Kreis Stormann

Spielplatz-Mord: Messerstecher-Opfer ist verblutet – Verdächtiger in Haft

Schock in Grönwohld (Kreis Stormarn): Auf einem Kinderspielplatz finden Anwohner eine Leiche mit Stichwunden im Rücken. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst.

  • Leiche auf Spielplatz in Grönwohld (Kreis Stormarn) gefunden.
  • Opfer ist verblutet: Mehrere Messerstiche im Rücken.
  • Polizei Lübeck nimmt Verdächtigen fest.

Update vom Montag, 26. Oktober 2020, 11:22Uhr: Grönwohld/Lübeck – Die Meldung war ein Schock. Im beschaulichen Grönwohld (Kreis Stormarn) wurde vermutlich am Mittwoch, 21. Oktober 2020, ein 22-jähriger Mann erstochen. Die Ungewissheit könnte jetzt vorbei sein. Denn wie die Staatsanwaltschaft Lübeck mitteilte, konnte am Sonntag, 25. Oktober 2020, ein Verdächtiger festgenommen werden.

Gemeinde in Schleswig-HolsteinGrönwohld
Fläche9,79 km²
BürgermeisterRalf Breisacher
Bevölkerung1.331 (31. Dez. 2008)
Postleitzahl22956

Spielplatz-Mord in Grönwohld: Lübecker Polizei nimmt Verdächtigen fest

Bei dem 21-Jährigen handelt es sich um einen Bekannten des Opfers. Sie seien für den Abend des 22. Oktober 2020, verabredet gewesen. „Beide standen offenbar in geschäftlicher Verbindung, wobei deren genaue Natur noch der weiteren Ermittlung bedarf“, wie die Staatsanwaltschaft Lübeck mitteilt. Der Verdächtige soll gegen 22 Uhr das Opfer mit von hinten mit einem Messer angegriffen haben. Dabei fügte er ihm so viele Verletzungen zu, dass der 22-Jährige verblutete.

Die Polizei Lübeck kann im Fall des Spielplatz-Mords in Grönwohld eine Festnahme vermelden. Auf dem Spielplatz brennt eine Kerze für das Opfer. (24hamburg.de-Montage)

In der Wohnung des vermeintlichen Täters stellte die Polizei mehrere Messer sicher. Ob die Tatwaffe darunter ist, müssen die Untersuchungen zeigen. Der Beschuldigte machte zum Tatvorwurf keine Angaben.

Mord in Schleswig-Holstein: Mann erstochen und auf Kinderspielplatz entsorgt

Erstmeldung vom Freitag, 23. Oktober 2020, 14:29 Uhr: Grönwohld/Stormarn – Es ist der Beginn eines Horrorfilms. Nur, dass es sich um die traurige Wirklichkeit handelt. Im Ort Grönwohld (Kreis Stormarn) in Schleswig-Holstein haben Anwohner eine Leiche mit mehreren Messerstichen im Rücken gefunden. Sie lag auf einem Spielplatz. Jetzt ermittelt die Mordkommission. Auch die Hamburger Polizei* hat derzeit alle Hände voll zu tun. Grund ist eine Schießerei wie im Wilden Westen, die sich in Hamburg-Harburg abgespielt hat.

Grönwohld (Kreis Stormarn): Männliche Leiche auf Spielplatz entdeckt – es war Mord

Gröhnwold (Kreis Stormarn) ist eine beschauliche Gemeinde in Schleswig-Holstein. Keine 1.500 Einwohner leben hier zwischen dem Waldgebiet Hahnheide direkt im Süden und dem Landschaftsschutzgebiet Kranika im Nordwesten. Grüner und schöner kann es in Schleswig-Holstein nicht werden. Doch der Frieden wird am Donnerstag, 22. Oktober 2020, jäh zerstört.

Die Polizei sperrt den Spielplatz ab (Symbolbild). Eine Tatwaffe konnte nicht gefunden werden.

Anwohner finden auf einem Spielplatz eine Leiche. Es ist ein 22-jähriger Mann aus Gröhnwold. Er lag schon länger dort. Mindestens seit Mittwoch, 21. Oktober 2020. Nach Informationen der Mopo hat die Person mehrere Messerstiche im Rücken. Ein Detail, dass die Staatsanwalt Lübeck jedoch nicht bestätigen möchte. Die teilt aber klipp und klar mit: Es war Mord.

Messerstiche im Rücken: Mord in Grönwohld (Kreis Stormarn)

Nachdem Anwohner den schrecklichen Fund gemeldet hatten, kommen sofort die Rettungskräfte. Doch sie können nur noch den Tod feststellen. Die Leiche transportieren sie direkt zur Gerichtsmedizin in Lübeck. Die datieren die Tat auf Mittwochabend, 21. Oktober 2020.

Die Polizei sichert den vermeintlichen Tatort. Der Spielplatz wird abgesperrt. Doch Hinweise zu einem Motiv oder gar die Tatwaffe können die Beamten nicht finden. Hat sich der Mord vielleicht woanders ereignet und der Mann hat sich auf der Suche nach Hilfe auf den Spielplatz geschleppt? Oder wurde er gar dort entsorgt? Wie die Bild berichtet, wurde bereits am Donnerstagabend, 23. Oktober 2020, eine Wohnung in der Nähe des Fundortes durchsucht. Zu einer Festnahme kam es allerdings nicht.

Staatsanwaltschaft bittet um Hinweise: Wer erstach den 22-jährigen Mann in Grönwohld?

Jetzt benötigt die Staatsanwaltschaft Lübeck dringend Zeugenaussagen, die helfen können, den Täter zu fassen und die grausame Tat aufzuklären. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0451-1310 zu melden.

Im Norden kam es in jüngster Vergangenheit zu einer Vielzahl brutaler Gewaltverbrechen. So eskalierte in Hamburg-Neuenfelde ein Familienstreit. Die Angehörigen gingen mit Messern und Eisenstangen aufeinander los*. In Hamburg-Lurup kam es gar zu einer Schießerei*. Und in Schleswig-Holstein rammten AfD-Anhänger mit einem Pick-up Gegendemonstranten*. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Rainer Jensen/dpa & Daniel Bockwoldt/dpa

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