Virus lähmt den Sport

Italien erwägt radikale Lösung: Spielen alle Teams ohne VAR in Rom? - Virologe warnt Bundesliga

Im Fußball geht derzeit nichts mehr - die Corona-Krise hat die Sportart Nummer eins ausgebremst. In Italien gibt es jetzt wohl neue Pläne.

  • Der Ball ruht fast auf der ganzen Welt wegen der Corona-Krise.
  • Während die belgische Jupiler League ihre Saison abgebrochen hat, will die Bundesliga unbedingt wieder spielen.
  • Ein Experte hält eine Fortsetzung der Spielzeit für machbar - jedoch nur mit einzigartigen Vorkehrungen.
  • Die bisherigen News zur Corona-Krise* im Fußball finden Sie in diesem News-Ticker.

Update vom 19. Mai 2020: Das erste Bundesliga-Wochenende nach dem Restart ist geglückt. Die Probleme waren überschaubar, aber: Beim Montagsspiel haperte es gewaltig - Streaming-Anbieter Amazon Prime patzte bei seiner Premiere.

Update vom 5. Mai 2020: Aus Sorge vor „Sky-Partys“ wird eine Debatte darüber geführt, ob Teile der Bundesliga-Berichterstattung im Free-TV zu sehen sein sollen. Das ist der aktuelle Stand. 

Update vom 8. April, 14 Uhr: Die Corona-Krise* trifft den Profisport ins Mark. Besonders in Italien wird seit einiger Zeit intensiv nach einer Lösung für den Abschluss der Serie-A-Saison 2019/20 gesucht. Aktuell soll nun über eine extreme Möglichkeit, die Saison zu beenden, diskutiert werden. Die Liga-Chefs beraten laut La Repubblica eine zentrale Lösung.

Bundesliga: Serie A nur noch in Rom? So könnte das Modell aussehen

Laut der Tageszeitung sollen diesem Plan zufolge alle zwölf verbleibenden Spieltage in Rom ausgetragen werden. Es wäre eine radikale Lösung, die erstmals so umgesetzt werden würde. Damit müssten sich alle 20 Ligateams für einige Zeit in der Hauptstadt einquartieren. Allerdings würden die Partien unter Ausschluss der Fans und Reporter ausgetragen werden. Trainingseinheiten und Spiele würden in den der Hauptstadt zur Verfügung stehenden Einrichtungen stattfinden.

Eine Zentralisierung des Spielbetriebs könnte auch von Vorteil sein, da so regelmäßige Tests von Spielern und Mitarbeitern einfacher durchgeführt werden könnten. Der Ansatz würde das Reisen zu den Spielen deutlich reduzieren, der Kontakt mit Personen außerhalb des Clubs wäre dabei minimal.

Die zentrale Lösung würde gleichzeitig bedeuten, ohne den Video-Assistant Referee (VAR) weiterzuspielen, dazu wäre jedoch eine von allen Serie-A-Teams unterzeichnete Vereinbarung erforderlich.

Verglichen mit der Lombardei, die am stärksten von der Corona-Pandemie* betroffen ist, ist Süditalien deutlich weniger betroffen.

Eigentlich sollte der rumänische Sportminister Ionut Stroe im Fernsehen zum Thema Fußball in der Corona-Krise sprechen. Doch bei seinem Interview leiste er sich eine gewaltige Home-Office-Panne.

Bundesliga: Topklubs gegen Verband - Streit in den Niederlanden spitzt sich zu

Update vom 7. April, 20.14 Uhr:

Trotz der Proteste der Spitzenvereine will der niederländische Fußballverband den Spielbetrieb der Profiligen im Juni wieder aufnehmen. Das teilte der KNVB nach einer Videokonferenz mit den Clubs am Dienstag mit, wie das niederländische Fernsehen berichtete. Wenn die Gesundheitsbehörden und die Regierung zustimmen, soll von Mitte Juni an wieder Fußball gespielt werden - allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Publikum. Der KNVB bleibt damit auf der Linie der UEFA.

Dagegen hatten die Spitzenvereine Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven und AZ Alkmaar gefordert, die Spielzeit nun zu beenden. Angesichts der schweren Corona-Krise sei es unverantwortlich, weiterhin Fußball zu spielen.

Nach den Vorstellungen des KNVB könnten die Vereine das Training im Mai wieder aufnehmen. Die acht restlichen Spielrunden der Profiligen sollten bis Ende Juli gespielt sein. Zur Zeit ist Ajax Amsterdam Tabellenführer der Eredivisie.

Die niederländische Regierung hat Veranstaltungen und auch Sportwettkämpfe bis zum 1. Juni verboten.

