Die Wahl ist zu Ende

Hochrechnungen US-Wahl: Biden holt Pennsylvania - damit ist er der 46. Präsident der USA

Hochrechnungen und Prognosen zur US-Wahl 2020 live von Tag nach der Wahl: Wer wird der nächste Präsident? Wird Donald Trump von Joe Biden verdrängt?

  • Prognosen und Hochrechnungen zur US-Präsidentschaftswahl 2020* zeigen ein offenes Rennen.
  • Joe Biden und Donald Trump warten darauf, was in mehreren Swing States geschieht.
  • Die jeweils neuesten Zahlen zur Auszählung der Stimmen gibt es hier im Live-Ticker.

Update vom 7. November, 17.44 Uhr: Nun ist es klar: Joe Biden ist der nächste Präsident der USA, nachdem ihm von CNN und AP Pennsylvania zugerechnet wurde. Somit kommt er auf 273 Wahlmänner, was ausreicht, um die Wahl für sich zu entscheiden. Er ist somit der 46. US-Präsident. Weitere Ergebnisse der US-Wahl finden Sie in unserem neuen Ergebnis-News-Ticker.

Hochrechnungen US-Wahl: Biden in Georgia gleichauf mit Trump - auch Pennsylvania fällt wohl

Update vom 6. November, 8.47 Uhr: Die Auszählung in den verbleibenden Bundestaaten der USA, in denen die Entscheidung um die Verteilung der Wahlmänner noch immer nicht gefallen ist schreitet voran. Vor allem in Georgia könnte sich das Blatt tatsächlich noch zu Gunsten von Demokrat Joe Biden wenden. Nur noch 666 Stimmen trennen ihn, dem US-Nachrichtensender CNN zufolge, von einem Triumph über US-Präsidenten Donald Trump - und dem Erringen von 16 Wahlmännern. Zusammen mit de Wahlmännern aus Nevada oder Arizona, in denen Biden derzeit ebenfalls vorne liegt, würde Biden die erforderliche Mehrheit von 270 und mehr Wahlmännern erreichen und könnte somit der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.

Update vom 5. November, 12.22 Uhr: Bei der laufenden Auszählung in Georgia hat sich Trumps Vorsprung von 23.000 Stimmen auf 18.000 Stimmen reduziert. Das berichtet CNN über die Hochrechnungen zur US-Wahl 2020. Falls Trump diesen Bundesstaat doch noch verliert, hätte Biden schon fast die Mehrheit für seine Wahl zum US-Präsidenten*. Noch deuten die Hochrechnungen aber auf einen knappen Trump-Sieg in Georgia hin, auch wenn es ein sogenannter „Battleground State“ ist, wie man in den USA die Bundesstaaten mit hart umkämpftem Wahlergebnis nennt.

Update vom 5. November, 10.26 Uhr: Weiterhin sind die Ergebnisse in sechs Bundesstaaten offen. Hatte man noch vor wenigen Stunden mit einem schnellen Ergebnis in Georgia gerechnet, so scheint sich auch dort die Auszählung noch weiter hinzuziehen. In Arizona konnte der amtierende US-Präsident Donald Trump wieder ein wenig an Boden gewinnen und den Vorsprung seines Herausforderers Joe Biden schmälern. Zuvor hatten die Nachrichten Agentur AP und Fox News Biden in Arizona schon zum Sieger erklärt. Andere Nachrichtenagenturen hatten sich bei dieser Einschätzung zurückgehalten.

US-BundesstaatJoe BidenDonald Trump
Alaska33,0%62,9%
Arizona50,5%48,1%
Georgia49,1%49,6%
Nevada49,3%48,7%
North Carolina48,7%50,1%
Pennsylvania48,1%50,7%

Quelle: Washington Post, Stand 10.33 Uhr

Update vom 5. November, 05.30 Uhr: Wie in Michigan und Wisconsin zuvor hat Herausforderer Joe Biden in Pennsylvania aufgeholt. Während der amtierende US-Präsident Donald Trump versucht, die weitere Auszählung zu stoppen, wird es für ihn auch dort knapp. In Nevada und Arizona liegt derzeit Biden in Führung.

