Massen in Norddeutschland

Ostsee: Coronavirus-Chaos an Stränden – Touristen-Sturm auf Reiseziele

Ausnahmezustand im Norden – Touristen überwuchern die Strände an den deutschen Küsten. Jetzt spricht Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) über die Risiken des Coronavirus in Schleswig-Holstein. In Kiel und Berlin demonstrieren Menschen gegen die Auflagen.

  • Norddeutschland übersteht ein heftiges Hitze-Wochenende.
  • Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) über das Coronavirus-Risiko in Schleswig-Holstein.
  • Im Kiel demonstrieren „Querdenker“ gegen die Corona-Auflagen.

Update vom Montag, 17. August, 9:01 Uhr: Kiel – Die Coronavirus-Lage im Norden spitzt sich zu. Das super-sonnige Wetter hat auch an diesem Wochenende wieder viele Menschen an die Strände gezogen. Wie 24hamburg.de berichtet, zeigte der strandticker.de am Sonntag viele völlig überfüllte Strände in der Lübecker Bucht. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) äußert sich nun zum Coronavirus-Chaos in Norddeutschland, das auch in den Herbstferien wieder auf Regionen an der Nord- und Ostsee* zukommen könnte.

Daniel Günther:Mitglied des Bundesrates
Geboren:24. Juli 1973 (Alter 47 Jahre), Kiel
Ehepartnerin: Anke Günther
Partei: Christlich Demokratische Union Deutschlands
Amt: Mitglied des Bundesrates seit 2017
Kinder: Frieda Günther, Luise Günther
Ausbildung: Jungmannschule (1993), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Corona in Schleswig-Holstein: Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) kommentiert Strand-Chaos

Der CDU-Politiker sieht in dem hohen Tourismus-Aufkommen keine Gefahr für sein Bundesland. Trotz steigender Fallzahlen (plus acht am Sonntag, 16. August 2020) ist Daniel Günther zufrieden mit den Corona-Konzepten der Gemeinde und Städte. Das äußerte der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther bei Markus Lanz (ZDF) und bekräftigte das in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“. Insgesamt wurden am Sonntag, 16. August, 3.790 Corona-Fälle in Schleswig-Holstein gemeldet. Somit stieg die Zahl um acht Fälle zum Vortag.

Strand-Ampel auf Rot: Corona-Touristen füllen die norddeutschen Strände. (24hamburg.de-Montage)

Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) meldet, dass es trotz der gestiegenen Corona-Zahlen weiterhin ruhig in den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins sei. Patrick Reimund, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, äußerte sich im Interview mit der DPA zuversichtlich. „Wir haben noch eine entspannte Situation“, sagte Reimund. Aktuell werden in Schleswig-Holstein 20 Corona-Patienten behandelt. Zu Corona-Hochzeiten im Frühjahr waren es laut Reimund 150 Corona-Erkrankte gleichzeitig.

In Kiel haben am Sonntag rund 500 Menschen gegen Corona-Auflagen und die Maskenpflicht demonstriert. „Querdenken 22“ protestierten dort unter dem Motto „Freiheit und Selbstbestimmung“ – und hielten auch die Corona-Abstandsregeln ein, so ein Polizeisprecher. Eine Gegendemonstration fand ebenfalls statt. Sie forderte „Solidarität im Umgang mit Corona“. Auf Twitter gibt es Proteste gegen die Arbeit der Kieler Polizei. Diese habe die Gegendemonstration zu sehr abgeschottet. 24hamburg.de berichtet regelmäßig über die Proteste von Maßnahmen-Kritikern und Corona-Leugnern wie Attila Hildmann.

Nicht weniger chaotisch ist die Lage am Montag in Hamburg.* Von dort verreisen viele deutsche Touristen nach Spanien, beispielsweise auf die beliebte Insel Mallorca. Da Spanien nun wieder Corona-Risikogebiet ist, müssen sich Reisende bei ihrer Rückkehr testen lassen. Der Hamburger Flughafen ist im Corona-Chaos* – mehrere Stunden warten Rückkehrer auf die Tests.

