80.000 Euro Schaden

Motorversagen: Notlandung eines Hubschraubers auf Acker in Berne

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Der Hubschrauber brach auseinander

Ein Hubschrauber musste am Dienstag, 12. Juni, auf einem Acker in Berne notlanden.

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Die beiden Piloten waren mit dem Hubschrauber des Herstellers Enstrom um 12 Uhr vom Flugplatz Ganderkesee zu einem sogenannten Check-Flug aufgebrochen. Um 13.45 Uhr versagte der Motor des Kleinhubschraubers in 600 Metern Höhe.

Der Besatzung, einem 49 und einem 50 Jahre alten Mann aus Berlin beziehungsweise Leer, gelang es aber, den Hubschrauber stabil zu halten. Etwa einen Kilometer nördlich der Neuenhuntorfer Straße 55 setze der Hubschrauber hart auf einem Acker auf. Dabei setzte der Helikopter zunächst mit dem Landegestell auf, kippte mit der Kabine nach vorne und schaukelte dann zurück. Dabei brach die gesamte Heckstrebe ab.

Die beiden Insassen blieben bei der Notlandung unverletzt. Die Besatzung eines schnell vor Ort eingetroffenen Rettungswagens musste nicht aktiv werden.

Zusätzlich waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Berne, Neuenkoop, Köterende und Weserdeich mit 25 Kameraden und neun Fahrzeugen eingesetzt. Durch das umsichtige Handeln der Piloten bestand aber keine Brandgefahr.

Am Hubschrauber entstand Totalschaden, der auf ungefähr 80.000 Euro geschätzt wurde.

Die eingesetzten Beamten der Polizei Brake übergeben den Unglücksort an Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die die weiteren Ermittlungen übernehmen.

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