Entscheidung am Freitag

Bewerbung für die EM 2024: Was für Bremen als Spielort spricht – und was dagegen

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Am Freitag wird die Entscheidung verkündet: Wird das Weser-Stadion in Bremen als Spielort bei der Bewerbung für die Fußball-Europameisterschaft 2024 dabei sein? Um 13 Uhr ist in Frankfurt eine Pressekonferenz angesetzt, bei der die zehn ausgewählten Stadien präsentiert werden.

Insgesamt haben sich 14 Städte in Deutschland beworben, davon dürften sechs Standorte für die EM-Bewerbung als gesetzt gelten. An Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Dortmund und Leipzig wird wohl kein Weg vorbeiführen. Bleiben noch acht Kandidaten für vier Plätze. Im Westen konkurieren Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Köln und Düsseldorf, im Süden Stuttgart und Nürnberg und im Norden Bremen und Hannover.

„Es ist ein Blick in die Glaskugel“, wird Werder-Chef Klaus Filbry vom „Weser-Kurier“ zitiert. „Ich hoffe nur, dass es ein transparentes und objektives Verfahren ist.“ Der DFB soll deutlich machen, warum er sich für wen entschieden hat. Er sei „verhalten optimistisch“, sagt Filbry.

Im direkten Vergleich zwischen Hannover und Bremen spricht die besondere Lage des Weser-Stadions für Bremen. Ein buntes Fest mitten in der Stadt wäre garantiert. Allerdings muss sich auch Hannover in Sachen Lage nicht verstecken. Die HDI Arena liegt ebenfalls zentral zwischen Stadtzentrum und Maschsee. Und die Fans aus aller Welt haben sich dort bei der WM 2006 sichtlich wohl gefühlt.

Bei den Sitzplätzen liegt indes Hannover vorne: Dort sind bei internationalen Spielen 45.100 Zuschauer zugelassen, in Weser-Stadion lediglich 37.441. Dafür gibt es in Bremen mehr Logen – ein bei Funktionären nicht zu unterschätzender Faktor.

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