„Zwei verschiedene Welten“

Ancelotti über Katalonien: Fußball und Politik nicht vermischen

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Carlo Ancelotti sprach während seines Besuchs in Jerusalem über das Referendum und die Rolle des Fußballs.

Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat mit Blick auf das umstrittene Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien eine Vermischung von Fußball und Politik kritisiert.

Rom - „Meiner Meinung nach sollte das getrennt bleiben, weil es zwei verschiedene Welten sind“, sagte der Italiener laut Sportzeitung „Gazetta dello Sport“ bei einem Besuch in Israel. „Es wäre, wie wenn ein Fußballspieler, den Trainer machen will. Der Spieler sollte der Spieler sein und der Trainer der Trainer, richtig?“

In das vom spanischen Verfassungsgericht untersagte Referendum über die Loslösung Kataloniens von Spanien hatten sich auch Spieler des FC Barcelona eingemischt. Innenverteidiger Gerard Piqué sagte zum Beispiel: „Ich bin und fühle mich katalanisch, heute mehr denn je. Ich bin stolz auf das Verhalten der Menschen in Katalonien.“ Auch der ehemalige Barça-Trainer Pep Guardiola ist Katalane und setzte sich für die Unabhängigkeit der Region ein. Der Argentinier Lionel Messi trug zu Beginn des Spiels am Sonntag eine Armbinde in den Nationalfarben Kataloniens.

Die aktuellen Entwicklungen bezüglich des Katalonien-Referendums gibt es in unserem Live-Ticker.

dpa

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