Filmstar setzt sich ein

Jürgen Vogel: Schauspieler lässt plötzlich Bombe platzen - Fans beeindruckt

Jürgen Vogel war Gast bei der ARD-Show "Klein gegen Groß". Davor berührte der Schauspieler die Fans mit einer wichtigen Botschaft.

  • Jürgen Vogel zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern
  • Als Promi ist der 51-Jährige zum sechsten Mal in der ARD-Show "Klein gegen Groß" zu Gast
  • Zuvor hat der in Hamburg geborene Schauspieler allerdings eine wichtige Botschaft

Hamburg - Jürgen Vogel zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern. Der in Hamburg geborene 51-Jährige wirkte seit 1985 bereits in über hundert Film- und Serienproduktionen mit. Dazu ist Jürgen Vogel, der bereits als Neunjähriger für Kindermoden beim Otto-Versand posierte, als Drehbuchautor, Komiker, Filmproduzent und Sänger aktiv. 

Es gibt also fast nichts, was das Multi-Talent aus Hamburg nicht kann. Auch deshalb war Jürgen Vogel bereits fünf Mal in der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" zu Gast. Am Samstag (4. Januar 2020) folgt seine sechste Teilnahme, doch zuvor hat der Schauspieler eine wichtige Botschaft verkündet, wie nordbuzz.de* berichtet.

Jürgen Vogel: Schauspieler zum sechsten Mal in ARD-Show "Klein gegen Groß" zu Gast

Bevor Jürgen Vogel zum sechsten Mal in der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" zu Gast ist, gab der in Hamburg geborene Schauspieler der Frankfurter Rundschau ein Interview. Darin hatte der 51-Jährige eine wichtige Botschaft, hinter der das Multi-Talent auch mit großem Einsatz steht. Im Vorfeld der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" verriet Jürgen Vogel, dass er sich nach wie vor für den Verein "Junge Helden" engagiert.

Die "Jungen Helden" setzen sich für eine ergebnisoffene Aufklärung über Organspende ein und wollen damit vor allem Jugendliche und junge Erwachsene erreichen. Auch Jürgen Vogel liegt das Thema Organspende am Herzen. "Ich habe meiner Schwester vor knapp 30 Jahren Knochenmark gespendet, da hatte ich das erste Mal mit Organspende zu tun", sagt der Schauspieler und verrät, dass seine Schwester unter Leukämie litt. Schon zuvor sei Jürgen Vogel mit dem Thema Organspende in Berührung gekommen. Im Jahr 2003 gründete der Schauspieler dann gemeinsam mit weiteren Prominenten wie Nora Tschirner den Verein "Junge Helden".

Jürgen Vogel: "Organspende finde ich super" - 80 Prozent der Menschen sehen das genauso

80 Prozent der Menschen finden eine Organspende gut, doch nur 30 Prozent haben einen Spenderausweis. Auch deshalb hat Jürgen Vogel, der am Samstag (4. Januar 2020) zum sechsten Mal in der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" auftreten wird, eine klare Meinung zur Widerspruchsregelung. "Wir machen ja nun seit langer, langer Zeit diese Aufklärungsarbeit und trotzdem hat sich an den Spenderzahlen nichts geändert. Die Widerspruchsregelung ist die perfekte Lösung für alle", findet der in Hamburg geborene Schauspieler. Die Widerspruchsrelegung würde alle Menschen als Organspender führen. Wer das nicht möchte, könnte dann widersprechen.

Viele Menschen seien einer Organspende gar nicht abgeneigt, doch in der Öffentlichkeit käme man nie mit dem Thema in Berührung. "Um etwas zu erfahren, muss man sich praktisch immer selbst einen Schritt darauf zu bewegen", findet Jürgen Vogel, der zudem die Angst vor einem Spenderausweis nicht verstehen kann. "Dass man zum Beispiel bei einem Unfall vorschnell für tot erklärt wird, wenn man einen Spenderausweis besitzt, das ist totaler Quatsch", weiß der Schauspieler aus Hamburg und verweist darauf, dass bei einem Hirntod immer zwei unabhängige Ärzte eben diesen bestätigen müssen.

Jürgen Vogel: Schauspieler wirbt für Widerspruchsregelung zur Organspende - "Spenden bleibt freiwillig"

Organe würden bei Menschen mit einem Spenderausweis ohnehin nur dann nach dem Tod entnommen werden, wenn tatsächlich ein Hirntod festgestellt wird. "Das ist ein ganz seltener Fall. Nur ein kleiner Prozentsatz aller Todesfälle sind Hirntode", sagt Jürgen Vogel. Dass einige Menschen dem Thema Organspende aus Angst ablehnend gegenüber stehen, hat für den Schauspieler aus Hamburg einen einfachen Grund. "Wir beschäftigen uns lieber mit dem Irrationalen als mit dem Rationalen", sagte der 51-Jährige aus Hamburg in einem Interview mit der Cosmopolitan

Die Widerspruchsregelung sieht Jürgen Vogel deshalb als richtigen Weg. "Gegner der Organspende können einmalig erklären, dass sie es für sich nicht wollen. Der Widerspruch wird dann in einem Register gespeichert und kann ebenfalls nicht verloren gehen. Das ist hundertprozentig abgesichert. Und man muss immer wieder sagen: Widerspruchslösung heißt, Spenden bleibt freiwillig. Niemand muss spenden", sagt der Schauspieler aus Hamburg, der am kommenden Samstag (4. Januar 2020) aber erstmal in der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" zu Gast ist.

Jürgen Vogel: Sechste Teilnahme an der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell"

Bevor in das Thema Organspende aber neue Bewegung kommt, ist erst einmal der körperliche Einsatz von Jürgen Vogel gefragt. Bei der sechsten Teilnahme in der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" wird der 51-Jährige aus Hamburg von einem achtjährigen Mädchen herausgefordert. Die Schülerin aus der Nähe von Stuttgart ist Leistungskunstturnerin, turnt am Bundesstützpunkt in Stuttgart. Derweil spricht Jörg Pilawa jetzt über die Schock-Diagnose für seine Tochter, wie nordbuzz.de* berichtet.

In der ARD-Show "Klein gegen Groß - Das unglaubliche Duell" wird sie Schauspieler Jürgen Vogel mit einer "Klappmesser"-Übung herausfordern, bei der auch ein Seil zum Einsatz kommt. Die "Klappmesser"-Übung ist eine Bauchmuskel-Übung. Ob sich die Achtjährige gegen den 51-Jährigen aus Hamburg durchsetzt, wird sich am Samstag ab 20.15 Uhr in der ARD zeigen. Unterdessen richtete ARD-Moderator Jörg Pilawa klare Worte an Greta Thunberg.

Quelle: Nordbuzz.de

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Rubriklistenbild: © Fotomontage / picture alliance / dpa

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