Meinung zum drohenden Aus in 2018

Hey, Breminale-Macher: Reißt Euch bitte zusammen!

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Ein Sommer in Bremen ohne die Breminale? Ein Szenario, dass sich viele von Euch sicherlich gar nicht vorstellen können. Aber: Stand jetzt könnte der Worst-Case im kommenden Juli eintreten. Denn bei der Organisation hakt es gewaltig. Damit muss Schluss sein!

Entspannt am Deich sitzen, Freunde treffen, musikalische Acts jenseits des Mainstreams erleben, kulturelle Perlen entdecken – es gibt so viele gute Gründe, die für die Breminale sprechen. Dass so eine Großveranstaltung Geld kostet, ist klar. Geld, das eigentlich da ist, aktuell aber nicht fließt. Warum, was ist passiert?

Ein Sommerabend am Deich: Fotos der Breminale vom Freitag

Wie der Weser-Kurier berichtet, sei „das organisatorische Konzept nicht tragfähig“, daher könne die Kulturbehörde „das Festival am Osterdeich derzeit finanziell nicht fördern“. Hintergrund: Für die Umsetzung zeichnen mit der Breminale GmbH und der Unternehmergesellschaft (UG) Sternkultur zwei Player verantwortlich, die sich um die Ausrichtung des Kultur-Events streiten – mittlerweile sogar juristisch. Vereinfacht gesagt: Solange es in diesem Punkt keine Einigkeit gibt, wird wohl auch kein Geld fließen. Planungssicherheit sieht anders aus.

Breminale am Sonntag: Fotos vom traumhaften Abschluss

Noch sind die Beteiligten optimistisch, auch in 2018 (25. bis 29. Juli) ein buntes Spektakel auf die Beine stellen zu können. Das nötige Zeitfenster wird indes von Tag zu Tag kleiner. Sollte die Breminale tatsächlich ausfallen, wäre der Image-Schaden für Bremen enorm. Also, Breminale-Macher: Reißt Euch bitte zusammen und sorgt dafür, dass wir, dass Bremen auch im kommenden Sommer nicht auf seine geliebte Breminale verzichten muss. Klar, ist nicht immer einfach, wie uns gerade die Bundespolitik gezeigt hat. Aber wenn zwei sich streiten, freut sich in diesem Fall – niemand.

Im Vergangenen Jahr sprach die Polizei von einem friedlichem Fest am Deich – und der Veranstalter war happy. Wir hatten im Vorfeld der Breminale mit verschiedenen Künstlern gesprochen.

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