Update vom 6. April, 15.40 Uhr: Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sieht in einer möglichen Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga trotz der geplanten Geisterspiele eine Gefahr für die Fans. „Ich sehe das Risiko in der Übertragung der Spiele“, sagte der Experte bei Sky Sport News HD. „Wenn diese Spiele übertragen werden, denke ich, dass die Fans das zusammen genießen wollen. Man wird sicherlich ganz schwer verhindern können, dass es nicht zu einer Gruppenbildung kommt.“

Bundesliga: Virologe sieht Gefahr wegen Geisterspielen

Eine „sichere Variante“ könnte bei einer Fortsetzung der Saison lediglich gewährleistet werden, sofern auf eine Übertragung verzichtet werden würde und stattdessen lediglich das Ergebnis medial vermittelt werde.

Die Bundesliga zurück zu den Wurzeln und zur reinen Ergebnisberichterstattung wie früher aus dem Radio oder den Zeitungen am nächsten Morgen? Nostalgisch ja, aber dem gemeinen Bundesligafan auch vermittelbar? Vermutlich eher nicht.

Dass in absehbarer Zeit wieder Zuschauer die Stadien füllen könnten, ist für den Fachmann nicht praktikabel. „Aus virologischer Sicht kann ich Fans ins Stadion lassen, die eine Infektion schon durchgemacht haben. Oder ich setze die Fans so weit auseinander, dass sie sich nicht anstecken können. Das sind aber alles Szenarien, die sich im Fußball keiner wünschen kann“, sagte Schmidt-Chanasit.

Derweil erreicht die Welt die traurige Nachricht über den Tod der Mutter von Pep Guardiola. Der ehemalige FCB-Trainer verliert sie im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Erkrankung am Coronavirus.

Andreas Brehme ist von den tragischen Folgen der Corona-Krise stark mitgenommen. Deshalb will der DFB-Held von 1990 helfen und verkauft unwiederbringliche Andenken an das Turnier in Italien.

Corona/Italien: Wideraufnahme der Serie A erst im Oktober?

Update vom 5. April, 21.16 Uhr: Italiens Verbandspräsident Gabriele Gravina hält ein Saisonende der Serie A erst im Oktober für möglich. "Im September und Oktober zu spielen, wäre ein Weg, um die Saison zu beenden und gleichzeitig die nächste Spielzeit nicht zu gefährden", sagte Gravina im Interview mit RAI.

Der FIGC-Präsident fürchtet für den Fall eines Saisonabbruchs vor allem einen endlosen Rechtsstreit. "Die Gefahr ist, dass die Meisterschaft nur noch in den Gerichtssälen ausgetragen wird", sagte Gravina. Der Fußball könne eine Welle von Einsprüchen vor Gericht nicht verkraften.

Am Sonntag hatte Italien eine deutlich sinkende Zahl der Covid-19-Toten verzeichnet, innerhalb von 24 Stunden zählten die Behörden 525 neue Opfer. Dies ist der niedrigste Wert seit dem 19. März.

Shitstorm für „armseliges“ Liverpool wegen Kurzarbeit - City setzt Gegenbeispiel

Update vom 5. April, 16.44 Uhr: Mit seiner überraschenden Entscheidung, das von der Regierung aufgelegte Notfall-Programm in Anspruch zu nehmen, hat der designierte englische Fußball-Meister einenSturm der Entrüstung ausgelöst.

Er sei "erstaunt" über die Nachricht, dass die Reds einige Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub geschickt haben, twitterte Klublegende Didi Hamann. Dafür sei das "Furlough"-Programm nicht geschaffen worden. "Das widerspricht der Moral und den Werten dieses Klubs, wie ich sie kennengelernt habe."

Hamanns langjähriger Teamkollege Jamie Carragher nannte den Schritt "armselig" und meinte: "Jürgen Klopp hat zu Beginn dieser Pandemie Mitgefühl mit allen gezeigt (...), jetzt ist all dieser Respekt und das Wohlwollen verloren." Ex-Profi Stan Collymore fand die Entscheidung "völlig falsch" und betonte: "Ich kenne keinen Liverpool-Fan, der etwas anderes als angewidert wäre."

Coronavirus: ManCity verzichtet auf Kurzarbeit

Besagtes Programm soll Arbeitnehmern im Falle von Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub (engl. furlough) 80 Prozent ihres Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro) garantieren. Die Fenway Sports Group, der Liverpool seit Oktober 2010 gehört, will damit sicherstellen, dass betroffene Angestellte weiterhin ihr volles Gehalt beziehen. Doch sie erntete einen veritablen Shitstorm.

Der englische Fußball-Meister Manchester City wird anders als sein Rivale FC Liverpool seine Mitarbeiter nicht auf Kosten der Steuerzahler in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub schicken. "Unser Ziel bleibt es, die Jobs unserer Angestellten zu retten, während wir gleichzeitig die Gesellschaft in diesen schweren Zeiten unterstützen", teilte City mit. Diese Entscheidung sei bereits in der vergangenen Woche gefallen.

Corona-Krise im Fußball: Virologe skizziert krasses Szenario - Bayerns Innenminister mit deutlichen Worten

Update vom 5. April, 14.31 Uhr: Die Bundesliga-Klubs wollen während der Corona-Zwangspause langsam wieder in den normalen Trainingsbetrieb zurückkehren, deshalb sollen ab Montag Einheiten auf dem Rasen stattfinden dürfen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bremste das Bestreben nach einer schnelle Saisonfortsetzung jedoch zumindest ein. „Wir wollen den Sport-Interessen gerecht werden“, erklärte der CSU-Politiker in Miesbach. „Aber es kann kein Sonderrecht allein für Fußballvereine geben. Alles, was auch Fußballvereine machen, muss sich in das Gesamtgeschehen der Bundesrepublik Deutschland vernünftig einfügen.“

Er will sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: „Wie es nach dem 19. April weitergeht, das wird von den Ministerpräsidenten am 14. April beraten werden. Deshalb kann ich für Fußballvereine noch nicht spekulieren.“ Gegen Trainingseinheiten spreche nichts, da die Spitzenfußballer ja schlicht ihren Beruf ausüben würden. „Aber sie sollen das Abstandsgebot einhalten“, betonte der 63-Jährige. Individuelle Fitnesseinheiten seien etwa kein Problem. Aber es mache „keinen Sinn, Trainingsarten durchzuführen, wo es zu einem engen persönlichen Kontakt kommt.“

Update vom 5. April, 13.15 Uhr: Die Profis der Premier League lehnen einen Gehaltsverzicht wegen der Corona-Krise in Höhe von 30 Prozent ab. Die Spielergewerkschaft PFA begründet die Haltung damit, dass der englischen Regierung mit einem solchen Schritt rund 200 Millionen Pfund (227 Millionen Euro) über einen Zeitraum von zwölf Monaten an Steuergeldern verloren gingen. „Das würde auf Kosten unseres nationalen Gesundheitsdienstes NHS oder anderen staatlich-unterstützten Diensten gehen“, teilte die PFA in einem Statement mit.

Corona-Krise im Fußball: FDP-Chef Lindner im „Doppelpass“ mit klaren Worten

Update vom 5. April, 12.08 Uhr: So schnell wie möglich soll die Bundesliga-Saison fortgesetzt werden - diesen Eindruck vermitteln DFL und Vereine. Doch dass der Deutschen liebstes Kind in der Corona-Krise keinesfalls autark entscheiden kann, betonte Christian Lindner in der Sport1-Sendung „Doppelpass“. Der FDP-Chef erklärte zu einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Mai: „Es ist nicht vorstellbar, dass man eine Strafe zahlt, wenn man als Hobbyspieler auf den Bolzplatz geht und die Bundesliga findet wieder statt.“

Zunächst müsse das öffentliche sowie das wirtschaftliche Leben wieder hochgefahren werden. Zudem plädierte das BVB-Mitglied dafür, zunächst mit Geisterspielen fortzufahren. Die grundsätzliche Befürchtung des Politikers: Mit Wiederaufnahme der Bundesliga könnten die Menschen im öffentlichen Miteinander wieder nachlässiger werden und entsprechend die nötige Distanz untereinander vernachlässigen. Zugleich betonte Lindner im Hinblick auf den Neustart der Liga: „Es wäre nicht seriös, ein Datum zu sagen.“

Im Bild-Talk hatte Lindner erklärt: „Bundesliga mit Publikum und Fans wird mit das letzte sein, was wir wieder öffnen.“ Diesen aufschreckenden Satz setzte er nun in den richtigen Kontext.

Corona-Krise im Fußball: Virologe skizziert krasses Szenario für Bundesliga im Jahr 2020

Update vom 5. April, 9.15 Uhr: Im Mai will die Bundesliga offenbar wieder ihre Pforten öffnen - so berichtete es der kicker. Ohne Fans in den Stadien sollen dann die noch ausstehenden neun Spieltage sowie die Nachholpartie Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt bis Ende Juni durchgezogen werden. Für einen der renommiertesten Virologen im Lande ist das durchaus realistisch. „Machbar ist alles“, sagte Alexander Kekulé vom Uniklinikum Halle an der Saale im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF: “Man kann sich überlegen, wie man die Bundesligaspieler speziell absichert, dass sie in der Lage sind zu spielen.“

Allerdings sieht er „drakonische“ Maßnahmen auf die Spieler zukommen: „Man müsste für sie den Lockdown verlängern. Sie müssten privat unter besonderen Sicherheitsbedingungen weiterleben. Die ganze Mannschaft müsste in eine Art Spezialquarantäne. Außerdem müsste man sie vor jedem Spiel neu testen.“ Der gebürtige Münchner rechnet in diesem Fall mit rund 20.000 Tests bis Saisonende. Landesweit würden aktuell 100.000 Tests am Tag durchgeführt werden.

Zu berücksichtigen sei auch, dass die Spieler - durchtrainiert und im besten Alter - nicht zur Risikogruppe zu zählen sind: „Rein virologisch wäre das Problem deshalb lösbar. Aber nur, wenn man eine Art spezielle Blase für die Fußballspieler schafft.“ Schwierig könnte es werden, diese Spezialbehandlung der Fußballer in der Gesellschaft zu erklären - gerade dann, wenn es vielen anderen Menschen schlecht gehe - und das wohl nicht nur gesundheitlich.

Geisterspiele erwartet Kekulé nicht nur in den finalen Wochen dieser Saison, sondern weit darüber hinaus: „Ich würde für dieses Jahr nichts mehr planen mit Publikum. Da wäre ich pessimistisch. Es sieht nicht so aus, als könnten wir dieses Jahr noch ernsthaft so etwas ins Auge fassen.“

Sieht in diesem Jahr keine Chance mehr auf Spiele vor Fans: Alexander Kekulé zeigt Wege für eine Saison-Fortsetzung in der Bundesliga auf.

Corona-Krise im Fußball: S04-Chef Tönnies fürchtet den Super-GAU

Update vom 5. April, 8.44 Uhr: Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hegt schlimmste Befürchtungen, sollte die unterbrochene Saison nicht wieder aufgenommen werden. „Ein Saisonabbruch wäre der Super-GAU“, sagte der 63-Jährige der Welt am Sonntag: „Dann würden wir so manchen Verein nächste Saison nicht wiedersehen, befürchte ich.“ Die Knappen gelten als einer der gefährdeten Vereine, Tönnies macht sich zumindest „große Sorgen“ um den Kumpel-Klub: „Wir haben nicht Rücklagen wie andere Vereine, sind nicht so unangreifbar wie der FC Bayern. Da sind wir allerdings nicht allein in der Liga.“

Mit Geisterspielen könnte sich der Unternehmer anfreunden, denn sie wären das deutlich kleinere Übel in einer nie dagewesenen Krise: „Das müssen wir akzeptieren, auch wenn die Atmosphäre in den Stadien natürlich brutal fehlt.“ In erster Linie gehe es ihm ohnehin darum, dass der Ball endlich wieder rollt: „Es ist wichtig, dass nach den richtigen Maßnahmen, die ergriffen wurden, endlich wieder gespielt wird.“ Denn jeder nicht ausgetragene Spieltag kostet den Klubs natürlich bares Geld*.

Corona-Krise im Fußball: UEFA-Boss attackiert FIFA wegen Krisenmanagement

Erstmeldung vom 5. April 8.20 Uhr:

München - Man kann es drehen und wenden, wie man will - doch immer mehr wird deutlich: In der Corona-Krise spricht der Fußball nicht mit einer Sprache. Die Bundesliga will ihren Spielbetrieb so schnell wie möglich fortsetzen, um die offenbar drohenden Insolvenzen mehrerer Vereine zu verhindern. Dagegen hat die belgische Jupiler League ihre Schotten bereits dicht gemacht, die Corona-Zwangspause in eine verlängerte Sommerpause verwandelt und sich damit den Zorn von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zugezogen.

Der Slowene attackierte im Interview mit dem „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF auch die FIFA für deren Corona-Krisenmanagement. Konkret ärgert er sich über das Vorgehen bei der geplanten Hilfe für Verbände, Vereine und Spieler: „Die Erklärung der FIFA dazu war, sie wollen es für die nutzen, die es dringend brauchen. Wir sollten dem zustimmen, sodass die FIFA dann entscheiden kann, wer wie viel Geld bekommt. Das ist nach meiner Auffassung etwas seltsam.“

Ceferin befürchtet offenbar, dass Teile des Geldes wie von Zauberhand verschwinden könnten: „Es braucht strikte Regularien dafür, man kann nicht einfach der FIFA überlassen, wohin die Summen fließen.“ Deutlich positiver äußerte sich der 52-Jährige über die Pläne der Bundesliga, die Saison fortsetzen zu wollen: „Jeder Weg ist der richtige, wenn die Gesundheit der Spieler im Vordergrund steht.“ Genau das hatten auch mehrere Virologen betont, denen zufolge es schwer umzusetzen wäre, die Profis regelmäßigen Tests zu unterziehen. Zugleich wurde die Überlegung in den Raum gestellt, nur die Spieler auflaufen zu lassen, die bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt hätten.

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mg, dpa, sid

Rubriklistenbild: © dpa / Lino Mirgeler

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