Thema Maskenpflicht

Monika Gruber: „Bitte Denken nicht vergessen!“

Die bayerische Kabarettistin Monika Gruber (48) legt nach ihrer letzten Tour derzeit eine Pause ein. In den sozialen Medien meldet sie sich indes zu Wort.
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Die bayerische Kabarettistin Monika Gruber (48) legt nach ihrer letzten Tour derzeit eine Pause ein. In den sozialen Medien meldet sie sich indes zu Wort.

„Neues aus der Kategorie 'So vui kon I gar ned saufa, dass I mi nimmer ärgern muass“. - So beginnt ein Instagram-Video, das die bayerische Kabarettistin Monika Gruber postete. Darin fährt sie - zum Thema „Maskenpflicht“ - schwere Geschütze auf. Abgefeuert in - natürlich - bayerischer Mundart.

Monika Gruber (48) hat das Herz am rechten Fleck und eine bayerische Zunge, die sich schwer in Zaum halten lässt. Zumal, wenn der „Gruberin“ was auf den Magen schlägt. Aktuell hat ihr vor allem die Weltgesundheitsorganisation WHO das „Kraut ausgschütt“, wie man auf Bairisch sagt, sowie die „Maskenpflicht“. In einem Facebook- und Instagam-Video machte die Gruberin ihrem Corona-Ärger Luft - und zigtausend ihrer Fans stimmen ihr zu.

„Bitte helfen Sie mit, die Menschheit zu retten, indem Sie sich möglichst weit von ihr fern halten.“ Diesen Spruch von der WHO habe Monika Gruber kürzlich gelesen. Und sie erachtet ihn als den „ungefähr dümmsten seit 'Geiz ist geil'!“ Noch dümmer findet sie diverse Gebote zur „Maskenpflicht“. Wobei es ihr nicht explizit um das Tragen von Schutzmasken geht, sondern um die mangelnde Logik. Noch vor wenigen Wochen hätten Experten gesagt, das selbstgebastelte Schutzmasken für gesunde Menschen nicht nur „sinnbefreit“, sondern für ältere Menschen und Kinder sogar schädlich sein könnten. Jetzt aber würden alle rumlaufen „wie gesichts- und mimiklose Lemminge“.

Besonders zweifelt die Gruberin die Zweckmäßigkeit von Schals als Maskenersatz an. „Der soll gegen Viren helfen? Das ist so, als würdest du bei der Verhütung sagen: Kondome? Geh', nimmst einfach eine alte Wursthaut, wenn du mit dem Weißwurstessen fertig bist.“

Monika Gruber schließt mit den Worten „Bitte: Corona hin, Pandemie her. Denken nicht vergessen“ und erntete in den sozialen Medien viel Lob für ihre Ausführungen. Aber auch reichlich Kritik, sodass die im Netz derzeit allgegenwärtigen Diskussionen rund um das Thema auch hier erwachten.

teleschau

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