300 Menschen auf der Straße

„Creative Mass“ demonstriert für die kulturelle Vielfalt Oldenburgs

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Ein breites Bündnis ging am Samstag für die Oldenburger Kultur auf die Straße.

Am Samstag sind über 300 Kulturschaffende und Unterstützer in Oldenburg als „Creative Mass“ zu einer spontanen Kundgebung auf die Straße gegangen, das teilen die Veranstalter mit. Sie protestierten für kreative Vielfalt und Freiräume, an denen es ihrer Meinung nach Oldenburg mangelt. Zuletzt schmissen die Veranstalter des Freifeld-Festivals hin, weil sie keinen Ort fanden.

Das Bündnis „Creative Mass“ hatte nach eigenen Angaben innerhalb von nur drei Tagen über 300 Menschen erreicht, die sich nun schließlich auf der Straße zusammenfanden. Am Samstag fand dann eine bunte und positive Kundgebung zugunsten von Freiräumen und kultureller Vielfalt in Oldenburg statt. Zunächst war das Bündnis online in einen konstruktiven Austausch darüber gekommen, wie sich die kulturelle Situation in Oldenburger unterstützen ließe, wobei sich 1.500 Oldenburger beteiligten.

Das für alle Kulturschaffenden offene Bündnis wird unterstützt von etablierten Institutionen wie dem Staatstheater, der Kulturetage, dem Theater Laboratorium oder dem Kreativnetzwerk cre8, aber auch der freien Szene und weiteren Initiativen. Zu den auf der Kundgebung geäußerten Forderungen gehört die Erhaltung und Schaffung von kulturellen Freiräumen, eine Kulturpolitik auf Augenhöhe, die sich an ihren Bedürfnissen orientiere, langfristige Nutzungs- und Planungssicherheit für Kulturschaffende und Nachwuchsförderung. Der Austausch soll nun online und bei Treffen weitergehen, um langfristig zu Lösungen zu kommen.

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