Hitzewelle rollt über Deutschland: Alle wollen an die Ostsee – Strände sind zum Besten voll

Update vom Sonntag, 16. August 2020, 14:24 Uhr: Scharbeutz/Timmendorfer Strand/Niendorf – Der Hitzetsunami mit über 30 Grad Celsius im Schatten rollt weiter über Deutschland. Und es scheint, als pilgern deshalb alle Deutsche in den Norden, um dort Abkühlung zu erhaschen. Die meisten deutschen Tagesausflügler zieht es an die Ostsee: Die Strände der Lübecker Bucht sind zum Bersten voll – es gibt kaum mehr einen freien Platz am Wasser.

Rote Ampeln an Ostsee-Küste der Lübecker Bucht: Gerade noch so kann an den Stränden der notwendige Coronavirus-Abstand eingehalten werden – so wie am Wochenende in Scharbeutz. (24hamburg.de-Montage)

Bereits Sonntagmittag, 16. August 2020, sind die Strandampeln fast alle auf Rot (gemäß offiziellen Strandticker). Die Strandabschnitte Niendorf, Rettin, Scharbeutz und am Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein) sind gesperrt. Auch am Tag zuvor waren die Strände brechend voll.

Unter diesem Ansturm stöhnen vor allem die Strandkorbvermieter an der Lübecker Bucht – sie verkraften den Ansturm kaum noch und sind am Ende, berichtet ln-online.de. Ein Badeverbot der Deutschen Wasserrettung (DLRG) gibt es bis jetzt (doch) nicht* – ein solches Badeverbot kann aber bei veränderte Wetterlage alsbald verhängt werden. Wie das Wetter morgen wird, darüber berichtet ausführlich und aktuell* „kreiszeitung.de – das Portal des Nordens“.

Auch auf der nahegelegenen Insel Poel (in Mecklenburg-Vorpommern) müssen am Samstag und Sonntag Strandabschnitte gesperrt werden – zu viele Besucher wollten gleichzeitig an den Strand; sie werden auf andere Strandaufgänge und -abschnitte umgeleitet. Gegenüber 24hamburg.de spricht ein Polizeisprecher von einer siebzigprozentigen Auslastung am Sonntag-Nachmittag. Weit ruhiger soll es in Zierow bei Wismar zugehen, das bestätigt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) – zeitweise gibt es auch hier Sperren, jedoch nur kurzfristig, die Coronavirus-Abstandsregeln könne hier eingehalten werden; also: ein etwas stressfreieres und geräumigeres Baden in der Ostsee ist hier möglich, berichtet ndr.de.

Kurz vor Beginn des Wochenendes machen die Anwohner der Ostsee-Küsten-Region auf das Müllproblem aufmerksam – die Tagestouristen würden eine regelrechte Müll-Verwüstung hinterlassen, berichtet 24hamburg.de.

Ostsee: Tourismus-Alarm! Besucherflut, Strände geschlossen, Verkehrschaos – jedoch: Betriebe finanziell tot

Update vom Montag, 10. August 2020, 8:33 Uhr: Schleswig-Holstein – Chaotische Zustände an den Stränden der Nord- und Ostsee. Die Kombination aus Hitzewelle und strengen Hygienevorschriften im Kampf gegen das Coronavirus-Sars-CoV-2* ist für die Badeorte eine schwere Herausforderung. Am Samstag und Sonntag, 8. und 9. August 2020, waren viele Gegenden mit dem Ansturm überlastet. Doch trotz des Booms steht jeder fünfte Betrieb vor der Pleite.

