Bremerin kehrt von „Tour de Meeresmüll“ heim: 800 km per Rad entlang der Küste

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Die 19-jährige Kea Hinsch bei einer ihrer Stationen auf der „Tour de Meeresmüll“ in Hamburg.

Nach 800 Kilometern „Tour de Meeresmüll“ per Rad entlang der Ost- und Nordseeküste, kehrt die 19-jährige Bremerin Kea Hinsch am Dienstag, 10. Juli, in ihre Heimatstadt zurück. Die BUND-Freiwillige war am 2. Juni aufgebrochen, um auf das dramatische Thema Meeresmüll aufmerksam zu machen und führte Aktionen von Mülsammeln über Müllkunst bis Improtheater durch.

Müll in den Meeren wird immer mehr zum erdrückenden Umwelt-Problem. Nicht nur für uns sondern auch für künftige Generationen. Tausende Tonnen gelangen weltweit täglich in die Meere, wo sie für mehrere hundert Jahre verweilen. Besonders Plastik ist zu einem tödlichen Problem für Tiere geworden, die sich darin verstricken oder es fressen. Nach BUND-Angaben ist die Todesursache für jeden dritten auf Helgoland aufgefundenen Vogel auf Müll zurückzuführen. 

Eine Frau, ein Fahrrad, ein Herzensprojekt

Um sich dem Problem aktiv zu stellen, brach die 19-jährige Kea Hinsch, Freiwillige beim BUND Meeresschutzbüro, am 2. Juni beim Umweltfotofestival „Horizonte“ in Zingst auf. Von dort ging es per Rad über Rostock, Wismar, Lübeck, Kiel, Föhr, Hamburg, Stade, Cuxhaven und Bremerhaven, bevor sie am 10. Juli wieder in ihrer Heimatstadt Bremen ankommt. Dort wird sie von ihren BUND-Kollegen empfangen, dem Budesvorsitzenden Hubert Weiger, dem Meeresschutzbüro, der BUNDjugend und dem Landesverband Bremen.

Eine Frau, ein Fahrrad und ein Herzensprojekt: Kea Hinsch ist Freiwillige beim BUND Meeresschutzbüro, tourte vom 2. Juni bis zum 10. Juli 2018 mit dem Fahrrad entlang der Ost- und Nordseeküste, um auf das Thema Meeresmüll aufmerksam zu machen. Mit einer Projektförderung von der Postcode Lotterie startete sie dazu auf ihrer Tour zusammen mit regionalen Aktiven Aktionen wie Müllsammlungen, Kunst aus Müll oder Improtheater. 

Auf einen Blick 

Wann? Dienstag, 10. Juli, 11 Uhr 
Wo? Schlachte, Höhe Teerhofbrücke
Was? Mehr Infos unter www.bund.net/meeresmuell

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