Update vom 4. November, 21:53 Uhr: Auch in Pennsylvania ist das Team von Donald Trump vor Gericht gegangen, um die Auszählung der US-Wahl zu stoppen. Ähnlich wie zuvor schon in Michigan beklagten die Republikaner um Trump eine mangelnde Transparenz in den Wahllokalen. Demnach müssen in beiden Bundesstaaten die Gerichte entscheiden, wie es mit der Auszählung weitergeht.

Hochrechnungen zur US-Wahl zeigen für sieben Bundesstaaten noch kein klares Ergebnis

Update vom 4. November, 21.16 Uhr: Während Joe Biden langsam einen Vorsprung erreicht hat, fehlen noch immer die Ergebnisse aus mehreren Bundesstaaten. Die USA warten noch auf Alaska, Nevada, Arizona, Georgia, Michigan, Pennsylvania und North Carolina. Bevor hier nicht die Wahlmänner verteilt sind, bleibt unklar, wer die Mehrheit für die Präsidentschaft erreicht hat.

Update vom 4. November, 20.19 Uhr: Wisconsin ist ausgezählt und geht knapp an Joe Biden. Ob das Ergebnis in diesem wichtigen Swing State Bestand hat, ist aber unsicher. Das Wahlkampf-Team von Donald Trump hatte bereits angekündigt, eine Neuauszählung in Wisconsin zu beantragen.

Update vom 4. November, 19.54 Uhr: Die Hochrechnungen aus Maine gehen nun davon aus, dass drei Wahlmänner an Biden gehen und einer an Trump. Die vier Wahlmänner können in diesem Bundesstaat an mehrere Kandidaten verteilt werden.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Zitterpartie in mehreren Bundesstaaten - nächste große Verzögerung droht

Update vom 4. November, 19.13 Uhr: Nach den letzten Hochrechnungen aus Wisconsin lag Joe Biden extrem knapp vor Donald Trump. Obwohl fast alle Stimmen ausgezählt sind, wird sich die gesamte Wahl in diesem Bundesstaat nun wohl noch weiter hinziehen. Laut einer schriftlichen Erklärung aus dem Wahlkampf-Team von Donald Trump will man dort eine Neuauszählung beantragen. Falls diese Entscheidung Bestand hat, werden die zehn Wahlmänner aus Wisconsin zunächst nicht in den Hochrechnungen auftauchen.

Update vom 4. November, 18.55 Uhr: Viele weitere News aus den USA, inklusive Stellungnahmen, Reaktionen und Einschätzungen zur weiteren Entwicklung, finden Sie unter anderem im aktuellen Live-Ticker zur US-Wahl 2020.

Update vom 4. November, 17.02 Uhr: Wie CNN berichtet, holt Donald Trump in Arizona etwas auf. Der 74-Jährige steht in dem Bundesstaat im Südwesten der USA derzeit bei 47,6 Prozent (zuvor 46,8). Joe Biden führt immer noch mit 51,0 Prozent (zuvor 51,8). Derweil geht die Zitterpartie in den anderen US-Bundesstaaten weiter. Vor allem in Michigan, Nevada, Georgia und Wisconsin bleibt es knapp.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Biden überholt Trump in Michigan

Update vom 4. November, 15.57 Uhr: In Michigan ist mittlerweile der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden in Führung gegangen. Er kommt laut CNN auf 49,3 Prozent, der Republikaner Donald Trump auf 49,1 Prozent (90 Prozent der Stimmen ausgezählt). Somit sind derzeit vier der sechs umkämpften US-Bundesstaaten in demokratischer Hand: Arizona, Michigan, Nevada, Wisconsin. Trump führt dagegen in Georgia und Pennsylvania.

Update vom 4. November, 14.18 Uhr: Noch führt Donald Trump im US-Bundesstaat Michigan*, doch sein Vorsprung schmilzt. Laut CNN kommt der amtierende US-Präsident derzeit auf 49,4 Prozent, Herausforderer Joe Biden auf 48,9 Prozent. Auch in Wisconsin* bleibt es weiter spannend. Biden hat dort aktuell die Nase vorn. Der 77-Jährige erhielt 49,4 Prozent der Stimmen, Trump 48,8 Prozent.