MeerOstsee
Fläche377.000 km²
Mittlere Tiefe55 m
Einzugsgebiet1.642.000 km²
Maximale Tiefe459 m
Angeschlossene Meerevia Kattegat an den Atlantik
InselnRügen, Usedom, Gotland, Öland, Saaremaa, Hiiumaa, Muhu,

Ostsee: Gesperrte Strände und Verkehrschaos – Hitzewelle sorgt für Ansturm, trotzdem jeder fünfte Betrieb vor Pleite

Der Samstag, 8. August 2020, war der schlimmste Tag. Früh standen die Strandampeln der Lübecker Bucht auf Rot. Auch andere Regionen wie Scharbeutz sahen sich mit vollen Stränden und dichten Zufahrtsstraßen und Parkplätzen konfrontiert. Kein Wunder. Das Thermometer zeigte konstant über 30 Grad an. Selbst in Mecklenburg-Vorpommern, das ein Einreiseverbot für Tagestouristen erlassen hat, musste ein Strand geschlossen werden (siehe Update vom Sonntag, 9. August, weiter unter).

Am Wochenende, 8. und 9. August 2020, mussten an der Ostsee Strände gesperrt werden. Trotz des Ansturms steht jeder fünfte Tourismusbetrieb vor der Pleite.

Am Sonntag, 9. August 2020, entspannte sich die Lage dann etwas. Die Strände füllten sich etwas langsamer, wie Bettine Schäfer (parteilos), Bürgermeisterin in Scharbeutz, mitteilte. Eine Einschätzung, die auch für den Timmendorfer Strand zutraf. In Grömitz waren schon zur Mittagszeit alle Strandkörbe belegt. Doch viele Urlauber seien früh abgereist. Auch wegen des etwas bedeckten Wetters und der Erfahrungen vom Vortag, teilte die Tourismusdirektion von Fehrmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA) mit.

Auch am Wochenende vom 14. August bis 16. August 2020 bleiben viele Strände der Lübecker Bucht für Schwimmer gesperrt. Die DLRG hat die rote Flagge gehisst. Grund ist Lebensgefahr durch Unterströmung*.

Urlaub in Deutschland boomt: Nord- und Ostsee profitieren – Verluste durch Corona-Lockdown zu groß

Doch das besonders starke Wochenende kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Tourismusbetriebe an der Nord- und Ostsee enorme Verluste durch die Coronavirus-Krise zu erleiden hatten. „Ein Fünftel aller touristischen Betriebe kämpft ums Überleben, sie sind weiter auf staatliche Hilfe angewiesen“, erklärt Norbert Kunz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, gegenüber der DPA.

Zwar gäbe es einen Trend zum Urlaub in Deutschland, der könne jedoch nicht die Ausfälle kompensieren, die durch das Ausbleiben fast aller Gäste aus dem Ausland entstehen würden. „Aber selbst Boomregionen werden es in diesem Jahr nicht schaffen, an das Ergebnis des Jahres 2019 anzuknüpfen“, berichtet Kunz weiter. „Dazu waren die Verluste während des Lockdowns zu groß.“

Die finanzielle Not auf der einen Seite und die neue Lust am Urlaub in Deutschland hat dazu geführt, dass einige Anbieter ihre Preise erhöht haben. Norbert Kunz spricht Steigerungen von bis zu maximal 10 Prozent.

Ostsee: Beliebte Strände geschlossen – Verkehrschaos – Bußgelder für Badegäste

Update vom Sonntag, 9. August 2020, 9:06 Uhr: Schleswig-Holstein – Eine Hitzewelle treibt die Norddeutschen an die Strände der Nord- und Ostsee. Doch die waren am Samstag, 8. August 2020, schon mittags überfüllt. Die Parkplätze waren voll, die Coronavirus-Mindestabstände vielerorts nur schwer einzuhalten. Auch für Sonntag, 9. August 2020, erwarten die Gemeinden einen ähnlichen Ansturm. Ein Bundesland sieht sich sogar gezwungen, den Badegästen Bußgelder aufzubrummen.

