Basketball-Bundesliga am Mittwoch

EWE Baskets verlieren Verfolger-Duell bei ALBA Berlin – Eisbären siegen im Abstiegskampf

+
Mickey McConnell war mit 17 Punkten zweitbester Werfer bei den Baskets.

Die EWE Baskets haben das Verfolger-Duell in der Basketball-Bundesliga bei ALBA Berlin verloren. Der Vizemeister aus Oldenburg hatten am Mittwochabend das Nachsehen gegen den Tabellenzweiten, der mit 91:83 (53:45) gewann und sich damit den siebten Erfolg in Serie holte.

Achtelfinale ausgelost: Baskets vor deutschem Duell in der Champions League

Bester Werfer auf Seiten der Huntestädter war Rickey Paulding, der 20 Punkte schaffte. Mickey McConnell lieferte mit 17 Punkten und 10 Assists ein Double-Double, auch Frantz Massenat (11) und Philipp Schwethelm (10) punkteten zweistellig. Für Berlin war Peyton Siva mit 19 Punkten am erfolgreichsten.

Spielverlauf

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit hohem Tempo und dem Fokus auf der Offensive. Frantz Massenat brachte die Gäste aus der Distanz mit 8:4 in Führung, die aber in der Folge Berlin vor allem aus der Distanz nicht stoppen konnten. Mit dem dritten Treffer aus der Distanz brachte Siva die Gastgeber mit 15:8 in Front. Auf einen Korbleger plus Bonusfreiwurf antworteten die Berliner mit dem vierten und fünften erfolgreichen Dreier (22:15) und waren bis zu diesem Zeitpunkt ohne Fehlwurf. 

Nachdem Rickey Paulding gleich mehrfach die fälligen Freiwürfe versagt wurden, kassierten die EWE Baskets zudem ein technisches Foul gegen die Bank, blieben aber trotzdem dran. Paulding von der Dreierlinie und Bacak per Korbleger verkürzten zum Viertelende auf 32:26.

Im zweiten Abschnitt erhöhte sich dann vor allem bei den Berlinern die Intensität in der Verteidigung, die damit für eine steigende Fehlerzahl im Spielaufbau der Gäste sorgten. Tim Schneider schraubte den Vorsprung wieder in den zweistelligen Bereich (40:30). Wenn die Oldenburger sich herankämpften, antwortete ALBA aus der Distanz oder von der Freiwurflinie. Bis auf zwölf Zähler wuchs der Rückstand der Gäste, die durch Paulding und Mahlbasic aber eigene Akzente setzen konnten und vor allem in der Zone stärker punkteten (24:14). Mit einem 45:53-Rückstand ging es in die Halbzeit.

Die Oldenburger kamen dann vor allem defensiv deutlich stärker aus der Kabine, erlaubten Berlin nur 12 Punkte im dritten Viertel und konnten die Begegnung ausgeglichen gestalten. Mahlabasic musste früh mit dem dritten Foul auf die Bank, Marko Bacak aber verkürzte mit vier Punkten auf 52:58. Kurze Zeit später traf Paulding zum 59:62. Als Massenat im direkten Duell Luke Sikma aussteigen ließ und trotz eines Fouls traf, bot sich gar die Gelegenheit zum Ausgleich. Massenat aber vergab von der Freiwurflinie.

Die Chance zur Wende vergaben die EWE Baskets auch in den folgenden Minuten mehrfach und die Gastgeber bestrafen dies. Über Siva und fünf Zähler von Spencer Butterfield zog Berlin auf 81:70 davon und ließ sich die Partie von weiter stark kämpfenden Oldenburgern nicht mehr aus der Hand nehmen.

Stimme zum Spiel

Headcoach Mladen Drijencic: "Wir hatten uns mehr erhofft, aber ALBA hat verdient gewonnen. Die Ursache lag vor allem in unserer ersten Halbzeit, wo wir nicht genug Präsenz und Physis gezeigt haben. In der zweiten Halbzeit waren wir nochmal nah dran, aber dann sind wir zu ungeduldig geworden und wollten es zu sehr von der Dreipunktelinie erzwingen. In wichtigen Momenten hat ALBA dann auch Offensivrebounds geholt. Es waren zwar insgesamt nur sieben, aber die haben uns sehr weh getan. Und obwohl wir wussten, dass ALBA aggressiv im Low-Post doppeln würde, hat uns das Probleme bereitet, die wir nicht kompensieren konnten."

Eisbären Bremerhaven verschaffen sich Luft

Die Eisbären Bremerhaven konnten sich im Abstiegskampf durch ein 87:75 (46:37) bei Schlusslicht Walter Tigers Tübingen etwas befreien. Die Seestädter festigten Rang 15. 

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.