US-BundesstaatJoe BidenDonald Trump
Arizona51,8%46,8%
Georgia48,3%50,5%
Nevada49,3%48,7%
Pennsylvania43,6%55,0%

Update vom 4. November, 12.29 Uhr: Sieben bzw. acht Staaten, je nachdem ob man Arizona endgültig den Demokraten zuordnet, sind noch nicht zwischen den Kandidaten aufgeteilt. Nevada und aktuell Wisconsin tendieren dazu demokratisch zu werden. In Pennsylvania, Georgia, North Carolina, Michigan und Alaska führt aktuell knapp Donald Trump. Sollte dies so bleiben, kann Trump die Wahl für sich entscheiden. Jedoch fehlen teils in demokratisch geneigten Regionen immer noch viele Stimmen, vor allem Stimmen aus der Briefwahl. Pennsylvania und Michigan könnten je nach Ausgang die Staaten sein, die über den endgültigen Ausgang der Wahl entscheiden. Vor allem in Michigan führt Donald Trump nur noch mit 64.000 Stimmen vor Joe Biden. Das ist äußerst knapp.

Neue Hochrechnungen der US-Wahl 2020: Wisconsin kippt plötzlich - Joe Biden mit knappen Vorsprung

Update vom 4. November, 10.41 Uhr: Hawaii geht mit vier Wahlmännern ebenfalls an Joe Biden mit 65,1 Prozent zu 33 Prozent. Wisconsin hat sich aktuell wieder in Richtung Demokraten geändert, da Stimmen aus der stimmenstarken Region aktuell vermehrt Biden zugeordnet werden können. Mit nur 0,3 Prozent führt Biden vor Trump. Das sind gerade einmal 10.000 Stimmen.

Update vom 4. November, 10.19 Uhr: In Wisconsin und Michigan hängt viel an den Hauptstadtregionen Milwaukee bzw. Milwaukee County und Wayne County um Detroit, nach CNN-Einschätzung. Diese beiden Regionen bergen viele Stimmen und viele wurden hier noch nicht ausgezählt. Je nachdem, wie es in diesen „Countys“ ausgeht, kann es nochmal einen Schub in die demokratische Richtung geben oder es wird deutlicher für die Republikaner.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Arizona geht vermutlich an Joe Biden - Trump führt in anderen wichtigen Staaten

Update vom 4. November, 9.32 Uhr: Laut AP und Fox News wird Arizona nun offiziell als für die Demokraten gewonnen, gewertet. CNN und die New York Times rechnen Arizona noch nicht dazu, auch wenn Biden vorne liegt. In Nevada und Main führt aktuell ebenso Biden. Michigan, Wisconsin, North Carolina, Georgia und Pennsylvania werden ebenfalls noch nicht zugeordnet. In allen fünf Staaten führt US-Präsident Trump ganz knapp. Sollte er diese holen, wird er als Sieger der US-Wahl hervorgehen. Allerdings fehlen noch viele Briefwahlstimmen bei der Auswertung, vor allem in Pennsylvania. Diese könnten widerum Biden helfen. Es bleibt ein extrem knappes Rennen.

Update vom 4. November, 8.12 Uhr: Die Tendenzen für Arizona, einem sehr wichtigen Swing State, scheinen immer klarer zu werden, auch wenn es noch nicht offiziell ist. Zum aktuellen Zeitpunkt sieht es aus, als ob Arizona an Joe Biden gehen könnte. Nach CNN liegt Biden mit 52,4 Prozent vor Trump mit 46,3 Prozent.

Update vom 4. November, 7.16 Uhr: Rhode Island geht an die Demokraten um Joe Biden laut CNN. Mit 59,2 Prozent zu 39,3 Prozent fällt dies klar für die Demokraten aus. Texas wird nun endgültig den Republikanern zu gerechnet. Minnesota geht dagegen an Joe Biden und die Demokraten mit 53,2 Prozent. Trump erhielt hier 44,7 Prozent.

