Bis Ende 2018 

„Weiche Kante“ in Überseestadt: So soll der neue Bremer Strand aussehen

+
So soll der neue Strand in der Überseestadt aussehen. 

Schon jetzt ist das Wendebecken in der Bremer Überseestadt ein gern genutzter Platz zum Verweilen, Sonnenuntergang beobachten oder um gemütlich das Feierabendbier zu schlürfen. Jetzt soll dieser Ort noch schöner und vor allem „weicher“ werden: Die Stadt Bremen plant hier einen neuen Strand. 

Rund 8.680.000 Euro wird der neue Strand kosten. In mehren Schritten soll das Wendebecken am nordwestlichen Abschluss der Überseestadt mit Sand aufgefüllt und bepflanzt werden. Der weite Blick auf die Getreideverkehrsanlage, dem Molenturm, dem Kühlhaus und den anderen Anlagen im Holz- und Fabrikhafen ist bereits bei vielen Bremern beliebt. Doch auf den harten Steinen am Ufer, lässt es sich nicht wirklich bequem machen. Das soll sich nun ändern.

 

Die neue Wasserkante soll mit sogenannten Spüldeichen angelegt werden. 

Eine neu gestaltete Grün- und Strandfläche soll den Hotspot im Bremer Hafen noch attraktiver machen. Die sogenannte „Weiche Kante“ soll dabei wie folgt entstehen: Zunächst werden sogenannte Spüldeiche entlang der künftigen neuen Wasserkante angelegt und mit Sand eingespült. Danach wird ein Deckwerk aus Wasserbausteinen aufgebracht. Bis an die Hochwasserschutz-Wand am Gustaf-Erikson-Ufer soll der Sand als geneigte Fläche aufgefahren werden. 

Ziel der Stadt Bremen sei es, einen „stadtweiten Anziehungspunkt“ entstehen zu lassen, der „die historische Hafensilhouette inszeniert“. Zudem sei die Weiche Kante ein Modellprojekt für einen zukünftigen, urbanen Hochwasserschutz. Finanziert wird der neue Strand unter anderem durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus – Zukunftsinvestitionsprogramm“. Ab Mitte 2017 bis Ende 2018 soll das Projekt realisiert werden.  

Mehr aus Bremen

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare