Mehrere Razzien

Verdacht auf Geldwäsche in europäischer Liga - Ermittlung gegen Rekordmeister 

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In der Chapions League traf der FC Bayern München 2008 auf den RSC Anderlecht.

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen den Rekordmeister der Liga. 

Brüssel - Wegen des Verdachts auf Geldwäsche hat die belgische Staatsanwaltschaft den Sitz des nationalen Fußballverbands sowie Einrichtungen des Rekordmeisters RSC Anderlecht durchsucht. Hintergrund der Razzien vom Mittwoch war auch der Verdacht auf organisierte Kriminalität, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete.

Im Zentrum der Ermittlungen: Transfer von Anderlecht-Profi in die Premier League

Auch die Räumlichkeiten einer Spielerberater-Firma seien durchsucht worden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehe der Transfer des Serben Aleksandar Mitrovic 2015 von Anderlecht zum britischen Club Newcastle United. Mitrovic spielt heute beim FC Fulham.

Bereits im Oktober wurde der belgische Fußball von Korruptionsermittlungen erschüttert. Betroffen waren mehrere Vereine aus der ersten und zweiten Liga, es gab mehrere Festnahmen. Die Aktion vom Mittwoch steht den Angaben zufolge aber nicht damit in Zusammenhang.

Zu einer großangelegten Razzia kam es vor kurzem auch in einer Münchner Nobeldisko. Den Betreibern drohen heftige Konsequenzen. 

dpa

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