem Datum dürfen bis zum Sommer 2018 keine Spieler mehr in die 1. (und die 2.) Bundesliga wechseln.

Allerdings könnte der FC Bayern München auch nach 18 Uhr am 31. Januar 2018 noch Spieler verkaufen. In England, Spanien und Frankreich schließt sich das Winter-Transferfenster am 31. Januar um 23.59 Uhr.

Noch länger dauert die Winter-Transferperiode etwa in Russland (24. Februar), China (28. Februar) oder Brasilien (4. April). In die Verbände dieser Länder können Bundesliga-Profis auch nach dem 31. Januar 2018 noch wechseln. Gerade die Chinesen kaufen momentan zu hohen Preisen auf dem europäischen Fußballmarkt ein. Gut möglich, dass etwa der chinesische Meister Guangzhou Evergrande einen Bayern-Spieler im Visier hat.

Natürlich beginnen die Klub-Bosse nicht erst am 1. Januar 2018 damit, sich über mögliche Transfers Gedanken zu machen. Schon jetzt dürften Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Jupp Heynckes und Hasan Salihamidzic mögliche Neuverpflichtungen diskutieren. Oder einen Verkauf von Spielern erörtern, die in der Hinrunde bislang nicht überzeugten.

Aktuelle News zum FC Bayern München: Alle Transfergerüchte im Winter 2017/2018 im Überblick

Tor:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Kepa Arrizabalaga Revuelta

3. Oktober 1994

Spanien

Torwart

Athletic Bilbao

8 Millionen Euro

Abwehr:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Benjamin Pavard

28.03.1996

Frankreich

Innen-/Rechtsverteidiger

VfB Stuttgart

5 Millionen Euro

Mittelfeld:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Christian Pulisic

18. September 1998

USA

Mittelfeld

Borussia Dortmund

45 Millionen Euro

Julian Draxler

20. September 1993

Deutschland

Mittelfeld/Stürmer

Paris Saint Germain

35 Millionen Euro

Julian Brandt

2. Mai 1996

Deutschland

Mittelfeld/Stürmer

Bayer 04 Leverkusen

20 Millionen Euro

Abdülkadir Ömür

25. Juni 1999

Türkei

Mittelfeld

Trabzonspor

700.000 Euro

Leon Goretzka

6. Februar 1995

Deutschland

Mittelfeld

FC Schalke 04

23 Millionen Euro

Emre Can

12. Januar 1994

Deutschland

Mittelfeld

FC Liverpool

22 Millionen Euro

Angriff:

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

Verein

Marktwert*

Sandro Wagner

29. November 1987

Deutschland

Stürmer

TSG 1899 Hoffenheim

6,5 Millionen

Dries Mertens

6. Mai 1987

Belgien

Stürmer

SSC Neapel

28 Millionen Euro

Mauro Icardi

19. Februar 1993

Argentinien

Stürmer

Inter Mailand

50 Millionen Euro

Jann-Fiete Arp

6. Januar 2000

Deutschland

Stürmer

Hamburger SV

500.000 Euro

Robin van Persie

6. August 1983

Niederlande

Stürmer

Fenerbahçe Istanbul

4 Millionen Euro

Edin Dzeko

17. März 1986

Bosnien-Herzegowina

Stürmer

AS Rom

22 Millionen Euro

Stefan Kießling

25. Januar 1984

Deutschland

Stürmer

Bayer 04 Leverkusen

1 Million Euro

Alexis Sanchez

19. Dezember 1988

Chile

(Flügel-)Stürmer

FC Arsenal

65 Millionen Euro

Transfergerüchte: Verlassen diese Spieler im Winter 2017/2018 den FC Bayern München?

Spieler

Geburtsdatum

Nationalität

Position

neuer Verein

Marktwert*

Thiago Alcántara

11. April 1991

Spanien/Brasilien

Mittelfeld

FC Barcelona

40 Millionen Euro

James Rodríguez

12. Juli 1991

Kolumbien

Mittelfeld

Real Madrid

50 Millionen Euro

Sven Ulreich

3. August 1988

Deutschland

Torwart

Eintracht Frankfurt

2 Millionen Euro

Arturo Vidal

22. Mai 1987

Chile

Mittelfeld

Inter Mailand

35 Millionen Euro

Rafinha

7. September 1985

Brasilien

Abwehr

Cruzeiro Belo Horizonte

4,5 Millionen Euro

Serge Gnabry

14. Juli 1995

Deutschland

Mittelfeld

TSG 1899 Hoffenheim

15 Millionen Euro

*Alle Marktwert-Angaben basieren auf den Zahlen von Transfermarkt.de.
Wen holen die Bosse des FC Bayern München an die Isar?

