Nach erfolgloser Anzeige

Horror-Erlebnisse mit Stalker: Collien Ulmen-Fernandes hat Angst um ihre Tochter

Collien Ulmen-Fernandes hat Angst um ihr Kind: Vor ihrem Umzug verfolgte sie ein Stalker. Die Moderatorin und Schauspielerin treibt die Sorge um, dass dieser herausfinden könnte, wie ihre gemeinsame Tochter mit Christian Ulmen aussieht.
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Collien Ulmen-Fernandes hat Angst um ihr Kind: Vor ihrem Umzug verfolgte sie ein Stalker. Die Moderatorin und Schauspielerin treibt die Sorge um, dass dieser herausfinden könnte, wie ihre gemeinsame Tochter mit Christian Ulmen aussieht.

Als gäbe es nicht schon genug Gründe, als Prominente den eigenen Nachwuchs nicht der Öffentlichkeit zu präsentieren: Collien Ulmen-Fernandes wurde Opfer eines Stalkers und hat auch nach ihrem Umzug noch Angst, dass dieser ihrer Tochter etwas antun könnte.

Viele Prominente zeigen ihre Kinder oftmals nicht in der Öffentlichkeit - aus naheliegenden Gründen. Im Fall von Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes kommt jedoch ein schwerwiegender Grund hinzu: Die 38-Jährige hat einen Stalker, dem sie durchaus zutraut, ihr Kind zu entführen. Zeitweise habe der Mann täglich vor ihrer Haustür gestanden - bis zu ihrem Umzug. „Ich glaube, das kann sich niemand, der das nicht selbst erlebt hat, vorstellen, wie das ist, wenn jeden Tag jemand vor der Tür steht“, berichtete die sichtlich aufgewühlte Mutter gegenüber RTL. Nachdem sie bei der Polizei Anzeige erstattet hatte, kam heraus, dass der Stalker bereits „in der geschlossenen Psychiatrie war und ein Drogenproblem“ habe.

Allerdings sei die Anzeige von den Behörden nicht angenommen worden, weil der Stalker ja „noch nichts 'gemacht hatte'“, erzählt Ulmen-Fernandes fassungslos. Dabei zeichnet sie ein regelrechtes Horror-Szenario: „Er muss also erst zustechen, damit etwas passiert.“

Angesichts dieser Erlebnisse ist ihre Sorge um das gemeinsame Kind mit Moderator und Schauspieler Christian Ulmen („Tatort“ Weimar) offensichtlich: „Ich habe einfach Angst, dass der mitkriegt, wie mein Kind aussieht, vielleicht irgendwann mal zur Schule fährt, sagt, dass er ein Verwandter ist und mein Kind ins Auto packt.“ Auch nach dem Umzug bestehe schließlich die Möglichkeit, dass der Stalker sie erneut ausfindig macht. „Das kann wieder passieren, dass der mich nach Hause verfolgt.“

„Er muss erst zustechen, damit etwas passiert“

„Das macht mir Angst“, fasst Collien Ulmen-Fernandes das Bedrohungsszenario zusammen. Noch ist sie eingermaßen ratlos, wie sie ihrer achtjährigen Tochter den Ernst der Lage einmal erklären soll. Klassische Verhaltensregeln, die Eltern ihren Kindern an die Hand geben, habe sie aber bereits vermittelt: Der Kleinen wurde erklärt, bloß nicht mit Fremden mitgehen zu dürfen oder zu Hause die Tür zu öffnen, wenn sie alleine ist.

Ulmen-Fernandes ist auch aus anderem Grund für übergriffiges Verhalten gegenüber Prominenten sensibilisiert. Sie machte bereits zu Beginn ihrer Karriere Erfahrung mit sexueller Belästigung, wie sie in einem anderen RTL-Interview verriet. „Ich habe als Teenager die Moderation von 'Bravo TV' übernommen. Damals kamen die Dickpics noch per Post.“ Noch heute seien Belästigungen dieser Art an der Tagesordnung. „Als der Arzt sagte, dass ich ein Mädchen bekomme, habe ich gedacht: 'Oh Gott, nein, jetzt muss ich meine Tochter darüber aufklären, was in dieser Welt passiert. Wie man sich gegen sexuelle Belästigung wehrt.“

teleschau

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