Immer mehr Abfall

Corona-Lockdown: Hamburg versinkt im Müll

Verpackungsmüll-Menge in Deutschland
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Gelbe Säcke für Verpackungsmüll und blaue Säcke für Papier. Der Verbrauch von Verpackungen in Deutschland nimmt weiter kräftig zu. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Im Corona-Lockdown halten sich viel mehr Menschen zu Hause auf als normalerweise. Dadurch gibt es auch viel mehr Müll als sonst. In Hamburg wird das jetzt zum Problem.

Hamburg – Das Coronavirus hat spürbare Auswirkungen auf das tägliche Leben in Deutschland. Die Restaurants und Geschäfte sind geschlossen und die meisten Menschen halt sich überwiegend zu Hause auf. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Haushalte viel mehr Müll produzieren in den vergangenen Jahren. Und daher stapelt sich der Müll nun im ganzen Hamburger Stadtgebiet*. Vor allem im Hamburger Stadtteil Ottensen sind die Mülleimer und Container oft schon direkt nach der Entleerung wieder rappelvoll. Besonders um den Bahnhof Altona herum ist es schlimm. Die Stadtreinigung Hamburg entleert die Container deshalb bis zu fünfmal die Woche. Selbst Anwohner beschwerten sich schon über die Situation.

Schon im Sommer vergangenen Jahres war aufgefallen, dass sich der Müll in Hamburg ansammelt. Damals hatte die CDU die Schuld bei der Stadtreinigung gesucht*. Doch diese setzt seither viel mehr Personal ein, um dem Müllproblem in der Hansestadt entgegenzuwirken. Die Mülleimer werden öfter entleert und extra Personal wurde eingestellt. Dieses soll nun die Pappe vor und in den Papp-Container in kleine Stück zerreißen, damit mehr in einen Container hineinpasst. Doch alles nicht genug. Mülltüten stehen in den Straßen, medizinische Masken liegen im Gebüsch und überall finden sich To-Go-Becher. Gut, dass es in Hamburg seit einigen Jahren die Waste-Watchers gibt. Sie jagen in der Hansestadt nach Müllsündern. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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