Dumm gelaufen

Schmuggler scheitert kläglich mit Ausrede: Bremer Zoll findet 4.000 Zigaretten im Lkw

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Bei einer Lkw-Kontrolle in Bremerhaven hat der Bremer Zoll einen 63-jährigen Schmuggler hochgenommen, bei dem die Beamten schließlich 4.000 Zigaretten mazedonischer Herkunft fanden. Seine Ausrede flog sozusagen auf den ersten Blick auf. Dumm gelaufen.

Wie das Hauptzollamt Bremen am Dienstag berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am 2. November in Bremerhaven. Der 63-jährige Fahrer hatte die Frage nach mitgeführten Zigaretten zunächst verneint. Er würde aufgrund einer Erkrankung nicht mehr rauchen. Dumm nur, dass den Zöllnern direkt die Zigarettenschachtel auffiel, die der Fahrer in der Jackentasche dabei hatte. Hinter einer Verkleidung in der Fahrerkabine kamen dann gleich 4.000 unversteuerte Zigaretten zum Vorschein.

„Tabakwaren sind außerhalb der europäischen Union zum Teil erheblich günstiger als bei uns. Mit eingeschmuggelten Zigaretten könnte man dann beim illegalen Weiterverkauf einen guten Gewinn erzielen“, erklärt Nicole Tödter, stellvertretende Leiterin des Hauptzollamt Bremen. „Dem Staat drohen dabei Steuerausfälle. Daher schauen wir bei aus dem Ausland kommenden LKWs genauer nach“, so Tödter weiter.

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