Keine Sondersitzung

Bericht: FIFA entscheidet erst nach WM über 25-Milliarden-Angebot

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Gianni Infantino.

Der Fußball-Weltverband FIFA will über das 25-Milliarden-Dollar-Angebot von Investoren für den Verkauf internationaler Wettbewerbe nach Medienangaben nicht mehr vor der WM entscheiden.

Berlin - Das berichtet die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Demnach sei eine von einem geheimen Investoren-Konsortium gesetzte Frist von zunächst 60 Tagen verlängert worden.

Zuletzt war spekuliert worden, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Sondersitzung des FIFA-Councils noch vor Beginn der WM am 14. Juni einberufen wolle. Das Gremium müsste über die Annahme des Angebots der öffentlich unbekannten Investorengruppe entscheiden.

Club-WM bald mit 24 Teams

Infantino will die Club-Weltmeisterschaft von sieben auf 24 Teams erweitern und damit zusammen mit der Einführung einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar von Investoren kassieren. Diese Pläne waren auf heftige Gegenwehr gestoßen, zumal Infantino kaum Details preisgegeben hatte. Widerstand kommt vor allem aus Europa.

Infantino hatte den Mitgliedern des FIFA-Councils bei ihrem Treffen Mitte März in Bogotá eine Offerte präsentiert. In diesen Plänen soll die FIFA einem AP-Bericht zufolge einen Anteil von 51 Prozent an der Unternehmung besitzen, die Geldgeber sollen die milliardenschweren Einnahmen garantieren.

dpa

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