Europa League, Sechzehntelfinale

Arsenal trotz Blamage im Achtelfinale - Lazio dank Immobile weiter

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Der FC Arsenal steht im EL-Achtelfinale.

Der FC Arsenal hat sich in der Zwischenrunde der Europa League kräftig blamiert, aber dennoch die nächste Runde erreicht.

München - Ohne den erkrankten Weltmeister Mesut Özil sowie Shkodran Mustafi unterlagen die Gunners dem schwedischen Europacup-Neuling Östersunds FK im heimischen Emirates Stadium 1:2 (0:2) und zogen nur dank des 3:0-Erfolgs im Hinspiel ins Achtelfinale ein.

Hosam Aiesh (22.) und Ken Sema (24.) schockten Arsenal mit einem schnellen Doppelschlag. Dem Team von Trainer Arsene Wenger, das mit neun Spielern auflief, die das Hinspiel noch souverän gewonnen hatten, gelang durch den ehemaligen Schalker Sead Kolanisac (47.) nur noch der Anschlusstreffer.

Souverän zog dagegen Lazio Rom in die nächste Runde ein. Nach dem 0:1 im ersten Vergleich mit Steaua Bukarest führte der ehemalige Dortmunder Ciro Immobile den Vierten der italienischen Liga im Olympiastadion in Rom mit einem Dreierpack (7., 43., 71.) zum 5:1 (3:0) gegen den rumänischen Vizemeister. Bastos (35.) und Felipe Anderson (51.) erzielten die weiteren Treffer für die Gastgeber.

Milan dank Borini weiter - Ausschreitungen in Bilbao

Bei der Ziehung der Achtelfinalpartien am Freitag (13.00 Uhr) in Nyon/Schweiz befindet sich auch Lazios Ligarivale AC Mailand im Lostopf. Das Team von Coach Gennaro Gattuso setzte sich vor heimischer Kulisse gegen Bulgariens Serienmeister Ludogorez Rasgrad 1:0 (1:0) durch. Wie beim 3:0 im Hinspiel traf Fabio Borini (21.) für die Rossoneri.

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Atletico Madrid mit Trainer Diego Simeone setzte sich wie erwartet gegen den FC Kopenhagen durch. Nach dem 4:1 im Hinspiel siegten die Spanier im Rückspiel mit 1:0 (1:0). Den Treffer erzielte Kevin Gameiro in der siebten Minute.

Athletic Bilbao, Europa-League-Finalist von 2012, reichte nach einem 3:0 bei Spartak Moskau ein 1:2 (0:1) im Rückspiel zum Weiterkommen. Überschattet wurde die Partie vom Tod eines Polizisten, der bei Ausschreitungen von rund 200 russischen Anhängern einen Herzinfarkt erlitt.

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Weiter im Wettbewerb dabei ist RB Salzburg, das mit seinem deutschen Coach Marco Rose den dritten spanischen Vertreter Real Sociedad mit 2:1 (Hinspiel 2:2) bezwang.

Aus für Favre - Celtic geht unter

Der schottische Serienmeister Celtic Glasgow schied trotz des 1:0-Erfolgs im Hinspiel aus. Bei Zenit St. Petersburg unterlag das Team von Teammanager Brendon Rodgers 0:3 (0:2).

Auch der ehemalige Bundesligatrainer Lucien Favre musste mit dem französischen Fußball-Erstligisten OGC Nizza die Hoffnungen auf das Weiterkommen begraben. Der Neunte der Ligue 1 unterlag im Rückspiel bei Lokomotive Moskau 0:1 (0:1), das Hinspiel hatte Nizza vor eigenem Publikum 2:3 verloren.

sid

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