Transfer-Gerüchte beim FC Bayern München: Gibt es im Winter einen großen Wechsel?

Durchaus möglich. Schon in der vergangenen Saison gaben die Bundesliga-Klubs rund 100 Millionen Euro für Winter-Transfers aus. Auch die ausländischen Topvereine kauften für teures Geld neue Spieler.

So wechselte Julian Draxler (der auch als Kandidat für den FC Bayern München gehandelt wurde) im Januar 2017 für 40 Millionen Euro zu Paris Saint Germain. Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola holte Gabriel Jesus für 32 Millionen von São Paulo in die Premier League zu Manchester City.

Auch der FC Bayern sorgte im Januar 2017 mit zwei Wintertransfers für Schlagzeilen. Julian Green ging für 300.000 Euro zum Zweitligisten VfB Stuttgart (und kehrte mit dem Verein am Ende der Saison als Zweitligameister in die Bundesliga zurück). Holger Badstuber wurde im vergangenen Januar vom FC Bayern an Schalke 04 ausgeliehen. Dort gab er aber vor allem den Bankdrücker. Nur ein halbes Jahr später zog es ihn frustriert zum VfB Stuttgart.

Mehrere Gründe sprechen dafür, dass der FC Bayern München in der Winter-Transferperiode seinen Kader verstärkt.

  • Trainer Jupp Heynckes ist mit dem Kader, den er vom geschassten Carlo Ancelotti übernommen hat, offenbar nicht hunderprozentig zufrieden. „Es ist schon richtig, dass Real Madrid größere Alternativen hat“, sprach Heynckes die fehlende Kaderbreite bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow recht deutlich an. Freilich haben die Bayern den wohl stärksten Kader der Bundesliga. Nur: Auf der Bank fehlt bei etlichen Topspielern eine gleichwertige Alternative. Fällt ein Leistungsträger aus (aktuell sind Franck Ribéry, Thomas Müller und Manuel Neuer verletzt), dann müssen sogar Spieler aus der A-Jugend ran - wie zuletzt Marco Friedl oder Kwasi Wriedt. Letzterer ist in der Champions League gar nicht spielberechtigt und fällt in der Königsklasse als Backup aus. In der von Heynckes angesprochenen Offensive sieht es also wahrlich dünn aus. In der Triple-Saison 2012/2013 hatte der Trainer mit Mario Mandzukic, Mario Gómez und Claudio Pizarro drei starke Torjäger zur Verfügung. Momentan muss Robert Lewandowski in der Offensive den Alleinunterhalter geben.
  • Stichwort Lewandowski: Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat der Bild-Zeitung bereits bestätigt, dass der FC Bayern auf dem Transfermarkt einen Stürmer sucht, der Lewy entlasten und notfalls ersetzen kann. „Wir schauen uns um!“ Auch Lewandowski hat mehr als dezent angedeutet, dass er dringend Entlastung braucht: „Ein Spieler kann nicht die ganze Saison alle drei Tage 90 Minuten spielen. Wir haben gerade keinen Backup für mich.“ Ein längerer Ausfall des polnischen Superstars wäre momentan ein Riesen-Problem für den FC Bayern. Schon der Ausfall beim CL-Spiel bei Celtic Glasgow wog schwer. Allerdings sagte Salihamidzic nach dem CL-Spiel in Glasgow dem Sender Sky: Der FC Bayern werde „keine Notkäufe“ tätigen. „Wir sind eigentlich gut besetzt vorne“, sagte Salihamidzic, der im Hinblick auf die zahlreichen Ausfälle von einer besonderen aktuellen Situation sprach. „Wir schauen uns um“, sagte der Sportdirektor vage. Ein Mittelstürmer als möglicher Ersatz für Lewandowski müsse jemand sein, „der die Mannschaft weiterbringen kann, aber trotzdem weiß, dass er Lewandowski vor sich hat“.
  • Wie der Kicker berichtet, ist für die Bayern-Bosse „im Notfall eine personelle Nachbesserung in der Wintertransferperiode nicht ausgeschlossen“. Dieser Notfall scheint nun eingetreten zu sein. So sagte Karl-Heinz Rummenigge am Rande des Spiels in Glasgow zum Thema Transfers. „Das ist Aufgabe der sportlichen Leitung. Wenn die irgendeinen Namen uns sinnvoll vorträgt, dann werden wir uns damit befassen. Mal abwarten. Das ist sicherlich ein paar Wochen zu früh.“

fro

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