Unglücke in Schleswig-Holstein

Mehrere tödliche Unfälle an Bahnübergängen im Norden

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Im Norden kam es zu drei tödlichen Unfällen (Symbolbild)

Innerhalb weniger Stunden sind im Norden drei Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen ums Leben gekommen. Die Bundespolizei forderte im Norden dazu auf, Verbote an Bahnanlagen zu beachten.

Heide/Techau/Boitzenburg - Am Mittwoch war ein 81 Jahre alter Mann an einem Bahnübergang bei Techau in Schleswig-Holstein von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte der Mann mit seinem Rad die geschlossene Halbschranke an dem Bahnübergang umfahren. Nach Angaben eines Bundespolizeisprechers erlitten drei Fahrgäste aus dem Regionalexpress aus Kiel einen Schock.

Am Mittwoch wurde ebenfalls ein 70 Jahre alter Autofahrer auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Heide vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Der Rentner starb im Krankenhaus, wie die Polizeidirektion Itzehoe mitteilte. Die Bahnreisenden und der Lokführer blieben unverletzt.

Am Mittwochmorgen hatten Reisende einen 61 Jahre alten Mann tot am Ende eines Bahnsteigs in Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt. Die Ermittler gehen hierbei von einem Unglück aus: Demnach erfasste ein Zug den Mann, als er versuchte, die Gleise zu überqueren. Die Stelle, an der der Tote entdeckt wurde, werde von Anwohnern gelegentlich zum illegalen Überqueren der Gleise genutzt.

dpa

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