Ostsee: Hitzewelle treibt Touristen in die Badeorte - Strände überfüllt, Bußgelder für Tagesgäste

Schnell war am Samstag, 8. August 2020, alles voll. Vor allem die Strände in der Lübecker Bucht in Schleswig-Holstein waren früh überfüllt. Das Gebiet ist vor allem bei Hamburgern, die der Hitzewelle entkommen wollen, beliebt. Auch Scharbeutz platzte schnell aus allen Nähten. Bürgermeistern Bettina Schäfer (parteilos) riet schon früh von weiteren Anreisen ab. Die Strandampel für die Badegebiete rund um den Timmendorfer Strand standen schon mittags auf rot.

In Scharbeutz waren die Strände am Samstag, 8. August 2020, schnell überfüllt. Für den Sonntag erwarten die Gemeinden einen ähnlichen Ansturm.

Nicht einmal Mecklenburg-Vorpommern kam ohne Strandschließungen aus. Das Bundesland verbietet Tagestouristen zwar die Einreise, der Ostseestrand im Badeort Zierow bei Wismar musste dennoch schon mittags wegen Überfüllung geschlossen werden. Dort sind maximal 1.000 Badegäste erlaubt. Genau zählen können die Verantwortlichen vor Ort allerdings nicht. Vielmehr würde die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schätzen, ob die Situation noch weitere Gäste erlaubt, berichtet der NDR.

Mecklenburg-Vorpommern: Bußgeld für Tagesgäste – Strände trotzdem überfüllt, Verkehrschaos bei der Anreise

Wer keine Übernachtung in Mecklenburg-Vorpommern gebucht hat, der darf auch nicht zum Baden. Beliebte Strände wie in Warnemünde konnten deswegen offen bleiben. Tobias Woitendorf, der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes: „Es war voll. Aber weil Tagestouristen aus anderen Bundesländern wegen der Corona-Pandemie weiterhin nicht zu uns kommen dürfen, war die Lage jederzeit beherrschbar.“ Wer gegen die Regel verstößt riskiert ein Bußgeld von 150 Euro. Am Sonntag, 9. August 2020, will die Polizei diese Regelung stärker kontrollieren.

Die Strandampel der Lübecker Bucht am Samstagmittag, 8. August 2020.

Doch nicht nur an den Stränden war es voll. Die Hitzewelle sorgte auch für ein Verkehrschaos. Auf der Ostsee-Autobahn A20 sowie auf der Bundesstraße 96, die von Berlin direkt nach Rügen führt, ging es nur zäh vorwärts. Zwar hatten sich die Gemeinden auf den Ansturm vorbereitet und beispielsweise neue Parkflächen ausgewiesen, doch auch die waren schnell dicht. So zum Beispiel im Ostseebad Boltenhagen im Westen Mecklenburg-Vorpommerns.

Auch auf der schleswig-holsteinischen Insel Fehmarn war es voll. Weil es hier jedoch neben den vier konzessionierten Stränden noch viele Naturstrände gibt, hätten sich die Menschenmassen besser verteilen können, erklärt die Tourismusdirektion des Ortes.

Ostsee: Beliebter Strand am Wochenende total voll – Coronavirus-Gefahr im Kurzurlaub

Erstmeldung vom Mittwoch, 5. August 2020, 17:29 Uhr: Schleswig-Holstein – Das bevorstehende Wochenende winkt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit rekordverdächtigen Temperaturen. Die Hansestadt Hamburg* darf am Samstag (8. August) mit 31 bis 34 Grad rechnen, an der Ostsee sind Temperaturen von 26 bis 29 Grad drin. Ein Sprung ins kalte Meer könnte angenehme Abkühlung verschaffen. Ein Ostsee-Kurzurlaub ist allerdings nicht an allen Stränden möglich. 24hamburg.de* zeigt auf, was Urlauber wissen sollten.

Schon an den vergangenen Wochenenden lockte das Sommerwetter viele Touristen an die Nord- und Ostsee. 24hamburg.de berichtete bereits über die überfüllten Strände, an denen die Einhaltung der Coronavirus-Abstandsregelung kaum noch möglich war*. Auf Inseln wie Norderney und Helgoland gilt mittlerweile die Maskenpflicht* - ein Kurzurlaub an die Strände in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein will also gut überlegt sein.