Update vom 4. November, 6.51 Uhr: Florida scheint nun endgültig mit 29 Wahlmänner an die Republikaner und somit Donald Trump zu gehen. 96 Prozent der Stimmen wurden mittlerweile ausgezählt. 52,2 Prozent entfallen laut CBS auf Donald Trump und 47,8 Prozent auf Joe Biden.

Update vom 4. November, 6.26 Uhr: Iowa scheint nun ebenso entschieden. 53,4 Prozent der Stimmen gehen laut Fox News an Donald Trump. 44,8 Prozent entfallen auf Joe Biden.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Wie sahen die Ergebnisse bei der letzten Präsidentschaftswahl 2016 aus?

Update vom 4. November, 6.11 Uhr: Ohio und Texas sind nun ebenso so gut wie entschieden. Ohio geht mit 53,3 Prozent an den amtierenden Präsidenten Trump. Herausforderer Joe Biden konnte 45,2 Prozent holen. Auch Texas, das lange Zeit sehr knapp war und in dem stellenweise sogar die Demokraten führten, ging nun doch an die Republikaner. 53,2 Prozent für Trump zu 46,4 Prozent für Biden ist der aktuelle Stand nach einer Auszählung von 88 Prozent der Stimmen vor Ort.

Update 4. November, 5.38 Uhr: Spannend wird es in Arizona, Pennsylvania, Ohio, Wisconsin, North Carolina, Iowa und Michigan. Überall ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Teilweise trennen die Kandidaten nicht einmal ein Prozentpunkt voneinander. Auch ist nicht klar, wann genau die Briefwahlstimmen ausgezählt werden, die den Demokraten eher zugutekommen könnten. Es bleibt weiterhin eng und spannend.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Trump „dreht“ Swing State Ohio - Kann Biden noch kontern?

Update vom 4. November, 5.02: Die aktuellen Hochrechnungen zeigen: Trump siegt in Missouri und Utah, Biden holt sich New Hampshire. Keiner dieser Staaten ist der große „Jackpot“, auf den die Kandidaten derzeit warten. Mehrere hart umkämpfte US-Bundesstaaten müssen erst noch die Entscheidung bringen.

Update vom 4. November, 4.06 Uhr: Die US-Wahl 2020 ist noch völlig offen, auch wenn die Hochrechnungen Joe Biden derzeit einen Vorsprung einräumen. Die Ergebnisse der zahlreichen Swing States sind nämlich noch völlig offen. In diesen Bundesstaaten hat keine Partei eine traditionelle Mehrheit, weshalb besonders dort die Wahlen in den USA entschieden werden. Das Warten auf das knappe Ergebnis in Florida geht weiter und auch in Ohio hat Trump aufgeholt. Dort trennt die Kontrahenten weniger als ein Prozentpunkt. Aus der Vergangenheit gilt die Faustformel: Wer Ohio gewinnt, der gewinnt auch die Wahl. Die Entscheidung steht aber auch in den anderen hoch umkämpften Bundesstaaten noch aus. An diesem Punkt kann die US-Wahl noch in beide Richtungen kippen.

Konkrete Prognosen auch für die Kongresswahl

Update vom 4. November, 3.38 Uhr: Bei der Kongresswahl 2020 zeichnen sich erste klare Tendenzen ab. Laut aktuellen Hochrechnungen werden die Demokraten weiter eine Mehrheit im Repräsentantenhaus haben. Die Prognose ist, dass sie sogar einige Sitze hinzu gewinnen.

Update vom 4. November, 3.16 Uhr: Nach den aktuellen Hochrechnungen gelten weitere Staaten als entschieden. In den USA gehen die Prognosen der Nachrichtenagentur AP davon aus, dass Donald Trump bisher 14 Staaten gewonnen hat. Bei Joe Biden sind es elf Bundesstaaten plus die Bundeshauptstadt Washington D.C., die nicht als Bundesstaat gezählt wird. Eine Vorentscheidung zeichnet sich angesichts dieser Hochrechnungen zur US-Wahl noch nicht ab. Die knappe Entscheidung in Florida, die für Trump besonders wichtig ist, ist noch nicht gefallen.

