Schwache Wurfquote beim 73:88

Pleite in Frankreich: Monacos Defense zieht EWE Baskets den Zahn

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Der Angriff auf die Tabellenführung der Gruppe A in der Basketball Champions League ist fehlgeschlagen. Am Mittwochabend verloren die EWE Baskets Oldenburg beim ungeschlagenen AS Monaco klar mit 73:88.

Gegen die beste Verteidigung der Basketball Champions League kam die Offensive der EWE Baskets nicht wie gewohnt zum Zug. So trafen die Oldenburger nur 36 Prozent aller Versuche aus Nah- und Mitteldistanz. Zudem verpassten die Gäste erneut den Start in die Begegnung und erholten sich davon nicht mehr. Rasid Mahalbasic wurde mit 18 Punkten und 10 Rebounds zum Topscorer, konnte sich aber wie die anderen Leistungsträger Bryon Allen, Mickey McConnell und Rickey Paulding nicht gewohnt dominant ins Spiel bringen.

Nach Problemen mit der Wurfuhr begann die Partie mit einigen Minuten Verzögerung und den Gästen schien diese Verspätung nicht gut getan zu haben. Wie schon in Frankfurt begannen die Oldenburger zu zögerlich und mit nicht genügend Intensität in der Defensive. 0:8 lagen die EWE Baskets so schnell zurück und konnten sich nur auf Rasid Mahalbasic und die Offensivrebounds (8 im ersten Viertel) verlassen. Nach einem Dreier von Gerald Robinson stand es 4:18. Die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic hatte nur zwei von elf Würfen verwandelt. Auch ein Statement-Dunk von Maxime De Zeeuw und ein Dreier von Frantz Massenat veränderten das Bild nichtnachhaltig, nach zehn Minuten lautete der Spielstand 11:22.

Fünf schnelle Punkte von Frantz Massenat schienen die Oldenburger dann ins Spiel zu bringen (16:22), Brad Loesing legte einen weiteren Distanzwurf nach und der Spielstand war fast ausgeglichen. Es zeigte sich aber ein Bild, das sich den ganzen Abend wiederholte: Wann immer Monaco in der Defensive zulegte, fehlten den EWE Baskets die Mittel, um konstant zu punkten. Zudem ermöglichten die Gäste dem Spitzenreiter zu leichte Punkte. Bis auf 42:25 wuchs der Rückstand, vor allem unter dem Korb kam Oldenburg kaum zu einfachen Punkten. Mit dem Spielstand von 29:44 ging es in die Halbzeit.

Nur kurz durften die EWE Baskets nach Wiederbeginn dann auf das Comeback hoffen. Mickey McConnell verkürzte auf 34:44. Zwei leichte Ballverluste machten den kurzen Run aber zunichte. Zudem ließen die Gäste sich von der harten und intensiven Spielweise ihres Gegners beeindrucken. In der Offensive zeigte Maxime De Zeeuw mit acht Punkten in Serie seine Qualitäten, unter dem eigenen Korb arbeitete die Mannschaft von Mladen Drijencic aber nicht aufmerksam genug. Ein Dreier von D.J. Cooper mit Ablauf des dritten Abschnitts bedeutete bereits die Vorentscheidung (53:69). Im letzten Abschnitt setzten sich die Gastgeber dann mit erfolgreichen Distanzwürfen auf 20 Zähler ab, bevor die Oldenburger vor allem über Kapitän Rickey Paulding den Rückstand noch etwas verkürzen konnten.

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