Eigene Berechnung

Rätsel um eigene Corona-Zahlen: Hamburg traut dem Inzidenz-Wert des RKI nicht

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher schaut kritisch zur rechten Seite.
+
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher lässt seinen Corona-Unmut öffentlich freien Lauf.

Hamburg berechnet eine eigene Corona-Inzidenz, weil sie die Zahlen für genauer hält. Warum traut die Stadt dem RKI nicht? Worin unterscheiden sich die Werte?

Hamburg – Bereits am 28. April 2021 meldete das RKI für die Hansestadt einen Inzidenzwert von unter 100. Liegt der Wert fünf Tage in Folge unter dieser Marke, würde es für die Stadt bedeuten, dass Maßnahmen der Corona-Notbremse wie etwa die Ausgangssperre wieder zurückgenommen werden müssten. Das Problem: Die Werte des RKI interessieren Peter Tschentscher und den Hamburger Senat bei der Beurteilung des Infektionsgeschehens* nicht. Die Stadt errechnet mit dem Gesundheitsamt einfach eigene Werte. Und die liegen über denen des RKI.

Was soll das? Warum in Hamburg nicht die Inzidenz des RKI, sondern eine eigene gilt*, erfahren Sie hier. Fakt ist: Das auch das RKI für die vergangene Woche Nachmeldungen getätigt und die Corona-Zahlen nach oben korrigiert hat. Das bedeutet das laut des Instituts auch erst am Montag, 3. Mai 2021 die Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unterschritten wurde. Mit Lockerungen hätten die Hamburger also auch laut RKI noch nicht rechnen können. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare