Bars im Großraum Ostfriesland kontrolliert

Oldenburger Zoll beschlagnahmt 32 Kilo Shisha-Tabak und warnt vor Wasserpfeifen

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32 Kilogramm Wasserpfeifentabak hat das Hauptzollamt Oldenburg in den vergangenen Wochen beschlagnahmt.

In den vergangenen Wochen haben Oldenburger Zöllner mehrere Gaststätten im Großraum Ostfriesland kontrolliert und im großen Stil Wasserpfeifentabak beschlagnahmt. Nach Angaben des Hauptzollamtes seien 32 Kilogramm Schmuggelware sichergestellt worden. Jetzt warnen die Beamten zusätzlich vor den Gefahren illegalen Tabaks.

„Zum größten Teil handelt es sich bei den 32 Kilogramm um Schmuggelware, also Tabak für den keine Steuer entrichtet wurde“, erklärt Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamtes Oldenburg. „Bei erster Sichtprüfung der Tabakbestände vor Ort, ist dies schnell durch die fehlenden Steuerzeichen an den Verpackungen erkennbar.“ Gegen die Gaststätten-Betreiber, die mit der Schmuggelware handelten, wurden Steuerstrafverfahren eingeleitet. Der Steuerschaden beläuft sich demnach auf rund 1.000 Euro. 

Zudem betont das Amt in einer Mitteilung, dass Wasserpfeifentabak in Deutschland auch legal vertrieben und erworben werden kann. Allerdings muss der Tabak versteuert sein - leicht erkennbar durch die als Siegel angebrachte deutsche Steuerbanderole. 

Doch auch gesundheitliche Risiken gelte es zu beachten. „Konsumenten bezeichnen das Shisha-Rauchen als angenehm mild. Ungesund bleibt es dennoch“, heißt es in der Meldung. Laut Weltgesundheitsorganisation inhalieren Wasserpfeifenraucher bei einer Shisha-Sitzung die Rauchmenge von 80 Zigaretten. Illegal gehandelter Tabak beinhalte zudem bedenkliche Konservierungsstoffe, Aromen oder unhygienische Inhaltsstoffe, deren Wirkungen auf den Raucher noch unbekannt seien. Zusätzlich weise der Wasserpfeifentabak aus den Ursprungsländern eine sehr hohe Feuchtigkeit auf. Der aromatische Tabakrauch wirkt dadurch kälter und kann tiefer inhaliert werden. Erreicht werde diese Feuchtigkeit oftmals durch die Zugabe von Glycerin oder Zuckermelasse. Verbrennen diese Zugaben, erzeugen sie gesundheitsschädliche Substanzen, die direkt durch den Wasserpfeifenraucher inhaliert werden. Folgen können Reizungen des Kehlkopfes und der Nasenschleimhäute sein.

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