Update vom 4. November, 2.48 Uhr: Ein weiterer Bundesstaat hat mehrheitlich Donald Trump gewählt. Der US-Präsident erhält die sechs Wahlleute aus Arkansas.

Bisherige Prognosen für die US-Wahl 2020: Wer gewinnt welche Bundesstaaten?

Update vom 4. November, 2.20 Uhr: Laut den Nachrichtenagenturen AP und dpa hat Joe Biden im Moment etwas mehr Wahlleute hinter sich als Donald Trump. Demnach sind bisher folgende Bundesstaaten bei der US-Wahl für einen der Kandidaten entschieden.

Joe Biden: Virginia, Vermont, Connecticut, Delaware, Maryland, Massachusetts, New Jersey, Illinois, Rhode Island und die Bundeshauptstadt Washington D.C.

Donald Trump: Kentucky, West Virginia, Indiana, South Carolina, Oklahoma, Tennessee, Alabama und Mississippi

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Trump kurz vor Sieg in Florida?

Update vom 4. November, 2.08 Uhr: In Florida sind rund zwei Drittel der Stimmen ausgezählt. Es ist ein enges Rennen zwischen Trump und Biden - voraussichtlich mit dem besseren Ende für den amtierenden Präsidenten. Besonders im bevölkerungsreichen County Miami-Dade erzielte Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich bräuchte, um den Staat zu gewinnen. Schon im Vorfeld der Wahl war klar, dass Trump einen Sieg in Florida dringend braucht. Für Biden wäre es einfacher als für Trump, eine Mehrheit für eine Präsidentschaft durch Siege in anderen Staaten zu sichern.

Update vom 4. November, 1.55 Uhr: Nachdem die Lage in Indiana überraschend offen ist, sieht die Situation derzeit wie folgt aus: Joe Biden hat sich die Wahlleute der Bundesstaaten Virginia und Vermont gesichert, während Donald Trump in Kentucky und West Virginia den Sieg geholt hat. Biden liegt bei 16 Wahlleuten, Trump bei 13. Eine verschwindend geringe Zahl im Vergleich zu den 270 Wahlleuten, die ein Kandidat für den Wahlsieg benötigt.

Hochrechnungen zur US-Wahl 2020: Trump liegt vor Biden - erste Überraschung deutet sich an

Update vom 4. November, 1.33 Uhr: Für Donald Trump zeichnet sich eine unangenehme Überraschung ab. Nachdem ihn die ersten Prognosen aus Kentucky noch als klaren Wahlsieger sahen, liegt dort laut den aktuellen Hochrechnungen nun Joe Biden mit 55,3 Prozent der Stimmen vorne. Der sicher geglaubte Traumstart in die US-Wahl 2020 wackelt plötzlich für den Präsidenten.

Donald Trump hat allerdings den Bundesstaat Indiana deutlich für sich geholt. Die aktuellen Hochrechnungen geben ihm dort 66,7 Prozent der Stimmen. Auch die Republikaner-Hochburg West Virginia geht an Trump.

Update vom 4. November, 1.18 Uhr: Der Bundesstaat Vermont geht an Joe Biden. Das geht aus Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen hervor. In dem kleinen Bundesstaat, der traditionell an die Demokraten fällt, geht es allerdings nur um drei Wahlleute.

Erste Hochrechnung positiv für Trump: Prognose für zwei Bundesstaaten

Update vom 4. November, 1.05 Uhr: Die ersten Wahlbezirke in den Bundesstaaten Kentucky und Indiana sind ausgezählt. Laut CNN führt demnach Trump die dortigen Hochrechnungen zur US-Wahl 2020 an. Er wird demnach in Kentucky und Indiana mit einem klaren Vorsprung von Herausforderer Biden den Sieg holen.

Update vom 4. November, 0.53 Uhr: Bei der Ermittlung der Wahlergebnisse und der vorhergehenden Hochrechnungen wird eine Verzögerung durch eine hohe Zahl von Briefwählern erwartet. Donald Trump nutzte den Wahltag, um noch einmal gegen richterliche Entscheidungen zur Briefwahl zu protestieren*.

