Segel-Profi aus Niedersachsen

Greta Thunberg: Segel-Profi hat klare Botschaft für "Fridays for Future"-Aktivistin

Der Oldenburger Boris Herrmann segelte mit Greta Thunberg nach New York. Er hatte klare Worte für die "Fridays for Future"-Aktivistin.

  • Boris Herrmann aus Oldenburg segelte mit Greta Thunberg über den Atlantik
  • Der Segelprofi aus Niedersachsen verbrachte zwei Wochen mit der Klima-Aktivistin an Bord
  • Nach dem Segeltrip hat Boris Herrmann jetzt eine wichtige Botschaft

Oldenburg - Es war ein Abenteuer, das Boris Herrmann im August gemeinsam mit Greta Thunberg startete. Der Segelprofi aus Oldenburg reiste gemeinsam mit der Klima-Aktivistin und "Fridays for Future"-Gründerin über den Atlantik. Knappe zwei Wochen verbrachten der in Oldenburg bei Bremen geborene Segler und die aus Schweden stammende Greta Thunberg miteinander. Dabei lernte Boris Herrmann die Klima-Aktivistin nicht nur kennen, sondern auch schätzen. Jetzt hat der Segelprofi aus Niedersachsen eine wichtige Botschaft, wie nordbuzz.de* berichtet.

Oldenburg: Boris Hermann segelte mit "Fridays for Future"-Aktivistin Greta Thunberg über Atlantik

Greta Thunberg sollte am UN-Klimagipfel in New York teilnehmen, der am 23. September 2019 im Rahmen der Climate Week NYC (23.-29. September 2019) abgehalten wurde. Anschließend folgte für die "Fridays for Future"-Gründerin noch eine Einladung zur Generalversammlung der Vereinten Nationen am 24. September 2019. Um beide Termine in den USA wahrnehmen zu können, musste die in Schweden geborene Klima-Aktivistin jedoch den Atlantik überqueren - doch Greta Thunberg lehnte Flugreisen bereits Ende Mai aufgrund der Umweltschädlichkeit kategorisch ab. Im Juli 2019 nahm die 16-jährige "Fridays for Future"-Gründerin deshalb ein Reiseangebot von Boris Herrmann an - einem in Oldenburg geborenen Profisegler.

Oldenburg: Greta Thunberg lehnte Flugreise ab - Profisegler Boris Herrmann machte Reiseangebot

Boris Herrmann aus Oldenburg bot der Klima-Aktivistin Greta Thunberg an, den Atlantik mit seiner Segelyacht Malizia II zu überqueren. Die rund zweiwöchige Reise konnte klimaneutral durchgeführt werden, da die Segelyacht ihren Strom aus Hydrogeneratoren sowie einem Photovoltaiksystem bezieht. Die "Fridays for Future"-Gründerin Greta Thunberg willigte ein und stach gemeinsam mit Boris Herrmann sowie seinem Team am 14. August 2019 in Plymouth (Großbritanien) in See. In den folgenden zwei Wochen erzeugte die Segelfahrt der Klima-Aktivisten über den Atlantik nicht nur die erhoffte Aufmerksamkeit. Boris Herrmann aus Oldenburg hatte sogar die Chance, die "Fridays for Future"-Gründerin etwas besser kennen zu lernen. Nun erzählte der Segelprofi von seiner Erfahrung mit Greta Thunberg.

Greta Thunberg: "Fridays for Future"-Aktivistin wollte klimaneutral in die USA reisen

Im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung offenbarte Boris Herrmann, welche Erfahrungen der Profisegler aus Oldenburg mit der Klima-Aktivistin machte. „Es war eine tolle Erfahrung“, gesteht der 38-Jährige dabei. Um „Fridays for Future“-Gründerin Greta Thunberg eine möglichst angenehme Atlantik-Überquerung bieten zu können, sei das Team der Malizia II extra sanft gesegelt und zudem einigen Stürmen ausgewichen. „Dadurch hatten wir einen ganz schönen Zickzackkurs“, gesteht der Profisegler aus Oldenburg. Doch Boris Herrmann zeigte sich vor allem von Greta Thunberg überrascht - und hat nun eine wichtige Botschaft.

Oldenburg: Profisegler Boris Herrmann lobt Reise mit „Fridays for Future“-Gründerin Greta Thunberg

„Einige Segler haben mit Seekrankheit und Angst zu kämpfen“, erzählt Boris Herrmann, doch Greta Thunberg habe die Segelfahrt souverän gemeistert. „Das schaffen nicht viele Leute so“, lobt der Profisegler aus Oldenburg. Boris Herrmann würde jederzeit wieder mit der „Fridays for Future“-Gründerin segeln, erzählt der 38-Jährige im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung. Zum Abschied habe der Profisegler aus Oldenburg der 16-jährigen Greta Thunberg zudem einen wichtigen Satz mitgegeben: „Wir sind stolz auf dich und bleib, wie du bist“, verrät Boris Herrmann. Doch die Segelfahrt über den Atlantik löste nicht nur in Bezug auf den Klimaschutz weltweite mediale Aufmerksamkeit aus. Unterdessen hat Shirin David die Parfümerie Douglas gedisst, nachdem die Rapperin eine krasse Abfuhr erhalten hatte. Derweil ist eine verblüffende Gemeinsamkeit von Shirin David und Greta Thunberg bekannt geworden.

Auch Boris Herrmann und sein Team profitierten von der Atlantik-Überquerung mit Klima-Aktivistin Greta Thunberg. „Wir sind jetzt eines der bekanntesten Segelteams. Und es ist eine Reise, die assoziiert bleibt mit unserem Team“, meint der 38-jährige Profisegler aus Oldenburg. Zudem habe die „Fridays for Future“-Gründerin dem Team viel Vertrauen geschenkt, gerade dafür sei das Team um Boris Herrmann dankbar. Kurzum: „Es war ein Abenteuer“, sagt der Profisegler aus Oldenburg zur Atlantik-Überfahrt mit Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Derweil steht eine deutsche Rapperin nach ihrem kometenhaften Aufstieg nun auch international im Fokus. Ein US-Star lobte Shirin David als "deutsche Beyonce".

Am 28. August 2019 erreichte die Segelyacht Malizia II von Boris Herrmann aus Oldenburg mit Greta Thunberg an Bord ihr Ziel: New York.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Christian Krüg/Team Malizia/dpa

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