Schauspieler verrät

Til Schweiger: „Ich glaube nicht wirklich an Gott“

"Ich persönlich habe überhaupt kein Gefühl für Gott", sagte Til Schweiger in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau.
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„Ich persönlich habe überhaupt kein Gefühl für Gott“, sagte Til Schweiger in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau.

Einen Pfarrer spielen, selbst aber mit Gott nichts am Hut haben? So ergeht es Til Schweiger mit seinem neuen Kinofilm „Gott, du kannst ein Arsch sein“. Warum das so ist, erklärte der Schauspieler nun in einem Interview.

Der Glaube gibt vielen Menschen Halt - gerade in Krisenzeiten wie während der Corona-Pandemie. Anders geht es Til Schweiger, der in einem Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau nun betonte: „Ich persönlich habe überhaupt kein Gefühl für Gott, weil ich nicht wirklich an Gott glaube.“ Wenn sich Sachen ereigneten, die in den Augen des Schauspielers und Filmemachers ungerecht gewesen seien, habe er sich oft gedacht: „Wo bist du denn da oben, wenn es dich wirklich gibt?“

Auch mit dem Konzept von Karma könne Schweiger wenig anfangen, wie er sagte: „Es passieren Dinge auf der Welt, wo ich mich frage: 'Ja, wo ist denn jetzt das Karma?' Zum Beispiel, wenn junge Menschen sterben, oder wenn andere Menschen, die nur negative Energie in die Welt bringen, so alt werden.“ Zwar heiße es dann oft, auf solche Menschen warte eine Strafe im nächsten Leben, „aber ich weiß nicht, ob ich daran glauben kann“, zweifelt der 56-Jährige. Dagegen sei er der Überzeugung, „dass Menschen, die uns verlassen, trotzdem ihre Energien hinterlassen - manche mehr, manche weniger“.

Neuer Kinofilm „Gott, du kannst ein Arsch sein“

Im neuen Kinofilm „Gott, du kannst ein Arsch sein“ (Start: 1. Oktober) verkörpert Til Schweiger den Familienvater Frank, dessen Tochter Steffi (Sinje Irsling) nach ihrem Schulabschluss eine schreckliche Diagnose bekommt: Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt. Für ihre Eltern Frank und Eva (Heike Makatsch) bricht mit der Diagnose eine Welt zusammen, und sie verbieten ihrer Tochter die Teilnahme an der lange ersehnten Abschlussfahrt nach Paris.

Steffi will sich damit nicht abfinden: Sie lernt den Zirkusartisten und Motorradakrobaten Steve (Max Hubacher) kennen, der vor seinem Vater (Jürgen Vogel) abgehauen ist. Gemeinsam begeben sie sich auf einen aufregenden Roadtrip Richtung Paris - während Steffis Eltern die Verfolgung aufnehmen.

teleschau

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