50+1-Regel

DFL-Präsident kontert Rummenigge: Vorwurf unberechtigt

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DFL-Präsident Reinhard Rauball positioniert sich zu Rummenigges Kritik zur 50+1-Abstimmung. 

Präsident Reinhard Rauball hat die jüngsten Attacken von Karl-Heinz Rummenigge gegen die Führung der Deutschen Fußball Liga in puncto 50+1-Regel zurückgewiesen.

Essen - "Der Vorwurf ist unberechtigt. Die Frage um 50+1 wird allein von den 36 Proficlubs entschieden. Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, das Präsidium der DFL könne 50+1 aufheben - die Regelung ist nämlich Bestandteil der Satzung", sagte der Rauball der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Es sei auch eine "Fehleinschätzung zu meinen, dass ein Interview allein ausreicht, um diese Satzung zu ändern. Das ist keine Frage der Führung, sondern ausschließlich Angelegenheit der 36 Clubs, dies gegebenenfalls mit einer Zweidrittelmehrheit herbeizuführen", betonte der DFL-Präsident. Bei der Mitgliederversammlung hätten sich aber "allein schon 18 Clubs für die Beibehaltung ausgesprochen".

Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern München, hatte in einem "Kicker"-Interview die DFL und insbesondere die Rolle des FC St. Pauli bei der Abstimmung zur 50+1-Regel kritisiert. Der 62-Jährige sagte: "Ich habe mich am vergangenen Donnerstag geistig ein Stück von der DFL verabschiedet. Ich finde die gesamte Entwicklung in der DFL im Moment bedenklich. Da fehlt mir Führung."

dpa

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