Erstürmung des Kapitols

„Terrorismus“: So reagiert Hollywood auf die Ereignisse in den USA

"Der Präsident sagt 'Wir lieben euch' zu einem Mob, der das Kapitol gestürmt und terrorisiert hat", schreibt Ben Stiller bei Twitter. "Es ist Ironie, dass diese Person vom Kongress, der sich dort trifft, dazu befähigt wurde; seine Rhetorik ist in echte Gewalt umgeschlagen."
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„Der Präsident sagt 'Wir lieben euch' zu einem Mob, der das Kapitol gestürmt und terrorisiert hat“, schreibt Ben Stiller bei Twitter. „Es ist Ironie, dass diese Person vom Kongress, der sich dort trifft, dazu befähigt wurde; seine Rhetorik ist in echte Gewalt umgeschlagen.“

Schockstarre in Hollywood: Nach den Ereignissen in Washington reagieren die Stars bei Twitter.

Chaos in den USA: Nach der Erstürmung des Kapitols in Washington D.C. reagiert Hollywood entsetzt auf die Ereignisse. Eine Auswahl verschiedener Stimmen:

„Stellt euch vor, das wäre unsere Seite gewesen“, schreibt der Demokrat Mark Ruffalo. „Die Straßen wäre voller Blut, und nicht ein einziger von uns wäre bewaffnet. Man hat dies erlaubt.“

Sacha Baron Cohen („Borat“) gibt den Chefs von Twitter, YouTube und Google eine Mitschuld an den Ereignissen. „Donald Trump hat soeben zu einem gewalttätigen Angriff auf die amerikanische Demokratie angestiftet. War das ENDLICH genug, damit ihr handelt? Es ist Zeit, dass ihr Donald Trump dauerhaft von euren Plattformen verbannt!“ Twitter und Facebook haben entwischen gehandelt und mehrere Botschaften von Trump gelöscht; Twitter sperrte außerdem das Profil des US-Präsidenten vorübergehend.

Josh Gad („Artemis Fowl“ schreibt: „Erklärt mir, wie Polizeibeamten im wahrsten Sinne des Wortes Nazis, White Supremacists und einen Mob von Verrückten EINGELADEN haben, unser Kapitol-Gebäude ungehindert zu entweihen.“

„Der Präsident sagt 'Wir lieben euch' zu einem Mob, der das Kapitol gestürmt und terrorisiert hat“, schreibt Ben Stiller. „Es ist Ironie, dass diese Person vom Kongress, der sich dort trifft, dazu befähigt wurde; seine Rhetorik ist in echte Gewalt umgeschlagen.“

Schauspieler Michael Keaton erinnert in einem Tweet an eigene Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg: „Ich wurde durch Tränengas gejagt und getrieben, als ich in den 70-ern gegen den Krieg demonstriert habe. Was die Polizei heute NICHT getan hat, war schockierend. Während der 'Black Lives Matter'-Demos waren sie doch auch bereit - obwohl diese friedlich waren.“

Musikerin Jennifer Lopez hat eine einfache, aber eindrucksvolle Botschaft an ihre Twitter-Follower: zwei betende Hände.

Schauspielerin Cynthia Nixon, die auch Politikerin der Demokratischen Partei ist, hat eine klare Vorstellung davon, wie man die Menschen bezeichnen soll, die das Kapitol gestürmt haben: „inländische Terroristen“.

Bestseller-Autor Stephen King schreibt, Trump habe nur eine Möglichkeit, das Chaos in den USA zu beenden: „die Wahl anzuerkennen“.

Produzentin Shonda Rhimes („Grey's Anatomy“) schreibt, bei den Ereignissen habe es sich um einen „Staatsstreich“ gehandelt: „Nicht Patriotismus. EIN STAATSSTREICH.“

Für Dokumentarfilmer Michael Moore ist klar: „Das war nicht zufällig. Es war geplant. Keine Polizeipräsenz, um es zu stoppen. Da passiert ein Staatsstreich.“

Auch Arnold Schwarzenegger, Politiker der Republikaner, aber entschiedener Trump-Gegner, hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet: „Ich hoffe, dass alle unsere Politiker heute auf der Seite der Wähler stehen. Ich werde sie beobachten.“

„Stellt euch vor“, schreibt Schauspieler Chris Evans über den Mob im Kapitol, „was für ein Gemetzel es gegeben hätte, wenn sie nicht weiß gewesen wären.“

teleschau

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