Dokumentation auf YouTube

„Ich hatte Panikattacken und weinte jeden Tag“: Paris Hilton enthüllt Misshandlungs-Trauma

Die Öffentlichkeit kennt Paris Hilton als reiche Hotelerbin und It-Girl. Nun will die 39-Jährige mit einer Dokumentation ihr wahres Ich enthüllen - und lüftet ein traumatisches Geheimnis.
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Die Öffentlichkeit kennt Paris Hilton als reiche Hotelerbin und It-Girl. Nun will die 39-Jährige mit einer Dokumentation ihr wahres Ich enthüllen - und lüftet ein traumatisches Geheimnis.

In einer Dokumentation auf YouTube spricht Paris Hilton über ein lang verschwiegenes Trauma ihrer Kindheit: Misshandlungen, die sie auf einem Internat erleiden musste.

Paris Hilton ist den meisten bekannt als US-amerikanische Hotelerbin, die sich gelegentlich in der Film- und Musikbranche versuchte. Nun wurden Details zu ihrer Jugend bekannt, die das It-Girl in einem ganz anderen Licht dastehen lassen: In ihrer Dokumentation „This Is Paris“, die am Montag, 14. September, auf ihrem YouTube-Kanal veröffentlicht werden soll, erzählt Hilton von einem lang gehüteten Geheimnis: Als Teenager sei sie auf einem Internat regelmäßig misshandelt worden.

„Ich habe meine Wahrheit so lange vergraben“, erzählte die 39-Jährige, die vor allem durch die Reality-Show „The Simple Life“ (2003 bis 2007) an der Seite von Nicole Richie Berühmtheit erlangte. Nachdem sie als Teenager rebellisch war und immer wieder ausbüchste, um auf Partys zu gehen, und auch Handy- und Kreditkartenentzug nicht halfen, schickten ihre Eltern Rick und Kathy Hilton sie im Alter von 17 Jahren an die Provo-Canyon-Schule, ein Internat, das Schüler bei ihrer Verhaltens- und Geistesentwicklung unterstützen will. Dort soll Hilton täglich misshandelt worden sein.

„Es sollte eigentlich eine Schule sein, aber der Unterricht stand überhaupt nicht im Mittelpunkt“, erzählte Hilton. „Die Mitarbeiter haben mir ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet und mich schikaniert. Ich glaube, es war ihr Ziel, uns zu brechen. Und sie haben uns körperlich misshandelt, geschlagen und gewürgt. Sie wollten den Kindern Angst einflößen, damit wir uns davor fürchteten, ihnen nicht zu gehorchen.“

„Ich möchte der Welt zeigen, wer ich wirklich bin“

Auch andere ehemalige Schüler sollen in der Dokumentation zu Wort kommen und von ähnlichen Erfahrungen berichten. Darunter Vorwürfe, dass die Kinder mit Medikamenten zwangsernährt und zur Strafe mit Fesseln festgehalten wurden. „Ich hatte Panikattacken und weinte jeden einzelnen Tag“, erzählte Hilton. „Ich war einfach so unglücklich. Ich fühlte mich wie ein Gefangener und ich hasste das Leben.“

Sie habe versucht, ihren Eltern alles zu erzählen, doch das Personal der Schule habe dies zu verhindern gewusst. „Als ich versuchte, es ihnen einmal zu sagen, bekam ich so viel Ärger, dass ich Angst hatte, es noch einmal zu sagen.“ Die Lehrer hätten den Eltern erzählt, dass die Kinder lügten. „Meine Eltern hatten also keine Ahnung, was vor sich ging.“

Mit 18 Jahren verließ Hilton die Schule, hatte aber große Angst, über ihre Erfahrungen zu sprechen - und behielt alles für sich. Die Dokumentation solle nun ihr wahres Ich enthüllen - hinter der Person, die sie immer spiele. „Ich bin stolz auf die starke Frau, die ich geworden bin. Man mag annehmen, dass mir alles in meinem Leben leicht gefallen ist, aber ich möchte der Welt zeigen, wer ich wirklich bin.“

teleschau

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