Kommentar zum Trainerwechsel

Ex-Nationalspieler Freund: Harsche Kritik an Watzke und BVB-Bossen

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Der BVB hat aufregende Tage hinter sich: Auf Peter Bosz, der das Amt von Thomas Tuchel übernommen hatte, folgte Peter Stöger. Die Wechsel im Traineramt sind Grund für Kritik von Steffen Freund.

Dortmund - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Steffen Freund hat die Führungsriege um Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund harsch kritisiert. "Die Probleme liegen ganz klar in der sportlichen Vereinsführung", sagte der 47-Jährige nach der wechselhaften Hinrunde des DFB-Pokalsiegers und dem Trainerwechsel von Peter Bosz hin zu Peter Stöger im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.de.

Der Europameister von 1996 hält die Entlassung von Thomas Tuchel nach dem Sieg im DFB-Pokalfinale in der vergangenen Saison für den größten Fehler von Watzke und Co. Freund: "Hans-Joachim Watzke hat ja selbst gesagt, dass es die richtige Entscheidung war, Thomas Tuchel zu holen. Dann fragen sich alle: Warum wurde so ein erfolgreicher Trainer dann nach zwei Jahren entlassen?"

Dass alle Gremien einstimmig entschieden hatten und das Verhältnis als zerrüttet galt, will Freund nicht akzeptieren: "Eine Kündigung ist immer eine Grundsatzentscheidung, für die es schwerwiegende Gründe geben muss. Der sportliche Erfolg steht über allem, dem müssen sich alle im Verein unterordnen. Der Trainer ist dafür die Schlüsselposition."

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SID

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