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Rezo verlangt härtere Gangart gegen „Querdenker“

Der Influencer Rezo ist fassungslos ob der "Querdenken"-Bewegung. In seinem YouTube-Video "Wenn Idioten deine Freiheit und Gesundheit gefährden ..." prangert er zudem das Vorgehen von Politik und Polizei an.
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Der Influencer Rezo ist fassungslos ob der „Querdenken“-Bewegung. In seinem YouTube-Video „Wenn Idioten deine Freiheit und Gesundheit gefährden ...“ prangert er zudem das Vorgehen von Politik und Polizei an.

In einem neuen YouTube-Video macht Rezo deutlich, dass es sich bei den Corona-kritischen „Querdenkern“ um keine „bunte Mischung“ handele - und zeigt Verbindungen in rechtsextreme Kreise auf. Auch Bundesregierung und Polizei bekommen ihr Fett weg.

Der junge Mann mit den blauen Haaren hat es wieder getan: Sein Video „Die Zerstörung der CDU“ schlug im Mai 2019 hohe Wellen und machte den Influencer Rezo einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Nun widmet er sich den Anti-Corona-Demonstrationen der sogenannten „Querdenker“-Bewegung. In seinem 18-minütigen YouTube-Clip namens „Wenn Idioten deine Freiheit und Gesundheit gefährden ...“ prangert er allerdings nicht nur die „Querdenker“ selbst an, sondern richtet seine Kritik auch gegen die Bundesregierung. Sein Vorwurf: Politik und Polizei würden die Corona-Kritiker trotz aufgelöster Versammlungen gewähren lassen und systematisch deren Hygieneverstöße tolerieren.

Dies habe zur Folge, dass die Bundesregierung den Rückhalt in der eigenen Bevölkerung verliere - und obendrein zur weiteren Radikalisierung der sogenannten Querdenker beitrage. Während Rezo einerseits Köpfe der Bewegung wie den Koch Attila Hildmann auf die Schippe nimmt, spricht er gleichzeitig die Warnung aus, diese Leute nicht einfach als „Verrückte“ abzutun. So zeigt der Influencer mit 1,5 Millionen Abonnenten alleine auf YouTube Verstrickungen in rechtsextremistische Strukturen auf. „Querdenker“ seien demnach keine „bunte Mischung“, stattdessen gäbe es enge Kontakte in die rechte Szene.

Keine Konsequenzen = weitere Radikalisierung?

Den staatlichen Umgang mit den „Querdenkern“ bezeichnet Rezo gar als „Sonderbehandlung“. Einsatzkräfte ließen die Demonstranten gewähren, obwohl diese sich in der Vergangenheit geweigert hätten, polizeilichen Anweisungen folgezuleisten. Ein Beispiel liefert er mit der Aussage des Leipziger Polizeipräsidenten Torsten Schultze. „Gewalt einzusetzen war, an dieser Stelle für uns nicht angezeigt“, hatte dieser am Rande einer Kundgebung trotz Ausschreitungen verlauten lassen. Fehlende Konsequenzen würden Rezos Ansicht nach aber aggressives Verhalten der Corona-Kritiker befeuern, das Pandemiegeschehen durch bewusste Missachtung der Hygienevorschriften werde außerdem verstärkt.

Rezos Fazit: Eine härtere Linie gegenüber den „Querdenkern“ muss her. „So lange der Staat einer kleinen, rücksichtslosen Minderheit Sonderrechte vergibt und nicht mal die grundlegendsten Vorschriften durchsetzt, fühlt sich die Mehrheit irgendwann verarscht und hat auch keine Lust mehr, ihr eigenes Leben einzuschränken.“

teleschau

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