Update vom 4. November, 0.23 Uhr: Damit Sie in der Wahlnacht genau wissen, in welchen Bundesstaaten als nächstes ein Ergebnis ermittelt wird, empfehlen wir Ihnen den Zeitplan für die US-Wahlnacht*. An der Reihenfolge für die Schließung der Wahllokale von der Ostküste zur Westküste der USA lässt sich das Fortschreiten der Prognosen und Hochrechnungen nachvollziehen.

Erste Wahllokale geschlossen: Hochrechnungen zur US-Wahl 2020 rücken näher

Update vom 4. November, 0.01 Uhr: Noch steht es 0:0 nach Wahlmännern, doch ab sofort können konkrete Zahlen ermittelt werden, denn in den ersten Bundesstaaten ist ein Teil der Wahllokale nun geschlossen.

Update vom 3. November, 23.25 Uhr: Ab Mitternacht können aus den Vorab-Prognosen zur US-Wahl konkretere Hochrechnungen werden. Dann schließend die ersten zwei Bundesstaaten ihre Wahllokale. Mit der dortigen Auszählung wird es erste konkrete Zahlen für den Start in die heiße Phase der Wahlnacht geben. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wen die Hochrechnungen aktuell vorne sehen.

Prognose zur Wahlbeteiligung bei der US-Wahl 2020

Update vom 3. November, 20.10 Uhr: Rekord bei der US-Wahl 2020: Mehr als 100 Millionen Frühwähler - also Menschen, die vor dem eigentlichen Wahltag abgestimmt haben - wurden in diesem Jahr registriert. Das entspricht mehr als 73 Prozent der Stimmen, die 2016 insgesamt abgegeben wurden, wie das U.S. Elections Project berichtet. Besonders stark war die Wahlbeteiligung in einer Reihe von US-Bundesstaaten im Süden und Westen. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Frühwähler Joe Biden unterstützen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird sich schon in wenigen Stunden zeigen, wenn es die ersten Hochrechnungen und Prognosen geben wird.

US-Wahl-Prognose sieht überraschende Mehrheit in einem Bundesstaat

Update vom 3. November, 17.12 Uhr: Im US-Bundesstaat Iowa* könnte es bei der US-Wahl eine Überraschung geben. Nachdem zuletzt beide Präsidentschaftskandidaten Umfragen zufolge gleichauf lagen, soll sich nun Donald Trump etwas von Joe Biden abgesetzt haben. 48 Prozent der Stimmen soll der amtierende US-Präsident demnach erhalten, Herausforderer Biden nur 41 Prozent. Das geht aus einer Umfrage der Lokalzeitung Des Moines Register und des Meinungsforschungsinstituts The Selzer hervor. Iowa gehört bei der US-Wahl 2020 zu den sogenannten Swing States*.

Update vom 3. November, 13.15 Uhr: Auch wenn es noch etwas dauert bis die ersten konkreten Hochrechnungen für die US-Wahl da sind, gibt es dennoch schon ein kleines Ergebnis. In den beiden Dörfern Dixville Notch und Millsfield in New Hampshire* wurden die Stimme bereits ausgezählt. Das war kein Problem, nachdem in Dixville Notch fünf Stimmen und in Millsfield 21 Stimmen auszuzählen waren. Die Stimmabgaben erfolgten bereits kurz nach Mitternacht Ortszeit (Dienstag, 6. Uhr MEZ). In Dixville Notch fielen alle Stimmen auf Demokrat Joe Biden. In Millsfield erzielte Trump 16 Stimme und Biden fünf.

Bereits 40 Prozent der wahlberechtigten US-Bürger haben schon ihre Stimme abgegeben, laut dem Early Elections Project der Universität von Florida. Das entspricht etwa 98,4 Millionen Stimmen. Viele Bürger wählte den Weg der Briefwahl.

Hochrechnungen und Prognosen zur US-Wahl 2020: Neueste Zahlen zum Duell Trump gegen Biden

Erstmeldung vom 3. November:

München / Washington, D.C. - Wer wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika? Prognosen und Hochrechnungen zur US-Wahl 2020 stellen wir Ihnen hier als News-Ticker bereit. Wählerbefragungen und erste Auszählungen liefern schon früh erste Anhaltspunkte auf den Wahlausgang.

