Favoritensterben bleibt aus 

DFB-Pokal: Bayern zittern sich weiter - auch Leverkusen und Union glanzlos

Auf ihn ist Verlass: Robert Lewandowski steuerte beim Sieg des FC Bayern über die TSG zwei Tore bei. 
+
Auf ihn ist Verlass: Robert Lewandowski steuerte beim Sieg des FC Bayern über die TSG zwei Tore bei. 

Der FC Bayern München erreicht mit Ach und Krach gegen Hoffenheim das Viertelfinale. Auch Bayer Leverkusen und Union Berlin haben mehr Mühe als gedacht.

  • Die Paarungen für das DFB-Pokal-Viertelfinale stehen fest. 
  • Nach den Überraschungen am Dienstag bleibt am Mittwoch das Favoritensterbern aus. 
  • Der FC Bayern, Leverkusen und Union Berlin zittern sich eine Runde weiter. 

Köln - Bayern München musste am Ende zittern, auch Bayer Leverkusen und Union Berlin hatten mehr Mühe als gedacht: Die Favoriten aus der Bundesliga sind am Mittwoch ihrer Rolle keinesfalls souverän gerecht geworden und stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals.

In München stellten die Bayern beim 4:3 (3:1) gegen die TSG Hoffenheim trotz frühen Rückstands schon vor der Pause die Weichen auf Sieg - der allerdings in den letzten Minuten noch einmal in Gefahr geriet. Der Rekordmeister zeigte sich dabei für den Bundesliga-Kracher gegen RB Leipzig am Sonntag dennoch insgesamt gut gerüstet und setzte seinen beeindruckenden Siegeszug unter Hansi Flick fort.

Lesen Sie auch: Wer war der beste Bayern-Spieler gegen Hoffenheim? Stimmen Sie ab

DFB-Pokal: Boateng und Hübner treffen nur das eigene Tor

Dabei erlebten die 71.500 Zuschauer in der Allianz Arena zunächst Fußball verkehrt: Bayern-Routinier Jerome Boateng (8.) und Hoffenheims Kapitän Benjamin Hübner (13.) trafen jeweils ins eigene Tor. Thomas Müller (20.) und Robert Lewandowski (36.) stellten die Weichen gegen lange Zeit erschreckend körperlose Kraichgauer noch vor der Pause auf den achten Pflichtspielsieg des Rekordmeisters in Folge. Erneut Lewandowski (80.) erhöhte auf 4:1, ehe TSG-Winterzugang Munas Dabbur (82./90.+2) mit seinen ersten beiden Toren für Hoffenheim noch einmal für Spannung sorgte.

Leverkusen tat sich beim 2:1 (0:0) gegen den Zweitligisten VfB Stuttgart lange schwer - doch der Traum vom ersten Finale in Berlin seit 2009 lebt weiter. VfB-Torhüter Fabian Bredlow verhalf den Rheinländern, die sich zumindest etwas von der bitteren Liga-Pleite in Hoffenheim zuletzt (1:2) erholen konnten, erst mit seinem Eigentor (71.) zum Weiterkommen, auch vor dem Treffer von Lucas Alario (83.) machte der Keeper keine gute Figur. Den Anschluss für den VfB erzielte Silas Wamangituka (85.).

DFB-Pokal: Leverkusen zittert sich weiter - „Es geht nur ums Gewinnen“

"Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, aber in so einer Partie ist das egal, es geht nur ums Gewinnen", sagte Leverkusens Kerem Demirbay. Bredlow erklärte, vor dem Eigentor einen Kontakt am Oberschenkel gespürt zu haben, gab aber unumwunden zu: "Das sieht natürlich unglücklich aus."

Viel Mühe hatte auch Union, der Aufsteiger gewann beim Regionalligisten SC Verl nur durch ein Traumtor in der 85. Minute mit 1:0 (0:0). Mann des Abends war Robert Andrich, der schon in den ersten beiden Runden für Union getroffen hatte und nun mit einem Schuss in den Winkel erfolgreich war.

"In die Verlängerung wollte ich nicht unbedingt. Deswegen habe ich gesagt: komm, mach' ihn rein", sagte Andrich. Fünf Minuten vor Schluss zog der 25-Jährige aus 20 Metern ab und traf genau in den Winkel. Andrich war schon in den ersten beiden Runden für die Mannschaft von Trainer Fischer erfolgreich gewesen. "Ich habe den Ball super getroffen. Er ist ein bisschen abgerutscht - aber vielleicht war das auch besser so", sagte er.

SID

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare