Bundesliga am Samstag

Brisantes Revierderby und Heynckes-Rückkehr im Fokus

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Trainer Peter Bosz erwartet mit dem BVB ein brisantes Revierderby. Foto: Ina Fassbender

Schafft Borussia Dortmund ausgerechnet im Revierderby die Trendwende? Falls nicht, dürfte es für Trainer Bosz eng werden. Ganz anders ist die Stimmungslage bei Jupp Heynckes vor der Rückkehr nach Gladbach. Werder glaubt auch beim Vizemeister an eine Chance.

Berlin (dpa) - Erst kommt es zu einem der brisantesten Revierderbys in der Geschichte der Fußball-Bundesliga, anschließend kehrt Jupp Heynckes doch noch einmal als Trainer in seine Heimat zurück.

Die Partien zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke sowie das Topspiel Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern stehen heute aus ganz unterschiedlichen Gründen im Fokus:

DERBYFIEBER: Noch mehr als üblich verspricht das 151. Revierderby ein ganz besonderes zu werden. Denn bei einer weiteren Pleite droht dem angeschlagenen BVB-Coach Peter Bosz das Aus. Die Schalker dagegen kommen mit dem Schwung von sechs Bundesliga-Spielen ohne Niederlage in den Signal Iduna Park. "Es ist vielleicht das heißeste Derby dieses Jahrzehnts" urteilte der ehemalige Schalke-Profi Olaf Thon bei "t-online.de". Angst und bange ist dem erfahrenen Bosz vor dem Duell mit dem jungen Tedesco jedenfalls nicht: "Ich habe keine Angst um meinen Job. Damit beschäftige ich mich nicht. Ich bin Fußballtrainer und weiß, dass so etwas passieren kann."

RÜCKKEHR: Viereinhalb Jahre nach seinem tränenreichen Abschied vom Trainergeschäft kehrt Jupp Heynckes doch noch mal als Trainer in den Borussia-Park von Mönchengladbach zurück. Rund 50 000 Zuschauer hatten am 18. Mai 2013 ihren Jupp in seiner Heimat gefeiert. Ganz so emotional dürfte es im Topspiel am Samstag aber nicht werden. Stattdessen geht es um wichtige Punkte, die die Borussia zur Festigung eines Champions-League-Ranges benötigt. Die Bayern könnten den Abstand zum Tabellenzweiten im Idealfall auf bis zu neun Punkte ausbauen.

AUFWÄRTSTREND? Punktet Werder Bremen auch bei Vizemeister RB Leipzig, wäre der Neustart unter Interimstrainer Florian Kohfeldt endgültig geglückt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Leipzig gewinnen können", sagte der junge Coach. Auf einen Sieg beim FC Augsburg hofft auch der VfL Wolfsburg, der unter Trainer Martin Schmidt am vergangenen Wochenende zum ersten Mal überhaupt in der Liga gewonnen hatte. Seinen Aufwärtstrend will auch Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen fortsetzen. Der Tabellenvorletzte SC Freiburg möchte im Heimduell mit dem FSV Mainz 05 unbedingt den zweiten Saisonsieg holen.

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