66-jährige HipHop-Debütantin

Rich Nana: Rap-Oma stichelt gegen Nicki Minaj

Ein echtes Unikat: Diana Foster arbeitete schon als Stripperin, Weinhändlerin und Beraterin für Schönheits-OPs. Jetzt nennt sie sich Rich Nana und will Rap-Star werden.
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Ein echtes Unikat: Diana Foster arbeitete schon als Stripperin, Weinhändlerin und Beraterin für Schönheits-OPs. Jetzt nennt sie sich Rich Nana und will Rap-Star werden.

Viel Geprotze, große Klappe: Die einstige Stripperin und Weinhändlerin Rich Nana feiert mit 66 Jahren ihr Debüt als Rapperin und beweist im Interview mit teleschau, dass sie es mit den ganz Großen aufnehmen will. Wenn es bald den ersten Beef gibt, dann wahrscheinlich mit Nicki Minaj.

Wer so spät anfängt, der muss wohl gleich die ganz großen Kaliber ins Visier nehmen. In ihrem kürzlich veröffentlichten ersten Video „Papi Chulo“ protzte die 66-jährige Rap-Debütantin Rich Nana gleich nach allen Regeln der Kunst. Im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau stellt sie nun erneut unter Beweis, dass es ihr nicht an Selbstbewusstsein mangelt - inklusive einer fiesen kleinen Spitze gegen Nicki Minaj.

Für den Dreh von „Papi Chulo“, der in Kuba stattfand, engagierte Rich Nana (bürgerlich Diana Foster) viele renommierte Profis, darunter auch Regisseur Gil Green, der bereits mit Superstars wie Jason Derulo, Pitbull und Nicki Minaj arbeitete. Wie kommt man als HipHop-Neuling zu solchem Top-Personal? „Ganz so einfach kriegt man diese Leute natürlich nicht“, räumt Rich Nana ein, und ergänzt stolz: „Aber das heißt, irgendetwas ist an mir dran.“ Gil Green schwärme in den sozialen Medien davon, „wie wunderbar es gewesen sei, mit mir in Havanna zu drehen. Das schreibt er über Nicki Minaj nicht.“

Eine der verrücktesten Pop-Geschichten des Jahres

Ob Rich Nana und Megastar Nicki Minaj je von Angesicht zu Angesicht aufeinandertreffen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Das späte Rap-Debüt von Rich Nana gehört zu den verrücktesten Pop-Geschichten des Jahres. 1954 als Teil einer verarmten Adelsfamilie in Prag geboren, floh Diana Foster als junges Mädchen aus der damals kommunistischen Stadt. „Im grauen Kommunismus aufzuwachsen, hat mir gar nicht gefallen“, erklärt die heutige Jetsetterin. Im Lauf ihres Lebens arbeitete Foster, die nach der Flucht aus Prag zunächst in Deutschland lebte und dann in die Schweiz zog, unter anderem als Striptease-Tänzerin, Weinhändlerin und Clubbesitzerin. Auch als Schlagersängerin hat sie sich schon versucht.

Foster hatte nach eigener Aussage stets den Traum, einmal berühmt zu werden. „Ich wollte immer schon singen. In der Vergangenheit habe ich das auch ein paarmal versucht, aber keinen Erfolg damit gehabt“, erinnert sie sich im Interview. Mit inzwischen 66 Jahren kommt sie nun doch noch zu dem erhofften Ruhm: Ihr Song „Papi Chulo“ generierte bei TikTok bereits über neun Millionen Views. Weitere Songs und Videos sollen folgen. Das erklärte Ziel von Rich Nana ist der Einstieg in die US-amerikanischen Billboard-Hot-100-Charts, und die glamouröse Rap-Granny ist sich sicher: „Das schaffe ich auch!“

teleschau

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