3:1-Erfolg

Jubel-Bilder aus der EWE-Arena: Baskets schlagen Bayreuth mit 94:86 – Einzug ins Halbfinale!

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Die EWE Baskets haben das Playoff-Halbfinale erreicht. Die Niedersachsen bezwangen am Dienstag im vierten Viertelfinal-Spiel medi Bayreuth mit 94:86 (47:46) und entschieden damit die „Best-of-Five"-Serie mit 3:1. Zum fünften Mal in der Club-Geschichte stehen sie nun im Halbfinale der easyCredit BBL.

Vor rund 6.000 Zuschauern lieferten sich die Baskets in der EWE-Arena einen harten Fight mit medi Bayreuth. Die Gastgeber lagen meist vorne, doch Bayreuth blieb dran. In der Schlussphase hatten die Baskets allerdings die besseren Nerven und machten den Halbfinal-Einzug perfekt. Bis zur letzten Sekunde kämpften die Oldenburger um den Einzug ins Halbfinale. Erst als Vaughn Duggins seine Freiwürfe zum 94:86 traf und Gästetrainer Raoul Korner Mladen Drijencic mit ablaufender Spielzeit gratulierte, durften das Team und die Fans den 3:1-Erfolg bejubeln. 

„Viele haben gedacht, diese Serie wird eventuell einfacher, weil Andreas Seiferth ausgefallen war. Coach Korner hat das aber mit seinen taktischen Maßgaben aufgefangen und seine Jungs haben diese sehr gut umgesetzt. Nur Bamberg und Ulm haben in Bayreuth gewonnen. Daran kann man sehen, wie schwer diese Aufgabe für uns war.“, erklärte Baskets-Coach Mladen Drijencic. 

Eskalation in der EWE-Arena: Baskets ziehen mit 3:1-Erfolg ins Halbfinale ein

Von Beginn an hatten die Baskets leichte Vorteile. Maxime De Zeeuw traf mit seinem siebten Zähler zum 11:4, Nate Linhart verkürzte auf 11:10. Doch die Gastgeber hatten etwas mehr Energie und Philipp Schwethelm brachte die Oldenburger mit 19:12 mittels einem Dreier in Führung. Die Baskets setzten die Bayreuther unter Druck und erzwangen eine schwache Trefferaquote. 

Im zweiten Abschnitt erarbeitet sich Bayreuth vor allem Vorteile im Rebounding und ging nach zwei Distanzwürfen durch Robin Amaize und Nate Linhart erstmals in Führung (43:44). Zur Halbzeit führten die Gastgeber knapp mit 47:46 Punkten. Nach der Pause verteidigten die Baskets dann wieder besser. Chris Kramer sicherte sich den Ballgewinn und war auf dem Weg zum Korb nicht mehr zu stoppen. Doch immer wieder verkürzten die Gäste und trafen schwere Würfe. Robin Amaize sorgte mit einem Wurf aus der Distanz fürs 66:65.

In den letzten Minuten bündelten die Baskets erneut ihre Kräfte und trafen kluge Entscheidungen. Zunächst setzte sich Rickey Paulding per Korbleger plus Freiwurf durch, Brian Qvale begann zu dominieren und erzielte elf seiner 15 Punkte im letzten Abschnitt. Paulding, der gemeinsam mit Maxime De Zeeuw mit 18 Punkten zum Topscorer wurde, bediente Qvale mustergültig, der zum 87:82 traf. Für die Entscheidung sorgte Frantz Massenat, der erst den Ball eroberte und bei 48 Sekunden Restspielzeit zum 89:82 traf. 

Der Gegner im Halbfinale steht derzeit noch nicht fest. Es wird sich zwischen ratiopharm Ulm und MHP Riesen Ludwigsburg entscheiden. Sollte sich Ludwigsburg im fünften Spiel am Donnerstag durchsetzen, eröffnen die Oldenburger aller Voraussicht nach am Sonntag in der großen EWE-Arena das Halbfinale. Wenn sich ratiopharm Ulm qualifiziert, starten die Baskets in Ulm und das zweite Halbfinale würde vermutlich in Oldenburg ausgetragen werden. 

Beste Werfer bei den Oldenburgern waren Maxime De Zeeuw und Routinier Rickey Paulding (jeweils 18 Punkte). Auf Seiten von Bayreuth waren Nate Linhart (19), Trey Lewis (18) und Kyan Anderson (16) die auffälligsten Akteure.

(Mit dpa-Material)

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