US-Wahl 2020: Prognosen und Hochrechnungen steigen und fallen mit dem Verhalten der Kandidaten

Schon immer lief der Wahlkampf in den USA anders ab als in Deutschland. Die Kandidaten für das Amt des Präsidenten scheuen keine Kosten und Mühen, um ihren Wählern zu imponieren. Millionen Dollar fließen alle vier Jahre in verschiedenste Wahlkampf-Projekte.

Früh stellten Politik-Experten, Medien und auch die Wahlkämpfer Prognosen zum US-Wahlkampf 2020 auf. Die Entwicklung solcher Prognosen schreitet stetig voran: Mit jedem öffentlichen Auftritt, mit jedem Post in den sozialen Medien und mit jedem Befürworter oder Gegner steigen und fallen die Chancen der Präsidentschaftskandidaten.* Konkrete Hochrechnungen zur US-Wahl 2020, also echte Zahlen aus dem Abstimmungsverhalten der Wähler, gibt es aber erst nach Schließung der ersten Wahllokale.

Aus Prognosen werden Hochrechnungen - immer genauere Zahlen in der Nacht der US-Wahl

Umfragen zur Präsidentschaftswahl in den USA werden von nahezu jedem Medium durchgeführt oder geteilt. Sie sind etwas anderes als die Hochrechnungen und Prognosen am Wahlabend. Die Prognosen zur US-Wahl, die speziell am Wahltag erstellt werden, gegen von Wählerbefragungen an den Wahllokalen aus. Sie versuchen dadurch ein möglichst genaues Stimmungsbild zu erhalten. Die Hochrechnungen zur US-Wahl entstehen dadurch, dass die realen Zahlen ausgezählter Wahllokale in diese Prognose hineingerechnet werden. Die Hochrechnungen werden deshalb mit Fortschreiten des Wahlabends immer genauer.

Viele Amerikaner kritisieren die Umfragen im Vorfeld der Wahl spätestens seit dem Sieg von Donald Trump im Jahr 2016 stark. So schreibt ein Nutzer auf Twitter: „Glaubt irgendjemand die Umfragen zur US-Wahl 2020? Ich rolle jedes Mal mit den Augen, wenn ich höre, dass Biden gewinnt. Haben wir nichts gelernt?“

Auch 2016 standen die Zeichen für Hillary Clinton sehr viel besser als für Donald Trump - gewonnen hat letzterer trotzdem. Das liegt unter anderem am Wahlsystem in den USA. Die wahlberechtigten Amerikaner wählen nämlich nicht den Präsidenten selbst, sondern sogenannte Wahlleute.*

Live aus der Wahlnacht: Prognosen und Hochrechnungen zur US-Wahl 2020

Diese Wahlleute kommen erst im Dezember zusammen und wählen dann offiziell den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.* Wieso liegt der Fokus dann auf dem 03. November 2020, könnte man sich da fragen. Wieso gibt es dann am Abend der US-Wahl die Prognosen und Hochrechnungen?

Eine kleine Erklärung: Um Präsident zu werden, muss ein Kandidat 270 von 538 Stimmen der Wahlleute erhalten. Die Anzahl dieser Stimmen ist bereits nach der US-Wahl im November 2020 sichtbar, so dass klar ist, wen die Wahlleute in einem letzten, formalen Akt zum Präsidenten Wählen. Bei den Prognosen und Hochrechnungen am 3. November geht es deshalb vor allem darum, die Zahl der Wahlmänner für die beiden Kandidaten zu bestimmen.

Allerdings sind die Wahlleute in vielen Bundesstaaten nicht gesetzlich dazu verpflichtet, dem Votum der Wähler zu folgen. Den Wählerwillen können die Hochrechnungen also durchaus frühzeitig abbilden - theoretisch gibt es aber später noch etwas Raum für Überraschungen. (jey) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Carolyn Kaster/AP/dpa

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