“Überall lagen tote Tiere herum“

Schockmoment für TV-Köchin Sarah Wiener

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TV-Köchin Sarah Wiener ist für ihre herzliche Art bekannt. Doch bei diesem Vorfall dürfte ihr das Lachen vergangen sein. 

Schockmoment für TV-Köchin Sarah Wiener: Einige Tiere ihrer Rinderfarm in Kerkow brachen aus ihrem Gehege aus und wurden von einem Zug überrollt. 

Kerkow -  Sarah Wiener ist nicht nur erfolgreiche TV-Köchin, sondern setzt sich auch mit Leib und Seele für bessere Tierhaltung ein. Deswegen gründete sie auch das Gut Kerkow im Nordosten Brandenburgs, auf dem sie mit zwei Partnern eine artgerechte Rinderzucht betreibt. Doch auf dem Bio-Bauernhof ereignete sich ein schreckliches Unglück: Einige Tiere trampelten einen Zaun nieder und verirrten sich auf nahe gelegene Bahngleise. Zwölf Rinder starben dabei, wie die „Märkische Oderzeitung“ berichtet. 

Sarah Wieners Rinderherde trampelt Zaun nieder: Tiere werden von Zug erfasst

Wie erst jetzt bekannt wurde, waren am 29. September kurz vor Mitternacht einige Rinder aus dem Gut Kerkow ausgebrochen, indem sie einen Weidezaun niedergetrampelt hatten. Dadurch wäre der Elektrozaun außer Betrieb geraten, wie die Märkische Oderzeitung unter Berufung berichtet. Einige der ausgebüxten Tiere sollen auf nahe gelegene Zuggleise gelaufen sein. Wie die Zeitung weiter berichtet, näherte sich jedoch ein Zug mit 100 km/h. Der Lokführer habe die Tiere im Scheinwerferlicht zwar gesehen, hätte jedoch nicht mehr bremsen können. 

Der Zug erfasste mehrere Rinder, sechs davon starben sofort. Drei Tiere erlösten die hinzugerufenen Beamten noch vor Ort von ihrem Leiden. „Überall lagen tote Tiere herum, abgetrennte Gliedmaßen, Blut, aufgerissene Körper“, beschreibt die Märkische Oderzeitung den Ort des Geschehens. Später stieg die Zahl der verunglückten Tiere laut Gut Kerkow auf zwölf. Der Lokführer blieb unverletzt. 

Nach Zugunglück: Bahnstrecke für sechs Stunden gesperrt

Die Bundespolizei der Inspektion Angermünde sicherte die Unfallstelle umgehend, musste daher auch die Strecke für den weiteren Bahnverkehr sperren. Laut der Märkischen Oderzeitung konnten erst sechs Stunden später Züge wieder passieren, da sich die Bergung der toten Tiere äußert schwierig gestaltete. Währenddessen halfen die örtlichen Feuerwehren bei der Suche nach den restlichen Rindern, die auch wieder unverletzt in die Stallungen zurückgetrieben werden konnten, heißt es weiter in dem Bericht.

Darum wurde erst jetzt von der Polizei über den Vorfall berichtet

Doch warum wurde das Unglück erst nach zwei Monaten publik? Wie die Tageszeitung berichtet, hätte es im Dorf Gerüchte gegeben, der Fall würde nur geheim gehalten werden, weil es sich um „Promi-Rinder“ handle. Doch der Grund für die verzögerte Berichterstattung ist laut Märkischer Oderzeitung einfach: Der Presseverantwortliche der Bundespolizei wäre zu jener Zeit im Urlaub gewesen.

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Blut, Knochen, Haut und Innereien: Dieser Fund schockiert wirklich

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