Verleihung des Bayerischen Filmpreises

Mit 10.000 Euro Preisgeld feiern: „Tatort“-Kommissar Felix Klare plant After-Corona-Party

It's Party-Time! Aktuell macht die Corona-Pandemie Schauspieler Felix Klare da zwar einen Strich durch die Rechnung. Nach der Pandemie will der frisch prämierte 42-Jährige dafür umso größer feiern - und dafür das Preisgeld nutzen, mit dem sein blauer Panther dotiert war.
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It's Party-Time! Aktuell macht die Corona-Pandemie Schauspieler Felix Klare da zwar einen Strich durch die Rechnung. Nach der Pandemie will der frisch prämierte 42-Jährige dafür umso größer feiern - und dafür das Preisgeld nutzen, mit dem sein blauer Panther dotiert war.

Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises fand aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen nur im kleinen Rahmen statt. Wenn die Pandemie vorbei ist, möchte Felix Klare, der als bester Darsteller ausgezeichnet wurde, dafür ordentlich feiern.

Inzwischen schränkt die Corona-Pandemie seit rund sieben Monaten das öffentliche Leben ein. Viele Menschen sehnen sich nach der Unbeschwertheit einer guten Party. Dazu zählt offenbar auch Schauspieler Felix Klare, unter anderem bekannt für seine Rolle als Kommissar Sebastian Bootz im Stuttgarter „Tatort“. Für die Zeit nach der Pandemie kündigte der 42-Jährige nun an, eine gigantische Party organisieren zu wollen: „Ich werde eine Riesenfete machen, wenn das alles hier vorbei ist, wenn der Spuk ein Ende hat“, versprach er am Mittwoch bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises in München.

Finanzieren will er die großen Feierlichkeiten wohl mit seinem Preisgeld, für seine Leistung im ARD-Drama „Weil du mir gehörst“, wurde er als bester Darsteller geehrt. Und der sogenannte Blaue Panther ist ordentlich dotiert. „Ich habe ja 10.000 Euro dafür“, so Klare, der offenbar einen Teil seines Geldes in die Ausrichtung der After-Corona-Party stecken will.

Die Preisverleihung selbst musste aufgrund der Corona-Bestimmungen auf das gewohnte Tamtam verzichten, prämiert wurden die Schauspieler stattdessen im kleinen Kreis, im Kaisersaal der Residenz. Dies stieß bei Preisträger Felix Klare auf Verständnis, andererseits äußerte er auch sein Bedauern über die nötigen Umstände rund um die Gala: „Da kriegt man endlich mal so eine schöne Ehrung und dann ist das in so einem kleinen Rahmen, das ist schon sehr schade.“

Ehrenpreis für Carolin Reiber

Die Blauen Panther verlieh die bayerische Digitalministerin Judith Gerlach, die herausstellte: „Corona hat uns in diesem Jahr gezeigt, wie bedeutsam das Medium Fernsehen nach wie vor ist.“ Unter anderem honorierte sie auch die Leistung von Aylin Tezel („Der Club der singenden Metzger“), die in der Hauptkategorie als beste Darstellerin prämiert wurde.

Den Preis für die „Beste Regie“ nahm Pia Strietmann für ihren Film „Endlich Witwer“ entgegen, und Sebastian Pufpaff („Pufpaffs Happy Hour“) durfte sich über die Auszeichnung in der Sparte „Unterhaltung“ freuen. Moderatorin Carolin Reiber war bereits am Dienstag für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Markus Söder würdigte die 79-Jährige als „Fernsehliebling“.

Am Donnerstag, 15. Oktober, strahlt das BR Fernsehen ab 22.45 Uhr eine Zusammenfassung der Verleihung aus, die im Anschluss auch in der BR Mediathek verfügbar sein wird.

teleschau

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