Ex-Skisprung-Star

Sven Hannawald: „Da kriege ich jedes Mal Gänsehaut“

Sven Hannawald ist vor vielen Jahren als Skispringer zurückgetreten. Allerdings packt ihn noch heute die Gänsehaut, wenn er an die Sprungschanze denkt.
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Sven Hannawald ist vor vielen Jahren als Skispringer zurückgetreten. Allerdings packt ihn noch heute die Gänsehaut, wenn er an die Sprungschanze denkt.

Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald kann eine beachtliche Anzahl an Medaillen sein Eigen nennen - darunter auch olympisches Gold. Doch was denkt er heute über den Sport, der ihn berühmt gemacht hat?

Zur Jahrtausendwende zählte Sven Hannawald zu den erfolgreichsten Skispringern in Deutschland. Zwischen 1998 und 2003 gewann der Sachse zahlreiche Medaillen, darunter olympisches Gold, zweimal wurde er Skiflug-Weltmeister. Kein Wunder, dass ihm heute noch ein Schauer über den Rücken läuft, wenn er als Experte beim Sender Eurosport die Sprünge seiner jungen Kollegen kommentiert. „Ich sehe die Jungs dann vor meinen Augen jenseits der 250 Meter weit fliegen - und kriege jedes Mal Gänsehaut. Da bin ich Feuer und Flamme und vermisse es schon ein bisschen“, verrät Hannawald im Gespräch mit Moderatorin Barbara Schöneberger im Radio-Talk „Mit den Waffeln einer Frau“. „Doch mein Kopf sagt dann: Guck zu, freu dich drüber, aber lass es einfach.“

Heute gibt der 45-Jährige Seminare zum Thema betriebliche Gesundheit. Zwar sei er Unternehmensberater, eine reine Büroarbeit könne er sich aber nicht vorstellen. „Wenn ich mein Geld nur mit dem Beantworten von E-Mails verdienen müsste, würde es ganz schlimm aussehen“, erzählt Hannawald. Auch sein Handy scheint er lieber wegzulegen: Seine Lieblings-App sei „Flugmodus“, verrät der dreifache Vater. Im Mai kam Hannawalds jüngstes Kind zur Welt, seit 2016 ist er mit der Fußballerin Melissa Thiem verheiratet. 2005 hatte er sein Karriereende als Skispringer verkündet.

Das gesamte Interview mit Sven Hannawald ist am Samstag, 18. Juli, ab 11.00 Uhr, bei barba radio zu hören. Zu empfangen ist der Sender auf barbaradio.de oder per „barba radio“-App. Darüber hinaus kann das Gespräch ab Montag, 20. Juli, auch als Podcast gestreamt werden.

teleschau

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