Ein beliebter Strand an der Ostsee lässt ab Freitag, 5. August, keine Tagesgäste mehr zu. (24hamburg-Montage)

Ostsee: Wetter schreit nach Urlaub am Meer – beliebter Strand in Schleswig-Holstein macht wegen Corona dicht

Bereits am Sonntag, den 2. August warnte die Polizei vor einem Ostsee-Trip - die Verkehrslage auf der A1* sei laut einem Sprecher „katastrophal“ gewesen, „wer jetzt noch Richtung Ostsee losfährt, muss selbst wissen, was er sich antut“, hieß es. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, waren die Strände in Timmendorf oder Scharbeutz überlastet. „Das Kontingent ist aufgebraucht, mehr geht nicht“, sagte eine Polizeisprecherin des Lagedienstes Schleswig-Holstein.

Die starke Überlastung der Strände bestätigt auch der Kurdirektor Joachim Nitz aus Timmendorfer Strand: „Unsere Kapazität nimmt das einfach nicht auf. Das haben wir letztes Wochenende erlebt. Es sind alle Parkplätze belegt, die Infrastruktur ist dann irgendwann einfach wirklich überfordert. Das fängt bei Toiletten an, geht über Strand-Kioske und so weiter“.

Ostsee/Timmendorfer Strand: Strand nimmt am Wochenende aus Angst vor Coronavirus-Kollaps keine Tagesgäste mehr auf

Der Timmendorfer Strand hat nun Konsequenzen aus dem vergangenen Wochenende für das kommende (7./8. August) gezogen. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, teilte die stellvertretende Bürgermeisterin von Timmendorfer Strand (Kreis Ostholstein), Melanie Puschaddel-Freitag, am 5. August mit, dass der Strand keine Tagesgäste mehr aufnimmt - das Fassungsvermögen sei erreicht. Die Gemeinde richtet daher an Touristen den eindringlichen Appell, nicht mehr nach Timmendorf zu kommen.

Damit dem Timmendorfer Strand kein Coronavirus-Kollaps droht, führt der Ort ab Freitag, dem 4. August, eine digitale Strandampel ein, mithilfe derer Tagesgäste in Echtzeit einsehen können, wie stark bestimmte Strände ausgelastet sind. Bisher wurde das System vor allem in Bereichen rund um die Lübecker Bucht genutzt. Zusätzlich zur Strandampel sind auch Bauzäune und Hinweisschilder in Timmendorfer Strand geplant.

Auf ähnliche Weise rüsten sich auch andere Strände an der Ostsee für das Wochenende um Samstag, 8. und Sonntag, 9. August 2020. Verstärkt kontrolliert wird beispielsweise im Ort Sierksdorf. Auch die Gemeinde Scharbeutz arbeitet an einem Plan zur Vermeidung überfüllter Strände. Weniger dramatisch sieht es auf der Insel Fehmarn aus – nach Informationen der Tourismusagentur werden die Küstenorte an der Lübecker Bucht weniger stark von Touristen aufgesucht und würden sich besser verteilen.

Doch nicht nur überfüllte Strände könnten den Ostsee-Urlaub am Wochenende zu einer wahren Herausforderung machen. Auch die Quallenplage an der Ostsee*, über die 24hamburg.de kürzlich berichtete, könnte einige Touristen abschrecken. Möglicherweise könnte ein Trip an die Nordsee daher attraktiver für Urlauber sein – kreiszeitung.de* kennt die Gründe, die für ein Wochenende an der Nordsee sprechen.* Auch Segler stechen bei dem guten Wetter in See. Vor Cuxhaven sank jedoch eine historische Yacht* und die Besatzung musste gerettet werden. In Australien eilte derweil ein Priester ins Wasser. Er rettete einen verletzten und blutenden Surfer vo einem Weißen Hai*. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/Georg Wendt/dpa/picture alliance

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