US-Wahlkampf

„Habe fast meine Tochter getötet“: Kanye West bricht bei Wahlkampfauftakt in Tränen aus

Rapper Kanye West, der als unabhängiger Kandidat zur Präsidentschaftswahl antreten möchte, brach bei seiner ersten Wahlveranstaltung am Wochenende in Tränen aus.
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Rapper Kanye West, der als unabhängiger Kandidat zur Präsidentschaftswahl antreten möchte, brach bei seiner ersten Wahlveranstaltung am Wochenende in Tränen aus.

Meint er es nun ernst oder nicht? Bei seiner ersten Wahlkampfveranstaltung sprach Rapper Kanye West über Abtreibungen - und brach dabei in Tränen aus.

Rapper Kanye West hat einen weiteren Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur gewagt: Der 43-Jährige, der unlängst verkündete, als US-Präsident zu kandidieren, hielt vergangenen Sonntagabend in North Charleston im Bundesstaat South Carolina seine erste Wahlkampfveranstaltung ab. Und die wurde emotionaler als gedacht: An einem Punkt seiner Rede brach der Rap-Star sogar in Tränen aus. Der Grund: West erzählte, dass sein Vater ihn habe abtreiben lassen wollen.

„Meine Mutter hat mein Leben gerettet“, so der Rapper. Weiter erzählte er, dass er auch bei seiner Ehefrau Kim Kardashian auf eine Abtreibung bestanden hatte, als sie mit ihrer ersten gemeinsamen Tochter North schwanger war. Unter Tränen rief West aus: „Ich habe fast meine Tochter getötet!“ Seiner Meinung nach sollen Abtreibungen zwar legal sein. Allerdings sollen schwangere Frauen mehr unterstützt werden. „Die maximale Förderung wäre, wenn jeder, der ein Baby bekommt, eine Million Dollar oder etwas in dieser Größenordnung bekommt“, erklärte West.

Die Wahlkampfveranstaltung fand unter strengen Regelungen statt: West trug eine kugelsichere Weste mit der Aufschrift „Sicherheit“, außerdem mussten die geladenen Besucher der Veranstaltung Masken tragen und Abstand halten. Kanye West hatte am 4. Juli verkündet, als unabhängiger Präsidentschaftskandidat und damit als Konkurrent des amtierenden Präsidenten Donald Trump antreten zu wollen. Die Wahl findet im November statt. Ob es West mit seinem Vorhaben allerdings ernst meint, ist nicht sicher.

teleschau

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